Minijobs in Privathaushalten gefragt
Seit 2007 ist die Zahl der im Haushaltscheckverfahren Gemeldeten um mehr als 50 Prozent gestiegen
Chemnitz. Minijobs in Privathaushalten sind gefragt. Im zweiten Quartal dieses Jahres stieg erneut die Anzahl. So waren Ende Juni rund 217.000 geringfügig entlohnte Beschäftigte angemeldet, zum Vorquartal 6,3 Prozent mehr. Das geht aus dem Quartalsbericht der Minijob-Zentrale der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See hervor. Im Vergleich zu 2007 ist die Zahl der im Haushaltsscheckverfahren Gemeldeten um mehr als 50 Prozent gestiegen. Bezogen auf die Einwohnerzahl gibt es mit 3,71 pro 1000 Einwohner die meisten dieser Beschäftigten in Rheinland-Pfalz. Die wenigsten mit einem Wert von 0,97 in Sachsen-Anhalt. Frauen stellen mit 91,5 Prozent den größten Anteil unter den Minijobbern. Insgesamt gab es im Berichtszeitraum 198.715 weibliche und 18.491 männliche geringfügig Beschäftigte. Im Bereich der gewerblichen Wirtschaft gibt es bundesweit 6,8 Millionen Minijobber. (fp)
Stichwort Minijobzentrale
Die Minijob-Zentrale der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See ist der zentrale Ansprechpartner für geringfügige Beschäftigungen. Sie wickelt die Melde- und Beitragsverfahrens ab und berät rund um die Minijobs.