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Sächsische SPD fordert Aufklärung im Fall der Zwickauer Zelle

Lagen der Regierung Informationen über das Trio vor?

Dresden (dapd-lsc). Die SPD fordert von der Staatsregierung eine rückhaltlose Aufklärung im Fall der mutmaßlichen Terrorzelle von Zwickau. "Es kann doch nicht angehen, dass unter den Augen sächsischer Behörden Verantwortliche für die brutalste politisch-motivierte Mordserie im vereinten Deutschland untertauchen", sagte SPD-Landtagsabgeordneter Henning Homann am Sonntag in Dresden. In einer Kleinen Anfrage wolle er unter anderem wissen, seit wann den Behörden Informationen über die Zwickauer Gruppe vorlägen.

Zudem wirft Homann die Frage auf, ob es Kontakte zwischen den drei mutmaßlichen Terroristen und Vertretern von Polizei, Staatsschutz und Verfassungsschutz gegeben habe. Offensichtlich habe die Staatsregierung die Gefahr rechtsextremen Terrors unterschätzt, sagte Homann.

dapd

 
erschienen am 13.11.2011
© Copyright dapd Nachrichtenagentur GmbH
 
Kommentare
2
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  • 13.11.2011
    14:13 Uhr

    Matthias1: Die feinen Herren von der SPD!

    Erst gießt ein Thilo Sarrazin täglich Öl ins Feuer, tritt bei rechtsextremen Parteien in Nachbarstaaten auf, beschimpft überall türkische Einwanderer usw...

    Und dann, wenn das, was dieser "geistige Brandstifter" von sich gegeben hat, in Terrorakten endete, dann kommt der Langzeitstudent Homann (SPD) und beschimpft die Feuerwehr (hier die Sicherheitsbehörden).

    Da passt doch etwas nicht ganz zusammen!

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  • 13.11.2011
    13:44 Uhr

    Matthias1: Man sollte endlich auch politisch reagieren. Wer waren denn die "geistigen Brandstifter" jenes Türkenhasses, der sich in der Ermordung von 10 Dönerbudenbesitzern entladen hat? War es nicht ein Thilo S aus B, der permanent gegen (wie er sagte) "Kopftuchmädchen" hetzte? Muss man sich dann wundern, wenn einzelne Leute "durchknallen" und diese dann eine Blutspur von Gewalt nach sich ziehen? Hat sich dieser Herr Homann denn schon von seinem Parteifreund, dem ehemaligen Berliner Senator, distanziert? Nein, im Gegenteil: Frau Nahles freut sich, dass dieser Hetzer seine Parolen auch künftig innerhalb der SPD von sich geben darf. Solange die sogenannten etablierten Parteien nicht gegen rechtsextreme und türkenfeindliche Hetze in den eigenen Reihen vorgehen, so lange bleiben solche Statements wie das des Herrn Homann pure Heuchelei. Es wäre gut, wenn Herr Homann einmal vor der Türe seiner eigenen Partei kehren würde!

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