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Leipziger Messe braucht weniger Zuschüsse von Stadt und Freistaat

Der Umsatz ist 2010 auf 71,6 Millionen Euro gestiegen

Leipzig (dapd-lsc). Die Leipziger Messe hat im vergangenen Geschäftsjahr deutlich weniger Zuschüsse ihrer Gesellschafter benötigt. Stadt und Freistaat Sachsen hätten 6,3 Millionen Euro geben müssen, sagte Messe-Geschäftsführer Martin Buhl-Wagner am Donnerstag in Leipzig. 2009 habe der Fehlbetrag, der durch die Anteilseigner ausgeglichen worden sei, noch bei rund 11 Millionen Euro gelegen. Der Umsatz erhöhte sich um 2,3 auf 71,6 Millionen Euro.

Bei den Zielen für das laufende Jahr bleibt die Messe bescheiden: Die Firma peile das Vorjahresergebnis an und wolle unter den Top Ten der deutschen Messeplätze bleiben, sagte Buhl-Wagner. Chancen bestünden in neuen Eigenveranstaltungen in Ost- und Mitteleuropa sowie bei Beteiligungen und Gastveranstaltungen weltweit. Dabei zähle prinzipiell Wirtschaftlichkeit vor Prestige. Die Leipziger Messe bietet im Herbst als Neuheit die Filmtechnik-Schau CineExpo.

dapd

 
erschienen am 07.07.2011
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