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Großbritannien ruft Botschafter aus Syrien zurück
Außenminister Hague: Syrisches Regime ist "dem Untergang geweiht"
London (dapd). Großbritannien hat seinen Botschafter aus Syrien zu Konsultationen über die eskalierende Gewalt in dem Land zurückgerufen. Das sagte der britische Außenminister William Hague am Montag in London. Großbritannien nutze verschiedene Wege, um seinen "Abscheu" über das brutale Vorgehen des syrischen Regimes gegen die Opposition zum Ausdruck zu bringen, sagte er. Um diese Botschaft zu vermitteln, sei außerdem der syrische Botschafter in London ins Außenministerium einbestellt worden.
"Dies ist ein dem Untergang geweihtes Regime und auch ein mörderisches Regime", sagte Hague mit Blick auf die Regierung des syrischen Präsidenten Baschar Assad. Es sei nicht möglich, dass das syrische Regime "seine Glaubwürdigkeit international wiedererlangen kann".
Der britische Außenminister verurteilte die Entscheidung Russlands und Chinas scharf, ihr Veto im UN-Sicherheitsrat gegen eine Syrien-Resolution einzulegen. Großbritannien werde seine Bemühungen fortsetzen, ein Ende der "absolut inakzeptablen" Lage in Syrien herbeizuführen, sagte Hague. London werde an seiner nachdrücklichen Unterstützung der Arabischen Liga festhalten und versuchen, die Koalition aus Nationen auszuweiten, die um eine nachhaltige und friedliche Lösung des Konflikts in Syrien bemüht seien. Großbritannien werde auch seine Kontakte zu Mitgliedern der syrischen Opposition ausbauen, kündigte Hague an.
Zuvor hatten bereits die USA ihre Botschaft in der syrischen Hauptstadt Damaskus geschlossen und alle ihre Diplomaten aus Syrien abgezogen.
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