Langstielige Gläser nehmen viel Platz im Spüler ein.
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Voll beladener Geschirrspüler ist am effektivsten
Wer das Gerät richtig ausnutzt spart Wasser, Energie und Zeit
Berlin. Durchschnittlich 28 Liter Wasser pro Jahr und jede Menge Energie verschwendet ein deutscher Haushalt, um Geschirr noch kurz abzuspülen, bevor es in die Maschine kommt. Das ergab kürzlich eine Studie der Uni Bonn.
"Das Vorspülen von Tellern oder Töpfen ist unnötig", so Claudia Oberascher von der Initiative Hausgeräte plus, einem Zusammenschluss von Herstellern. "Moderne Spülmaschinen reinigen heute auch stärker verschmutztes Geschirr problemlos. Das spart nicht nur Wasser und Energie, sondern auch Zeit." Aber nicht nur das unnötige Vorspülen ist ein Aspekt, den Verbraucher immer noch zu wenig beachten, auch beim Einräumen wird viel Platz und damit teure Energie verschenkt. Voll beladene Maschinen arbeiten am effizientesten. Geschirrspüler zu befüllen, ist einfacher als je zuvor, denn moderne Geräte sind äußerst flexibel, was die Raumausnutzung angeht: Sie bieten nicht nur Platz für zwölf bis 14 Maßgedecke, ihre Spülkörbe sind zudem variabel und je nach Bedarf verstellbar.
Das ist auch notwendig, denn kaum ein Haushalt füllt den Geschirrspüler mit Maßgedecken, sondern vielmehr mit übergroßen Pasta-Tellern, kleinen und großen Frischhaltedosen, sperrigen Auflaufformen oder langstieligen Weingläsern. Ein Maßgedeck besteht aus jeweils einem Essteller, Dessertteller, Suppenteller, einer Tasse und Untertasse, einem Glas und Besteck.
Dank neuer Sprühtechniken mit leistungsstarken Sprüharmen in den Geräten wird jeder individuelle Geschirr-Mix sauber. Bei einigen Geschirrspülern lassen sich die Körbe mit einem Handgriff komplett entfernen oder die Stacheln leicht wegklappen, sodass auch Backbleche oder große Töpfe ausreichend Platz finden. Zudem haben viele Hersteller den Spülmaschinen-Innenraum vergrößert und bieten größtmöglichen Komfort beim Einräumen. (fp)
Grobreinigung genügt
Ein gutes Reinigungsergebnis erzielt man auch, ohne das Geschirr vorzuspülen. Grobe Speisereste werden vom Geschirr einfach in den Mülleimer entsorgt. Fett- und Soßenreste schaden dem Geschirrspüler nicht und lassen sich in der Maschine zuverlässig entfernen.
Glas und Porzellan müssen fest stehen und dürfen nicht aneinanderstoßen. Besteck wird unsortiert und Geschirr mit Einbuchtungen angewinkelt in die Maschine gestellt. Die Sprüharme müssen sich ungehindert drehen können. Geschirrspüler nur voll beladen anschalten.
Siebe, Sprüharme und Düsen sollten sauber sein, ebenso der Dichtungsgummi der Tür. Eco- oder Energiesparprogramm reicht für leicht bis normal verschmutztes Geschirr. (fp)