Das Starlight schließt, das Flower Power zieht ein.Foto: Archiv
Chemnitz: Nachtleben im Umbruch
Diskothek Starlight schließt - Betreiber der Musik-Kneipe Flower Power übernimmt - Stadtkeller soll bald wieder öffnen
Chemnitz. Das Starlight wird zum Stairways. Mit neuem Namen und einem veränderten Konzept will Danny Szillat, der neue Betreiber, im Terminal3 durchstarten. "Ich will auf jeden Fall weg vom Charakter einer Großraumdisko. Das funktioniert in Chemnitz nicht so richtig, weil hier zu viele Konkurrenten um dieselbe Zielgruppe kämpfen", sagt Szillat. Schon am 2. März, dem Eröffnungstag, sollen die Partygäste Veränderungen spüren, das Haus werde im Inneren neu ausgestaltet.
Die eigentliche Umsetzung des neuen Konzeptes wird nach den Plänen des Betreibers im Sommer dieses Jahres beginnen. "Das Ziel ist, Zonen mit Lounge-Charakter zu schaffen. Wir wollen die Leute an die Bar bringen", so der 31-Jährige. Dafür würden die drei Etagen des Hauses umgebaut, die sich danach stark voneinander unterscheiden und ein möglichst breites Besucherspektrum ansprechen sollen. Der Umbau beginne im Erdgeschoss und werde komplett bei laufendem Betrieb durchgeführt. "Bis Jahresende wollen wir fertig sein", sagt Szillat. Nach dem Ende der Bauarbeiten soll die obere Etage alleine als Stairways weiter laufen, die anderen beiden würden eigene Namen bekommen, die noch nicht feststünden. Das Flower Power sei von den Plänen nicht betroffen und bleibe in unveränderter Form erhalten.
Investor Claus Kellnberger, dem der Gebäudekomplex Terminal 3 an der Brückenstraße gehört, verspricht sich vom Betreiberwechsel mehr Leben im Stadtzentrum. "Es ist wichtig, attraktive Angebote für Menschen aller Generationen in der Innenstadt zu haben", sagt der Investor, der zu diesem Zweck auch in der Schalterhalle des ehemaligen Bundesbankgebäudes am Johannisplatz ein Gasthaus ähnlich dem Münchner Hofbräuhaus mit rund 200 Plätzen schaffen will.
Mit dem Stadtkeller will Kellnberger zudem eine traditionsreiche Diskothek wiedereröffnen - am alten Standort, im Keller des Rawema-Gebäudes. "Es gibt drei Bewerber, die Entscheidung fällt im Februar", so der Regensburger. Die 2002 nach mehr als 30 Jahren geschlossene Stadtkeller-Disko sei noch stark im Bewusstsein der Chemnitzer verankert. Kellnberger zufolge sollen bis zum Sommer die erforderlichen Umbauten durchgeführt werden, die Eröffnung könnte im September stattfinden. André Donath, Betreiber des nahe gelegenen Brauclubs, zeigt sich indes skeptisch. "Ohne konzeptionelle Veränderungen erfolgreich an den alten Stadtkeller anknüpfen zu wollen, halte ich für illusorisch. Das waren andere Zeiten damals", sagt er. Konkurrenz fürchte er dennoch nicht. "Die Zielgruppe ist eine ganz andere", so Donath.
Veränderungen stehen schließlich auch dem Fuchsbau ins Haus. Die Disko an der Carolastraße bleibt am 1. sowie am 8. Februar wegen Malerarbeiten geschlossen. "Wir schwenken im Inneren von bordeauxrot auf anthrazit um", sagt Betreiber Olaf Walter.
16:21 Uhr
Flashback2012: karls war mal das freidrichs...also am eingang stingt es nach rauch weil alles dfraussen rauchen und auch viele glatzen..wie damlas das alte folwerpower wo nur spassnazis gefeirt haben...am ende vom alten...das neue geht schon aber wie schuldisco..;)
11:53 Uhr
ZwenAusZwota: @neu, da kann ich das Karls empfehlen... dort ist ab und zu Tanz...
21:05 Uhr
Flashback2012: die schöne tanzfabrik war gut mit eckert und co: aber leider auch schon weg ausser noch an der neffestrasse mit gerd ,aber die zeiten ändern sich leider.......Nachtleben in chemnitz da kann ich auch nur lachen und dann im umbruch...xD
16:26 Uhr
neu: das klingt alles toll, aber es könnte auch mal eine Disco oder Tanzlokal für die 45- 55J. geben.
11:43 Uhr
HorrorBeetle: Das kling eigentlich ganz gut!
Aus einer Großraumdisko für 14 bis 14 1/2 Jährige wird eine Disco für alle Ansprüche!
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