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  • 20.12.2011
    22:09 Uhr

    HorrorBeetle: @Emma0815:
    Stimmt, es gibt kaum noch neue unbefristete Verträge, wenn denn überhaupt mal jemand wieder eingestellt wird.

    Man muss nur mal die Stellenanzeigen auf sachsen.de lesen. Alle mit Hochschulabschluss, alle unter 2700? brutto (Durchschnittsgehalt im Westen) und alle auf 2 Jahre befristet!

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  • 20.12.2011
    13:35 Uhr

    Emma0815: "Und der für mich entscheidende Punkt im Vergleich ÖD/Privatwirtschaft ist der Umstand, dass die Angestellten im ÖD praktisch unkündbar sind. Es sei denn, sie räumen die Stadtbadkasse aus. Dieser Vorteil ist, glauben Sie mir, fast unbezahlbar. "

    Bitte????
    Als Ingenieur bekommt man an der Hochschule 1. weniger als in der freien Wirtschaft und 2. nur befristete Arbeitsverträge. Unkündbar, das ich nicht lache!

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  • 19.12.2011
    16:11 Uhr

    HorrorBeetle: @ f1234:

    Ihre Argumente sind sehr gut, und natürlich: beschweren braucht sich im öD niemand.

    Die Sicherheit im öD und hohe Rechtspflege (Überstunden, Urlaub, etc.) machen den öD ohne Zweifel zu einem besseren Arbeitgeber. Das streite ich nicht ab und ich wünschte mir, den Freunden in der Wirtschaft würde es gleich gehen. Diesen Luxus weiß zumindest ich sehr zu schätzen - manche Kollegen vergessen das ab und an.

    Meine Aussage betraf in dieser Diskussion aber auch nur die monetären Ausgaben für Personal. Die Randbedingungen habe ich bewusst ausgeklammert, die werden im öD nie mit der Wirtschaft zu vergleichen sein, nicht zuletzt um dieser ein Vorbild zu sein.

    Ohne diese, würde aber auch niemand, der wenigstens ein bisschen was auf dem Kasten hat, im öD arbeiten!

    Ich bleibe jedoch bei meiner Aussage, im Verhältnis der reinen Personalkosten, die monatlich vom Konto der Stadt gehen, zu den Kosten für vergleichbares Personal in der Wirtschaft, kann sich niemand beschweren, dass hier zuviel gezahlt wird und dass das ein Grund für das hohe Defizit ist - im Gegenteil, man sollte froh sein, solche Personalkosten erziehlen zu können.

    Danke für die ordentliche Diskussion!

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  • 19.12.2011
    11:25 Uhr

    f1234: @HorrorBeetle:

    Das Sie mich bitte nicht falsch verstehen:

    Ich meine nicht, dass im ÖD zu viel verdient wird, sondern dass viele Menschen in der freien Wirtschaft zu wenig verdienen. Leider ist das zu oft der Fall, denn die Löhne und Gehälter richten sich dort nach Angebot und Nachfrage bzw. der wirtschaftlichen Situation des Unternehmens und nicht danach, ob die Müllabfuhr wieder mal streikt.

    Es mag ja sein, dass die Qualifikationsanforderungen für eine Einstellung im ÖD hoch sind, jedoch sagt dies ertsmal wenig über die Leistung im Job aus. In der Privatwirtschaft zählt zuerst die Qualifikation für den Job. Ob man Qualifaktionsnachweise und Abschlüsse bündelweise vorlegt, ist sekundär. Wichtig ist nur, dass man seine Arbeit geregelt bekommt. Und wenn nicht, ist man sofort wieder draußen.

    Des weiteren gibt es in der Privatwirtschaft keine automatische Steigerung des Gehaltes mit entsprechender Betriebszugehörigkeit. Steigerungen gibt es höchstens nach entsprechender LEISTUNG oder nach Tarifabschlüssen (soweit im Osten überhaupt noch ein Betrieb tarifgebunden ist).

    Und was Überstunden anbelangt:

    Möglich, dass im Amt auch manchmal welche anfallen. Aber bitte erzählen Sie mir nicht, dass diese nicht ausgeglichen werden. Bezahlt oder abgesetzt. Das ist bei Angestellten in der Privatwirtschaft im Gehalt enthalten.

    Und der für mich entscheidende Punkt im Vergleich ÖD/Privatwirtschaft ist der Umstand, dass die Angestellten im ÖD praktisch unkündbar sind. Es sei denn, sie räumen die Stadtbadkasse aus. Dieser Vorteil ist, glauben Sie mir, fast unbezahlbar.

    Also wie gesagt, es sei Ihnen gegönnt und ich wünschte, alle Arbeitnehmer könnten zu Konditionen wie im ÖD arbeiten. Aber bitte verbreiten Sie nicht, dass der ÖD im Vergleich zur Privatwirtschaft unterbezahlt ist.

    Viele Grüsse

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  • 18.12.2011
    22:07 Uhr

    HorrorBeetle: @f1234: zunächst einmal kann man, denk ich, über dieses Thema wohl sehr lange Diskutieren.

    Dennoch kurz meine Meinung dazu:
    Zugegeben, die Grundgehälter im öD, damit meine ich die EG 5, also rund 1850 brutto, sind recht hoch. Höher als in der freien Wirtschaft. Dabei muss man jedoch mehrere Betrachtungen hinzubringen.
    1. Liegt die Armutsschwelle in den alten Bundesländern, laut einer aktuellen Studie, bei 1800 EUR monatlich, eine Schlussfolgerung spar ich mir mal.
    2. Sind die Qualifikations-Anforderungen im öD verhältnismäßig hoch. Es werden noch kaum Leute ohne Hochschulabschluss eingestellt.
    3. Die "alte", weniger qualifizierte Generation möchte ich allgemein ausklammern. Diese Kollegen sind häufig sehr hoch eingestuft, in EG, die mittlerweile nur an sehr viel höherqualifizierte "vergeben" werden.
    4. Sind zwar die Einstiegsgehälter verhältnismäßig hoch, doch die Steigerung in den Gruppen ist sehr gering. Gerade hochqualifiziertes Personal, und davon gibt es vieles im öD, verdienen teilweise nur die Hälfte, als man in der fW verdienen könnte.
    5. Ist auch im öD eine sehr hohe Überstundenzahl durchaus normal. Nichtzuletzt durch den hohen Personalabbau.

    Letztendlich ist im Verhältnis zur Qualifikation, der öD wirklich "unterbezahlt". Klar, das ist Nörgeln auf hohem Niveau. Außerdem bietet der öD auch die hohe Sicherheit und mehrere "Zusatzvergnügen".

    Worauf ich hinauswollte: wenn die öffentliche Hand exakt die gleichen Gehälter zahlen würde, wie die Wirtschaft, dann würden viele Angestellte weniger bekommen, aber gerade die hochqualifizierten extrem viel mehr erhalten!

    Ein Wort zu meinem Wert: ich bin Verwaltungswirt, was will also die Wirtschaft mit mir? Mein persönlicher Wert ist ist daher wohl sehr gering.

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