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Gelassenheit trotz Bevölkerungsrückgangs

Die jüngst veröffentlichten Einwohnerzahlen des Statistischen Landesamtes haben in Annaberg-Buchholz für massiven Protest der Stadträte gesorgt. Auch die Städte und Gemeinden im Altkreis Stollberg verlieren ...

erschienen am 12.07.2013

Diesen Artikel ...
 
Kommentare
3
(Anmeldung erforderlich)
  • 14.07.2013
    23:26 Uhr

    RebelYell: Werter Herr Lasch,

    grundsätzlich ein Lob, dass sie sich hier an der Diskussion beteiligen.

    Sie haben, trotz Ihrer Niederlage bei der Bürgermeisterwahl in Thalheim, die Möglichkeit als Stadtrat und evtl. weiterhin stellvertretender Bürgermeister der Stadt Thalheim, die angesprochenen Themen mitzugestalten und in die richtige Bahn zu lenken.

    Dazu viel Kraft und Erfolg.

    0 0
     
  • 14.07.2013
    13:55 Uhr

    Friedla: Natürlich wird durch die im Artikel benannten Zahlen keine Kommune in ernsthafte finanzielle Probleme geraten wie etwa die Bundeshauptstadt Berlin. Trotzdem bin ich über die Gelassenheit der Bürgermeister bei der den Zahlen zugrunde liegenden Thematik verwundert. Es geht um den demo-
    grafischen Wandel, der unsere Zukunft entscheidend bestimmen wird. Einige Zahlen dazu.
    Der Erzgebirgskreis hat seit 1990 20% seiner Bürger verloren-jeden 5. Städte wie Lugau oder Thalheim 25%-
    jeden 4. Selbst Zwönitz als lokaler Primus hat einen Verlust von 15% zu tragen. Die Einwohnerzahlen sind jedoch nur ein Aspekt, noch ungünstiger sieht es bei der Altersstruktur und der sozialen Situation der Bevölkerung aus. Um die gut ausgebildete, leistungsfähige Generation werben viele Zentren der Republik. Um in diesem Wettbewerb bestehen zu können, muß die Kommunalpolitik in regionalen Zusammenhängen denken und handeln. Nur wenn es gelingt eine Region als Gesamtheit attraktiv zu entwickeln, wird die
    junge Generation dort sesshaft werden wollen. Von Konkurrenz (ich weiß, Wettbewerb klingt besser) geprägtes
    Handeln zwischen den einzelnen Orten wirkt destruktiv und bringt die Region-ich meine hier in etwa das Gebiet
    des ehemaligen Landkreises Stollberg an der A72-nicht entscheidend weiter. Dies sollte aber das zentrale
    Ziel aller in der Kommunalpolitik aktiven Bürger(meister) sein.

    Friedemann Lasch
    Thalheim

    0 1
     
  • 12.07.2013
    21:10 Uhr

    dwt: Als ich vor einiger Zeit in Stollberg anwesend war, war ich etwas enttäuscht vom Marktplatz und deren Umgebung.
    Nicht etwa weil es da nicht schön aussieht, aber was im Himmels willen sind das für ein paar Geschäfte da,
    diese tragen überhaupt nicht zum Stadtleben bei.
    Bank, Eisenbahnladen, kleines Klamotten Geschäft, Post..
    Nicht mal ein Bäcker..und ein Eiscafe was irgendwie verloren ist.
    Viel zu wenig attraktiv und kein wunder warum das Zentrum, wo ich mehr erwartet habe, so ausgestorben ist.

    Die Leute kommen hier mit dem Auto und Fahren in die neue High Tech Edeka, versteckt in einen Hinterhof und Düsen wieder ab.

    Da muss man noch ein wenig gestalterisch sein, sonst wird das nix.

    0 0
     
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