Werbung/Ads
Menü
Zwei, aber was? Tore, Auswechslungen, Nachspielminuten, Runden? Zumindest schauen VfB-Teamchef Bruno Niepel und Trainer Ingo Klöpping (r.) nicht traurig drein.

Foto: Thomas Fritzsch

Mannsfeld: "Wenn wir ihnen auf die Füße treten, geht was"

Der 19. Spieltag in der Fußball-Erzgebirgsliga hält für den SV Crottendorf eine leichte Aufgabe bereit. Es geht gegen den deutlich führenden Spitzenreiter aus dem Krokusdorf.

Von Thomas Schmidt
erschienen am 21.04.2017

Crottendorf. Dreimal rechnen die Verantwortlichen der hiesigen Fußball-Mannschaften mit Punkten. Dabei sind die Voraussetzungen vor den Spielen, die allesamt am Sonntag 15 Uhr angepfiffen werden, ganz unterschiedliche.

SV Crottendorf (8./20) - FV Drebach/F. (1./48). Die Statistik liest sich gar nicht schlecht: drei Siege, drei Remis, vier Niederlagen, 17:17 Tore. Und noch besser: Von den letzten fünf Heimspielen hat Crottendorf keins gegen die Krokusblüten verloren. "Das lassen wir so", sagt Trainer Daniel Mannsfeld gelassen und spricht von einer mega-einfachen Aufgabe. "Drebach liegt mit zehn Punkten klar in Front. Wir haben also überhaupt nichts zu verlieren, können nur gewinnen", begründet der Crottendorfer Coach seine Ansicht. Insgeheim hofft er natürlich, dass seine Elf etwas unterschätzt wird, dafür aber mit körperlicher Energie dagegenhält. Allerdings ist der SV Blau-Weiß personell nicht auf Rosen gebettet. Pelkas Arbeitsverletzung heilt nicht aus, Bretschneider und Lindner sind nicht da, Viol quält sich mit einer Verletzung. Trotzdem: "Wenn wir dagegenhalten und den Drebachern auf die Füße treten, geht was", ist sich Mannsfeld sicher, auch gegen den Spitzenreiter nicht chancenlos zu sein.

FSV Zwönitz (9./19) - VfB Annaberg (3./33). Den Lauf der Zwönitzer, die seit fünf Runden ohne Niederlage sind, will der VfB Annaberg möglichst beenden. "Mit Zwönitz, Oelsnitz und Zschopautal kommen jetzt drei Gegner aus dem hinteren Drittel. Die werden wir nicht wegpusten, aber gewinnen wollen wir gegen sie schon", macht Trainer Ingo Klöpping klar. In Zwönitz hat sein VfB im Vorjahr 7:0 gewonnen, allerdings ein Jahr zuvor auch 1:2 verloren. Die Bilanz der direkten Begegnungen ist positiv und sollte aufgebessert werden, wenngleich die Personaldecke einige Löcher aufweist. "Freund fehlt, Haase, Klemm und Braband wohl auch", sagt Klöpping. Am meisten würde er aber wohl hadern, wenn Torjäger Meyer nicht rechtzeitig fit wird. "Tommy plagt sich mit einer Angina herum", so der Trainer über seinen bereits 20-fachen Saisontorschützen. Damit führt er in dieser Statistik vor dem Großrückerswalder Hilbert (19) und dem Drebacher Sieber (17).

BSV Zschopautal (11./18) - FSV Schwarzenberg (5./31). Der BSV hat gegen die Schlossstädter noch nicht gewonnnen, neben vier Unentschieden aber auch erst einmal verloren. Insofern dürften 1:1- oder 0:0-Tipper nicht ganz falsch liegen. Die Punkte aus dem Spiel zweier sehr instabiler Mannschaften (Zschopautal zuletzt 2 Niederlagen, 2 Remis, 1 Sieg / Schwarzenberg mit 3 Niederlagen, 2 Siegen) brauchen die Wiesaer aber dringender. Nur drei Zähler trennen sie von einem Abstiegsplatz.

 
© Copyright Chemnitzer Verlag und Druck GmbH & Co. KG
 
0
Lesen Sie auch:
 
Kommentare
0
Kommentieren (für Digital- und Printabonnenten)

 
 
 
 
 
 
am meisten ...
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
|||||
mmmmm