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Für wen sich Carsharing lohnt

Es kommt auch auf den Bedarf an

Berlin (dapd). Carsharing liegt im Trend, doch sollte mann genau rechnen. Wer nur bis zu 10.000 Kilometer im Jahr mit dem Auto fährt, kann viel Geld sparen, wenn er Carsharing nutzt. Das Verbrauchermagazin "Finanztest" zeigt in seiner März-Ausgabe anhand von Rechenbeispielen, für wen sich das Autoteilen lohnt und welche unterschiedlichen Formen von Carsharing es in dem wachsenden Markt gibt.

Vorteile haben vor allem Fahrer, die den Wagen eher für kurze Strecken und nicht regelmäßig brauchen. In der Modellrechnung von "Finanztest" zahlt der Besitzer eines Kleinwagens für 5.000 Jahreskilometer inklusive aller Kosten 206 Euro pro Monat, der Carsharing-Nutzer für die gleiche Strecke mit dem gleichen Auto hingegen nur 138 Euro monatlich.

Carsharing lohne sich hauptsächlich für Fahrer in Großstädten, weil sich dort die meisten Abholstationen befinden, erklären die Verbraucherschützer. Bei langer Mietdauer und weiten Fahrten sei ein Mietwagen oft günstiger. Laut einer Modellrechnung koste ein Carsharing-Auto für sieben Tage 430 Euro, bei einem Anbieter für Mietautos hingegen würden 328 Euro für die gleiche Dauer inklusive aller Kosten fällig.

Manche Anbieter ermöglichen die Nutzung ihrer Autos auch in anderen Städten, andere arbeiten mit den Verkehrsbetrieben zusammen: Kunden mit Monatskarten bekommen die Autos günstiger. Auch für Studenten und Azubis gibt es oft Rabatte.

 

 
erschienen am 20.02.2012
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