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Fitch erwartet geringere Brutto-Verschuldung der Eurozone
Griechenland, Zypern und Österreich ausgenommen
Frankfurt/Main (dapd). Erste Anzeichen für eine Entspannung in der Euro-Krise: Die Brutto-Neuverschuldung der Eurozone wird nach Schätzung der Bewertungsagentur Fitch in diesem Jahr um 6,5 Prozent auf 1.492 Milliarden Euro sinken. Die Neuverschuldung 2012 werde in fast allen Ländern Europas fallen. Für Schweden werde sogar ein Überschuss erwartet. Gegen den Trend würden nur Griechenland, Zypern und Österreich höhere Brutto-Summen benötigen, hieß es in einem Sonderbericht, den Fitch am Mittwoch in Frankfurt am Main vorlegte.
Die Brutto-Verschuldung umfasst das aktuelle Defizit und die Verlängerung der Altschulden. Den größten Finanzbedarf hat demnach Frankreich mit 359 Milliarden Euro vor Italien mit 357 Milliarden und Deutschland mit 244 Milliarden. Großbritannien außerhalb der Eurozone benötige ebenfalls 300 Milliarden Euro.
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