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Polizei beschlagnahmt bei mutmaßlichen Rechtsextremisten Pistolen

Durchsuchungen von vier Wohnungen

Rodewisch (dapd-lsc). Die Polizei hat bei Durchsuchungen von Wohnungen von vier mutmaßlichen Rechtsextremisten in Rodewisch (Vogtlandkreis) Pistolen und eine Hakenkreuzfahne beschlagnahmt. Knapp zwei Dutzend Polizisten hätten sich am Dienstag an den Durchsuchungen der vier Wohnungen beteiligt, teilte die Polizei in Zwickau mit. Die vier Beschuldigten seien zwischen 16 und 50 Jahre alt und sollen Anhänger der "Revolutionären Nationalen Jugend" sein.

Die Polizisten hätten außerdem Propagandamaterial, Computer und Mobiltelefone beschlagnahmt. Bei den sicher gestellten Pistolen handele es sich vermutlich um Schreckschusswaffen. Ein Polizeisprecher sagte, dass die Ermittlungen gegen die vier mutmaßlichen Anhänger der "Revolutionären Nationalen Jugend" weiter fortgeführt werden sollen.

Auslöser der Durchsuchungen sei ein verbotener Aufzug der "Revolutionären Nationalen Jugend" zur Rodewischer Kirmes im Juli vergangenen Jahres gewesen. Bereits im Herbst hatte es daraufhin mehrere Durchsuchungen in der Region Auerbach (Vogtlandkreis) gegeben, bei denen unter anderem spezielle Masken gefunden wurden. Hinter solchen Masken hätten die Teilnehmer des Aufzugs im vergangenen Sommer ihr Gesicht versteckt.

dapd

 
erschienen am 17.01.2012
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