Sandro Cortese im Juli in der Startauftsellung mit Gesellschafter Bernd Keller (rechts), Chefmechaniker Juergen Lingg und charmanter Schirmhalterin.  Sandro Cortese im Juli in der Startauftsellung mit Gesellschafter Bernd Keller (rechts), Chefmechaniker Juergen Lingg und charmanter Schirmhalterin.

Foto: Ralph Köhler

Nur noch Formsache: Grand Prix bleibt am Sachsenring

Einigung steht kurz bevor

Hohenstein-Ernstthal. Die Motorsportfans in der Region können sich freuen. Nach "Freie Presse"-Informationen soll der deutsche Motorrad-Grand-Prix weiterhin auf dem Sachsenring stattfinden. Eine Einigung steht offenbar kurz bevor. Als Veranstalter tritt künftig die Sachsenring-Rennstrecken-Management GmbH (SRM) auf, deren Gesellschafter die Kommunen im Umkreis der Rennstrecke sind. Eine offizielle Bestätigung gibt es bisher noch nicht. Der ADAC in München wollte dies gestern weder bestätigen noch dementieren.

Die Management-Gesellschaft soll die organisatorischen Aufgaben vom ADAC Sachsen übernehmen, der sich im September zurückgezogen hatte, weil er das für 2012 zu erwartende Minus von 850.000 Euro nicht tragen wollte. Die SRM stellt jetzt eine neue Kostenrechnung auf. Bei der Vorbereitung der Veranstaltung soll auf bewährte Mitarbeiter zurückgegriffen werden. Aber auch Ortsclubs des sächsischen ADAC wie der Automobil- und Motorrad Club Sachsenring (AMC) sollen in die engere Wahl kommen.

In den vergangenen Wochen hatte es intensive Verhandlungen zwischen dem ADAC in München als Inhaber des Grand-Prix-Prädikats, der sächsischen Staatsregierung und Vertretern der Kommunen mit dem Ziel gegeben, den Grand Prix am Sachsenring zu halten. Das Rennen ist ein Magnet für Hunderttausende von Fans. In diesem Jahr kamen mehr als 230.000 Zuschauer. Hinzu kommt der beträchtliche Wirtschaftsfaktor. Über 20 Millionen Euro werden am Rennwochenende in der Region eingenommen.

Nach dem Rückzug des ADAC Sachsen war zunächst der Lausitzring als Ausweichstandort für den WM-Lauf vorgesehen worden. Die Betreiber der Strecke hatten auch ihre prinzipielle Bereitschaft erklärt, für den Sachsenring einzuspringen. Doch das war für den Grand-Prix-Vermarkter offenbar nie ein Thema. "Wir bleiben am Sachsenring", hatte Dorna-Chef Carmelo Ezpeleta in einem Interview gesagt. Im Saisonkalender 2012 ist der deutsche WM-Lauf für den 8. Juli vorgesehen.

 
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Nur noch Formsache: Grand Prix bleibt am Sachsenring
Eine einzigartige Erfolgsgeschichte
 
erschienen am 29.10.2011 ( Von Stefan Geyler und Wolfgang Wirth )
© Copyright Chemnitzer Verlag und Druck GmbH & Co. KG
 
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