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Christiane Hilbig - Marktbesucherin

Foto: Steffi Hofmann Bild 1 / 2

Wetterprobleme zur Markt-Premiere

Der Auftakt für das neue Angebot von Vermarktern im Zentrum von Limbach-Oberfrohna verlief nicht ganz wie geplant. Es gab Lob von Kunden, aber auch Kritik.

Von Steffi Hofmann
erschienen am 20.03.2017

Limbach-Oberfrohna. Kalte Temperaturen, Sturm und Regen - keine optimalen Bedingungen für den ersten Markt in diesem Jahr auf dem Johannisplatz in Limbach-Oberfrohna. "Ich bin trotzdem zufrieden. Einige Händler waren sogar ausverkauft", resümierte Uta Dietrich zum Marktschluss, die seit dieser Saison die Fäden für die Veranstaltung in der Hand hält. Neue Leitung, das bedeutete für Uta Dietrich auch ein paar Neuheiten auf dem Markt - so etwa die verlängerten Öffnungszeiten. Am Samstag sollten die Besucher bis 16 Uhr, statt wie bisher nur bis 13 Uhr, die Möglichkeit haben, Lebensmittel wie Fleisch, Käse, Obst und Gemüse oder Haushaltswaren zu kaufen. "Wegen des Sturms mussten wir aber aus Sicherheitsgründen etwas früher als geplant schließen", so Dietrich. Bei nächsten Markt im Mai soll es dann bis 16 Uhr gehen.

Hannelore Unterdörfer aus Freiberg, die hinter dem Verkaufsstand einer Käsetheke stand, ist skeptisch: "Ich mache seit 28 Jahren Markt. Nach dem Mittag kommt hier niemand mehr." Für Händler Falko Helbig aus Zwickau, der Haushaltwaren vertreibt, seien längere Öffnungszeiten gut. Allerdings seien die Standmieten aus seiner Sicht etwas zu hoch.

Marktbesucherin Christiane Hilbig, Mutter von zwei Kindern, war Stammgast auf dem Vorgängermarkt. Sie freut sich, wie sie sagt, vor allem über das neue Angebot für Kinder mit Bastelecke. Und Lebensmittel kaufe Christiane Hilbig sowieso gern bei Direktvermarktern, wie sie auf diesem Markt zu finden sind. Per Zufall spazierte hingegen der Limbach-Oberfrohnaer Matthias Bresch über den Markt und war vom vielfältige Angebot begeistert: "Leider habe ich meinen Wochenendeinkauf schon erledigt." Er sei zum ersten Mal auf dem Direktvermarkter-Markt auf dem Johannisplatz und wolle wiederkommen. Zur Kritik an den Standgebühren sagt Uta Dietrich, dass diese in dieser Höhe nötig seien. Der Markt-Vorbetreiber habe einen städtischen Zuschuss erhalten, auf den sie verzichtet. "Ich bin Teilzeit bei der Stadt angestellt und möchte eine Trennung von Arbeit in der Verwaltung und der auf dem Markt", erklärt Dietrich.

 
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