Menü
 

Zeitung: Führender NPD-Funktionär war V-Mann

erschienen am 02.02.2013

Dresden (dpa/sn) - Im Landesvorstand der rechtsextremen NPD sollen nach Recherchen der «Dresdner Neuesten Nachrichten» (Samstag) früher Mitglieder als V-Leute des sächsischen Verfassungsschutzes aktiv gewesen sein. Nach Informationen aus Sicherheitskreisen soll ein führender NPD-Politiker zwischen 1998 und 2002 für die Behörde gearbeitet haben. Verfassungsschutz-Präsident Gordian Meyer-Plath habe dies nicht dementiert. «Das Belastungsmaterial, das wir gegen die NPD gesammelt haben, enthält allerdings keine Hinweise auf diese Quelle», sagte er der Zeitung.

Seit 2002 seien die Kontakte zwischen dem Amt und dem V-Mann beendet, wie das Blatt unter Berufung auf Sicherheitskreise berichtete. Der nun bekanntgewordene Umstand, dass sächsische NPD- Spitzenleute für den Verfassungsschutz tätig waren, könne jedoch zu neuerlichen Schwierigkeiten führen. «Das hat keinerlei Auswirkungen auf das NPD-Verbotsverfahren», sagte indes ein Sprecher des Innenministeriums der Nachrichtenagentur dpa. Die Vorgaben der Innenministerkonferenz, seit dem 2. April 2012 auf V-Leute in der NPD-Führung zu verzichten, seien eingehalten worden.

 
© Copyright dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH
 
0
Lesen Sie auch:
  • 09.08.2016
  • freiepresse.de
  • Sachsen
Bernd von Jutrczenka/Archiv
Schiedsstelle kippt Verbot für Auftritte bei Pegida 

Hannover/Dresden. Bei der Bemühung um Abgrenzung von Pegida hat die AfD-Spitze eine parteiinterne Niederlage kassiert. In einem von der "Patriotischen ... weiterlesen

  • 29.07.2016
  • freiepresse.de
  • Sachsen
Uli Deck/Archiv
Pirnaer Friedensrichter soll wegen Pegida-Nähe aus dem Amt4

Pirna (dpa/sn) - Ein Friedensrichter des Amtsgerichts Pirna soll wegen seiner Nähe zur Pegida des Amtes enthoben werden. Wie ein Sprecher am Freitag mitteilte, ... weiterlesen

  • 15.07.2016
  • freiepresse.de
  • Deutschland
BKA
V-Mann "Primus" und die NSU-Tatwaffe  

München/Chemnitz. Während im NSU-Prozess Verteidiger die Lieferkette der Mordwaffe aus der Schweiz prüfen wollen, beantragen Staatsanwälte die Auslieferung des dort abgetauchten V-Mannes. weiterlesen

  • 14.07.2016
  • freiepresse.de
  • Sachsen
Jens Büttner/Archiv
Behörden fordern Auslieferung von V-Mann «Primus» 

Dresden (dpa/sn) - Die sächsischen Behörden wollen nun doch die Auslieferung des Neonazis und früheren V-Manns des Bundesamtes für Verfassungsschutz, ... weiterlesen

 
Kommentare
0
Kommentieren (für Digital- und Printabonnenten)

 
 
 
 
 
 
am meisten ...
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Onkel-Max-Frage
Woher kommen die "Eselsohren"?
Onkel Max
Tomicek

Wieso nennt man eingeknickte Buchseiten so? (Die Frage stellte Lukas Priebe aus Limbach-Oberfrohna.)

Antwort lesen
 
 
 
 
Unsere Top-News bei Whatsapp & Co.

MorePixels/istockphoto.com

Weitere Informationen finden Sie hier

 
 
 
 
 
 
 
 
 
|||||
mmmmm