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Nach seiner Verletzung beim Derby in Olbernhau und einem kurzen Krankenhaus-Aufenthalt könnte MarienbergsTorhüter Dominik Schleinitz (grünes Trikot) schon am Sonntag wieder zum Einsatz kommen.

Foto: Andreas Bauer

Rückkehr sorgt für Erleichterung

Als Dominik Schleinitz nach dem Landesklasse-Derby in Olbernhau mit Blaulicht abtransportiert wurde, waren die Sorgen groß. Allerdings könnte der Marienberger Torhüter schon am Sonntag wieder zum Einsatz kommen.

Von Andreas Bauer
erschienen am 21.04.2017

Marienberg. In der Fußball-Landesklasse West steht an diesem Wochenende der 23. Spieltag auf dem Programm. Los geht's schon morgen, 15 Uhr, mit dem Spiel der Olbernhauer bei Fortuna Chemnitz. Die Teams aus Gelenau und Marienberg begeben sich erst 24 Stunden später auf Tore- und Punktejagd.

SV 1903 Kottengrün (15.) gegen FSV Motor Marienberg (2.). Die Befürchtung, dass sich Torhüter Dominik Schleinitz beim Derby in Olbernhau (1:1) schlimmer verletzt haben könnte, ist der Hoffnung auf eine schnelle Rückkehr gewichen. "Er hat sich einen Kopfschutz besorgt und sogar schon trainiert", sagt Trainer Patrick Schmidt über seinen Keeper. Dieser war in Olbernhau mit einem Gegenspieler zusammengeprallt und dann benommen liegen geblieben, woraufhin er ins Krankenhaus gebracht wurde. Dort diagnostizierten die Ärzte eine schwere Gehirnerschütterung, die der 19-Jährige offenbar gut weggesteckt hat. Allerdings will Schmidt nichts überstürzen und lässt einen Einsatz offen. Fest steht dagegen, dass Pierre Bauer (Rotsperre) und Norman Fischer (Gelbsperre) fehlen. Ausfälle, die schmerzen, denn die Aufgabe in Kottengrün wird laut Schmidt schwerer "als es für Außenstehende von der Papierform her aussieht". Nach der Niederlage im Vorjahr erwartet der Coach diesmal erneut einen kampfstarken Gegner, der zugleich aber auch verunsichert sein dürfte: "Das müssen wir nutzen, denn wir wollen ja nicht umsonst drei Stunden im Bus verbringen."

VfB Fortuna Chemnitz (10.) gegen SV Olbernhau (8.). Ähnlich wie bei Marienberg sorgte das Derby auch in den SVO-Reihen für leichte Personalsorgen. Mit Max Flade, der die Gelb-rote Karte sah, wird morgen ein formstarker Spieler fehlen. Dennoch hebt Steve Dieske die positiven Aspekte des Duells gegen den Lokalrivalen hervor. "Dass es in unseren Reihen stimmt, hat der Auftritt gegen Marienberg deutlich gemacht", betont der Coach, der einen klaren Appell an seine Schützlinge richtet: "Jetzt müssen wir zeigen, dass dieser emotionale Fußball nicht nur zu einem Derby gehört." Motivieren dürfte die Olbernhauer auch das Hinspiel, als sie mit 0:1 ihre erste Saisonniederlage kassierten. Dafür wollen sie sich morgen auf dem Kunstrasenplatz an der Beyerstraße revanchieren, auch wenn der Gegner laut Dieske über "eine gute Balance zwischen Führungsspielern und jungen Wilden" verfügt.

TSV Crossen (13.) gegen BSV Gelenau (11.). Trotz der zwölf Punkte Vorsprung auf den ersten offiziellen Abstiegsrang ist der BSV noch nicht endgültig gesichert, denn abhängig vom Ausgang in den höheren Ligen könnte die Zahl der Absteiger auf vier steigen. Somit erhält das Spiel am Sonntag eine besondere Bedeutung. "Es muss unser Ziel sein, den Sieben-Punkte-Abstand zwischen uns und Crossen zu bewahren. Am besten wäre natürlich ein Sieg. Das wäre dann ein echtes Sechs-Punkte-Match", sagt Trainer Kay Morgenstern. Allerdings verloren die Gelenauer das Hinspiel 0:2. "Da hat gar nichts gepasst. Erst haben wir uns einlullen und dann in den Zweikämpfen den Schneid abkaufen lassen. Das wird uns nicht noch einmal passieren", meint Morgenstern, der auf Ruttloff, Messig, Köhler, Schaarschmidt und Hopp verzichten muss. (mit grb)

 
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