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Vorwahl in New Hampshire geht an Mitt Romney
Ex-Gouverneur festigt Position als Favorit auf die republikanische Präsidentschaftskandidatur
Concord (dapd). Mitt Romney hat die Vorwahl der Republikaner im US-Staat New Hampshire klar für sich entschieden und damit seine Position als Favorit auf die Präsidentschaftskandidatur ausgebaut. Nach seinem Sieg in Iowa in der vergangenen Woche geht der frühere Gouverneur von Massachusetts nun gestärkt in die nächste Vorwahl in South Carolina am 21. Januar. Sein Sieg in New Hampshire war erwartet worden. Von seinen Konkurrenten konnte sich keiner als klare Alternative zu Romney etablieren.
Nach Auszählung von 95 Prozent der Wahlkreise kam Romney auf 39 Prozent der Stimmen. Der texanische Kongressabgeordnete Ron Paul erreichte mit 23 Prozent Platz zwei vor John Huntsman, dem ehemaligen Gouverneur von Utah, mit 17 Prozent. Der ehemalige Präsident des Repräsentantenhauses, Newt Gingrich, und der frühere Senator Rick Santorum erreichten je neun Prozent der Stimmen. Wählernachfragen zufolge war die Lage der Wirtschaft das bestimmende Thema bei der Wahl.
Huntsman hatte die Vorwahl in Iowa ausgelassen und die Wähler in New Hampshire stärker umworben als jeder andere Kandidat. Er liegt in den landesweiten Umfragen zurück und war dringend auf ein gutes Abschneiden in New Hampshire angewiesen, um seinen Wahlkampf fortsetzen zu können. Santorum war Romney in Iowa nur knapp um acht Stimmen unterlegen, konnte von diesem guten Ergebnis in New Hampshire jedoch nicht profitieren.
Der Gouverneur von Texas, Rick Perry, stand ebenfalls auf den Wahlzetteln, gab New Hampshire aber bereits zuvor verloren. Er erwog bereits nach seinem fünften Platz in Iowa, seine Kandidatur aufzugeben, setzt nun jedoch auf South Carolina, die erste Vorwahl in einem Südstaat.
Sollte Romney dort ebenfalls gewinnen, wäre ihm die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner nur noch schwer zu nehmen. Der republikanische Kandidat wird auf dem Parteitag im August gekürt, wenn die Wahlmänner aus den Einzelstaaten offiziell ihre Stimmen vergeben. In New Hampshire wurden am Dienstag zwölf Stimmen vergeben, von denen Romney sieben gewann. Für die Nominierung sind 1.144 Stimmen notwendig.
Zur Vorwahl der Demokraten trat in New Hampshire US-Präsident Barack Obama an. Einen Gegenkandidaten gab es nicht.
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