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Die Polizei ist auf der Suche nach den Unbekannten.

Foto: Rene Ruprecht/dpa

Überfall auf Busfahrer - CVAG prüft Konsequenzen

Ein Mitarbeiter des Verkehrsbetriebs ist an der Endhaltestelle Dresdner Straße ausgeraubt worden. Das weckt Erinnerungen an einen ähnlichen Fall - am selben Ort.

Von Jana Peters
erschienen am 18.04.2017

Der Busfahrer der Linie 32 hat an der Endhaltestelle Dresdner Straße in Hilbersdorf am Sonntagabend gerade Pause gemacht. Er kam 21.40 Uhr von der Toilette zurück und wollte wieder in das Fahrzeug einsteigen, als er plötzlich von drei maskierten Männern überfallen und geschlagen wurde. Die Täter zwangen ihn, den Bus zu öffnen, und raubten nicht nur das Wechselgeld, sondern auch die Brieftasche des Fahrers.

So beschreibt die Polizei, was sich am Sonntagabend an der Dresdner Straße ereignete. Das Opfer, ein 37-Jähriger, musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Stefan Tschök, Sprecher des Chemnitzer Verkehrsbetriebs CVAG, sagte gestern, der Mitarbeiter habe sich eine Platzwunde - wohl vom Schlag auf den Kopf - und wahrscheinlich eine gebrochene Nase zugezogen. Die Tat sei "entsetzlich". Offenbar sei die Hemmschwelle für einen derart schweren Raub gesunken, was "außerordentlich bedenklich" sei. Wie viel Geld die Täter erbeuteten, konnte Tschök noch nicht sagen.

Die Unbekannten flüchteten zu Fuß über die Dresdner Straße. Trotz sofortiger Fahndung und dem Einsatz eines Fährtenhundes gelang es nicht, die Räuber zu fassen, hieß es von der Polizei. Nach Angaben des Opfers sprachen die Räuber deutsch mit sächsischem Dialekt. Einer der Täter habe ein helles T-Shirt getragen. Von einer Waffe ist nicht die Rede. Die Videoaufnahmen aus dem Bus wurden der Polizei übergeben.

Der Vorfall weckt Erinnerungen an einen ganz ähnlichen Raub, der sich am 17. Februar 2015 an derselben Haltestelle ereignete. Kurz vor 22 Uhr war der Busfahrer damals von zwei Männern überfallen worden. Einer der Täter hatte ihn mit einer Pistole bedroht und zur Herausgabe des Geldes aufgefordert. Nachdem dieser Täter und sein Komplize in den Besitz von mehreren Hundert Euro gekommen waren, flüchteten sie. Die CVAG hatte eine Belohnung von 3000 Euro ausgesetzt und fahndete mit Plakaten nach den Tätern.

Tschök sagte gestern, "wir müssen dafür sorgen, dass es an der Endhaltestelle Dresdner Straße sicherer wird". Wie das geschehen könne, darüber soll heute beraten werden. Vielleicht, äußerte er einen Gedanken, könne man die Haltestelle mit Kameras überwachen.

Auch am 13. März 2016 wurde ein Busfahrer überfallen. Der Tathergang war ähnlich, er ereignete sich aber an der Haltestelle an der Pelzmühlenstraße. Zwei vermummte Männer bedrohten dort den Fahrer mit einer Pistole und forderten Geld. Sie erbeuteten wenige Hundert Euro.

Die Kriminalpolizei sucht Zeugen: Wer hat am Sonntagabend eine Gruppe von drei Personen im Bereich der Dresdner Straße und angrenzenden Straßen gesehen? Hinweise unter 0371/3873445.

 
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