Im ersten von fünf möglichen Häusern des neuen Kriebsteiner Baumhaus-Hotels haben am Freitag die ersten Gäste übernachtet. Zum Talsperrenfest kann dieses deutschlandweit größte Gebäude seiner Art am Sonntag auch besichtigt werden.

Nach fünf Jahren Planungsphase und zwei Jahren Bauzeit scheint der Start für das in der Region einmalige Hotel geglückt. Die Investoren heißen Steffen Mäding und Holzgestalter Enrico Kletke im Erlebnisareal „Kriebelland“
Bild: Falk Bernhardt
Mit seinem Baumhaus-Hotel erfüllt sich Steffen Mäding, der beruflich als Radiomoderator tätig ist, einen Traum. „Wir haben jeden Stamm selbst aus dem Sachsenforst geholt und verbaut“, erinnert er sich. 10.000 bis 12.000 Stunden seien da insgesamt beim Bau an Eigenleistungen zusammengekommen.
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Das mit reichlich 80 Quadratmetern Wohnfläche und acht Schlafplätzen ausgestattete Baumhaus-Hotel ist laut den Investoren das derzeit größte in Deutschland.
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Wenn am Sonntagnachmittag dann auch die zweiten Schlafgäste – eine Familie aus Frankfurt am Main – ausgecheckt haben, sollen auch die Besucher des Talsperrenfestes die Möglichkeit erhalten, sich das Haus bei Führungen anzuschauen.
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Das Haus ruht auf Stämmen, die mit Stahlhülsen im Boden verankert wurden.
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Im Erdgeschoss gibt es ein Kaminzimmer, die Schlafplätze und je ein Bad für Damen und Herren – ausgestattet mit Fußbodenheizung.
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Im Obergeschoss gibt es einen Wohnbereich mit Kochmöglichkeit ...
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... und eine Sonnenterrasse mit Blick über die Talsperre.
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So sieht das Bad im Baumhaus aus.
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Das Schlafzimmer. Laut Baugenehmigung können weitere vier Häuser in Kriebstein entstehen. Wann das nächste Baumhaus in Angriff genommen wird, steht aber noch nicht fest – vielleicht im nächsten Jahr.
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