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Samaras lehnt weitere Reformen ab

Treffen mit Spitzenpolitikern anderer Parteien in Athen

Athen (dapd). Der Vorsitzende der konservativen griechischen Partei Neue Demokratie, Antonis Samaras, lehnt weitere von der Troika geforderte Sparmaßnahmen ab. Diese würden die Rezession in Griechenland verschlimmern, erklärte er am Sonntag nach einem Treffen mit Spitzenpolitikern anderer Parteien in Athen. Er werde Forderungen dieser Art "mit allen Mitteln" bekämpfen.

Doch weitergehende Reformen sind Voraussetzung für ein zweites Rettungspaket in Höhe von 130 Milliarden Euro für Griechenland. Eurogruppen-Chef Jean-Claude Juncker hatte dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" gesagt, dass Griechenland ohne die notwendigen Reformen nicht erwarten könne, "dass Solidaritätsleistungen von den anderen erbracht werden".

Ministerpräsident Lukas Papademos hatte am Sonntag fünf Stunden lang mit drei Spitzenpolitikern beraten, die seine Koalitionsregierung unterstützen: neben Samaras mit dem früheren Ministerpräsidenten Giorgos Papandreou und Giorgos Karatzaferis, dem Vorsitzenden der rechtsgerichteten Partei LAOS. Die Gespräche sollen am (morgigen) Montag fortgesetzt werden.

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erschienen am 05.02.2012
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