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Syrische Regierungstruppen töten mindestens 30 Zivilpersonen

28 Regierungssoldaten bei Gefechten mit Deserteuren ums Leben gekommen

Beirut (dapd). Bei Einsätzen der syrischen Sicherheitskräfte gegen Kritiker der Regierung von Präsident Baschar Assad sind am Sonntag nach Angaben von Menschenrechtsaktivisten mindestens 30 Zivilpersonen ums Leben gekommen. Unter den Opfern seien fünf Kinder und eine Frau, die auf ihrem Balkon in einem Vorort der Hauptstadt Damaskus von einer Kugel getroffen worden sei, als die Regierungstruppen auf Demonstranten schossen, teilte das in London ansässige Syrische Observatorium für Menschenrechte mit.

Das Militär nahm zudem mit Mörsern und schweren Maschinengewehren die Ortschaft Sabadani in den Bergen nördlich von Damaskus unter Beschuss. Unterdessen griffen abtrünnige Soldaten aufseiten der Opposition in der Provinz Idlib im Norden von Syrien einen Militärkonvoi der Regierungstruppen an und töteten 14 Soldaten. Bei Gefechten in anderen Landesteilen seien 14 weitere Soldaten der regulären Streitkräfte von Deserteuren getötet worden, teilte das Observatorium mit.

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erschienen am 06.02.2012
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