Ablenkung, Planlosigkeit und fehlende Motivation sind für viele Studenten die Ursachen für geringe Lernerfolge und vergeigte Prüfungen. Mit diesen Tipps kann dieser Flaute jedoch ein Ende gesetzt werden.

„Das kann ich mir auch so merken“ – Eine fatale Lüge, die man spätestens zur Prüfung bereuen wird. Kommunikationstrainer Lutz Herkenrath legt dagegen nahe: „Ich muss schon mitschreiben, dann kann ich der Vorlesung fokussierter folgen.“
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Nur Streber sitzen in der ersten Reihe? Von wegen! Um sich selbst auch an anstrengenden Tagen zur Konzentration und Disziplin zu mühen, setzt man sich am besten in eine der ersten Reihen. Man bleibt im Sichtfeld des Dozenten und kann dem roten Faden besser folgen.
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Kaum sind fünf Minuten der Vorlesung vergangen, schon werden Instagram, Facebook und Co geöffnet. Doch so wird das nichts, meint auch Kommunikationstrainer Lutz Herkenrath. Er empfiehlt daher: „Wenn ich wirklich was lernen will, muss ich mir knallhart sagen: Smartphone aus.“
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Wettschulden sind Ehrenschulden: Ein guter Anreiz, um sich mindestens genauso gut wie seine Kommilitonen zu konzentrieren, ist eine simple Wette. Wer als erstes auf sein Smartphone schaut oder abschweift, muss den vereinbarten Wetteinsatz begleichen. So wird die Vorlesung zur Challenge und der Lernstoff bleibt direkt im Gedächtnis.
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Kommunikationstrainer Lutz Herkenrath hat keine guten Erfahrungen mit dem stundenlangen Auswendiglernen gemacht und empfiehlt daher die sogenannte Lackier-Methode: „Ich lerne für zehn Minuten, für den Rest der Stunde mache ich etwas ganz anderes und lasse den Stoff einsickern. Das wiederholt man den Tag über und behält das Gelernte am Ende besser, als wenn man sich in einer Stunde alles ins Gehirn zu pressen versucht.“
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Wem die Lackier-Methode nicht hilft, sollte die Pomodoro-Technik testen. Diese setzt sich aus 25 Minuten Lernen und fünf Minuten Pause zusammen. Ein Timer hilft, die beiden Einheiten strikt zu trennen und sich in der Pause wirklich nicht mit der Lernaufgabe zu beschäftigen. Nach vier solcher Einheiten folgt eine größere Pause. So bleibt die Lernzeit überschaubarer und die Konzentration wird gesteigert.
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Musik oder Hintergrundgeräusche helfen vielen, sich besser auf das Lernen zu konzentrieren. Hierbei eignen sich je nach persönlichem Geschmack spezielle Konzentrations-Playlists von ruhiger Klaviermusik bis hin zu rhythmischem Electro oder aber weißes Rauschen, Strand- oder Regengeräusche.
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