Menü
 
Diesen Artikel ...
 
Kommentare
8
(Anmeldung erforderlich)
  • 05.04.2012
    10:52 Uhr

    helidd: 02. April 2012. Ein schwarzer Montag für den Schlosspark Pillnitz. Der erste kostenpflichtige Tag.
    An diesem Tag wurden lediglich 415 Besucher gezählt. Es gibt aber ca. 260 kostenpflichtige Tage im Jahr. Da würden sich bei der Besucherzahl und 2 EUR Eintritt 215.800 EUR Einnahmen ergeben. Aber: 210.000 EUR zusätzliche Ausgaben entstehen allein für das Personal in den Kassenhäusern und bei der Einlasskontrolle.
    Wenn der Freistaat mit Einnahmen von 1 Mio. EUR rechnet, dann sollten 500.000 Besucher jährlich bzw. knapp 2.000 Besucher (genau: 500.000 : 260 Tage = 1923) täglich an den kostenpflichtigen Tagen kommen.
    Mit der Privatisierung des Staatsbetriebes in eine gGmbH ab 01.01.2013 müssen jedoch noch zusätzlich 510.000 EUR für Dienstleistungen u. Pachtentgelte an das Finanzministerium abgeführt werden.
    Da macht erst ein Eintrittspreis oberhalb von 7 EUR einen Sinn, wenn dem Park nennenswerte Gelder zufließen sollen. Rechnen sie nach!
    2 EUR Eintritt bleiben eine Einstiegsdroge!
    Wenn der Park in die erste Riege der europäischen Gartenanlagen gehöre, dann sicher nicht mit 2 EUR!
    Herr Zastrow (FDP), der noch 2008 (FDP gehörte noch nicht zur Regierungspartei) gegen den Eintritt war, wird sicher auch für die zu erwartenden 8 EUR Eintritt eine Begründung parat haben.

    0 0
     
  • 01.04.2012
    13:21 Uhr

    RabenschwarzesICH: April , April?

    0 0
     
  • 01.04.2012
    13:06 Uhr

    schnellleserin: Grundsätzlich finde ich es in Ordnung, wenn bei größeren, pflegeaufwendigen Parkanlagen ein Eintritt fällig ist.

    Für Pillnitz - wo wir vielleicht einmal im Jahr sind - ist das auch ganz in Odnung. Das ist für uns auch eher ein Event.

    Lichtenwalde und damit auch die anderen Gärten finde ich für uns eher problematisch. Da sind wir auch vielleicht ein mal in ein oder zwei Jahren, aber diese Parks sind viel kleiner.
    Und wenn ich jetzt die Wahl hätte von Chemnitz aus nach Lichtenwalde in den Park oder doch eher in irgendeine kleine Anlage ohne Eintritt, dann würde ich die kleine Anlage vorziehen. Denn außer "Lustwandeln" kann man in einem Park ja nun auch nicht so richtig was anfangen und dafür finde ich für eine oder eine halbe Stunde 6,50 Euro für eine dreiköpfige Familie zwar vielleicht angemessen - aber ich würde es einfach nicht ausgeben.

    0 1
     
  • 01.04.2012
    12:48 Uhr

    Sachse2: @helidd: Der Sinn von Tourismus ist, dass man damit Geld verdient und so sollen die Leute aus dem gesamten Bundesgebiet, den USA, Australien, Bahamas u.s.w. auch bitte für unsere Sehenswürdigkeiten bezahlen.

    0 1
     
  • 01.04.2012
    12:31 Uhr

    helidd: Fakten:
    1. Der Park ist öffentlich (Eigentümer Freistaat Sachsen), d.h. Volkseigentum
    2. In die erste Riege gehören auch die 27 öffentlichen Parks im Freistaat Bayern bzw. Sanssouci. Dort wird kein Eintritt erhoben.
    3. Der Geldmangel trat erst ein, nachdem der Freistaat rigoros die Etats von Jahr zu Jahr gekürzt hat.
    4. 14.000 Unterschriften sind es, nicht nur aus Pillnitz, aus Dresden, aus Sachsen, aus dem gesamten Bundesgebiet und aus 18 Ländern (u.a. USA, Australien, Bahamas, ...)
    5. Die Eintrittsgelder kommen nicht unbedingt dem Park zu Gute, da der privatisierte Staatsbetrieb 510.000 EUR jährlich für Dienstleistung und Pacht an den Finanzminister abführen muss. So wird der (steuer-)zahlende Bürger ein zweites Mal abkassiert.
    6. Mit dem Eintritt werden sämtliche bisher offenen 10 Tore bis auf 2 mit Kassenhäuschen versehene geschlossen. Damit wird der Siedlungsraum zerstört. In Art. 10 der Sächsischen Verfassung verpflichtet sich der Freistaat jedoch zum Erhalt und Schutz des Siedlungsraumes.
    Einfach mal googeln mit "freier park petition" und die Fakten zur Kenntnis nehmen.

    1 1
     

 
 
 
Sächsische Wahlbörse
CDU
40,2%
40,2%
LIN
17,9%
17,9%
SPD
14,6%
14,6%
FDP
4%
4%
GRU
6,4%
6,4%
NPD
3,2%
3,2%
AFD
8,4%
8,4%
SON
5,3%
5,3%

Zur Wahlbörse

Und so funktioniert's

 
 
Westsachsen - Motor der Wirtschaft

Die Wirtschaftsregion stellt sich vor

Sachsen ist und bleibt ein Industrieland. Und vor allem in Westsachsen - dem "Motor der Wirtschaft" - sind zahlreiche Unternehmen zuhause. Entdecken Sie im Wirtschaftsmagazin der Region innovative Entwicklungen sowie unternehmerische Erfolgsgeschichten. 

weiter lesen
 
 
 
 
 
 
 
 
Shop-Tipp
 
Shop-Tipp

Erlebnistour Seiffen - Lichterzauber des Erzgebirges

exklusive Erlebnistour der Freien Presse - inkl. Besuch und Führung Original Holzmichl, Mittagessen, Ortsrundfahrt und Besuch Seiffener Kirche und...
zum Artikel
 
 
 
 
 
|||||
mmmmm