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Ausgebranntes Wohnmobil in Eisenach.

Foto: Carolin Lemuth/Archiv

NSU-Prozess kann weitergehen: Befangenheitsanträge abgelehnt

erschienen am 24.02.2016

München (dpa/lby) - Die mutmaßliche Rechtsterroristin Beate Zschäpe und ihr mutmaßlicher Helfer Ralf Wohlleben sind erneut mit einem Befangenheitsantrag gegen die Richter im Münchner NSU-Prozess gescheitert. Ein Senat des Oberlandesgerichts München lehnte einen Antrag ab, den die beiden Angeklagten in der vergangenen Woche gestellt hatten. Der Beschluss wurde am Mittwoch vor Beginn der Verhandlung an die Prozessbeteiligten verteilt. 

Damit kann der Prozess fortgesetzt werden. Es war geplant, dass es am Mittwoch um das Waffenarsenal des NSU geht. Dazu soll ein Sachverständiger des Bundeskriminalamtes aussagen.

Zschäpe muss sich als mutmaßliche Mittäterin aller Verbrechen des NSU verantworten. Dazu gehören vor allem die neun rassistisch motivierten Morde der Gruppe. Wohlleben soll die Tatwaffe vom Typ «Ceska» beschafft haben, die bei diesen Morden verwendet wurde.

Pressemitteilung zur Anklageerhebung im NSU-Prozess

Terminliste NSU-Prozess für das Jahr 2016

 
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