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Angesichts des kühlen Wetters war bei der zweiten Auflage des Lößnitzer Salzlaufs am Sonntag für die Teilnehmer schon die Wahl der richtigen Kleidung ein wichtiger Faktor.

Foto: Ralf Wendland Bild 1 / 2

Verkürzter Halbmarathon stört bei der richtigen Krafteinteilung

Trotz des ungemütlichen Wetters hat der 2. Salzlauf 490 Starter nach Lößnitz gelockt. Die Gesamtsieger der Hauptwettbewerbe kamen dabei allesamt von auswärts.

Von Ralf Wendland
erschienen am 15.03.2016

Lößnitz. Einfach zu laufen ist die Strecke nicht - schon gar nicht bei eisigen Temperaturen und auf teilweise schwierigem Untergrund. Zum 2. Lößnitzer Salzlauf sind am Sonntag dennoch 490 Läufer und Nordic Walker angetreten. Voriges Jahr waren es mehr als 500 gewesen. Aber neben dem Wetter hat auch der Greizer Straßenlauf am Sonnabend einige Starter gekostet.

Erstmals gab es eine gesonderte Wertung für Sportler mit Behinderung. Salzlauf-Cheforganisator Carsten Schmidt von der Firma Sport Concepte Bad Schlema: "Wir möchten uns weiterentwickeln und auch diese Kategorie fördern." Allerdings nahmen nur fünf Aktive das Angebot an. Ein Problem tauchte beim Halbmarathon auf. Durch eine Fehlleitung war dieser letztlich nur 17,2 Kilometer lang. Als Gesamtschnellster erwies sich Stefan Seidel von der SG Adelsberg in einer Zeit von 1:05:08 Stunden. "Der Lauf hat sich gut angefühlt, aber er war nicht leicht. Es geht viel bergauf, und die Wege waren teils schlammig", sagte der 22-Jährige. Bei den Frauen hat sich über den langen Kanten Seidels Vereinskollegin Anne Gründler durchgesetzt. Die 27-Jährige nutzte die Veranstaltung als Teil der Vorbereitung auf ihren ersten Marathon im April im Spreewald. "In Lößnitz bin ich bisher immer nur die zehn Kilometer gelaufen, denn die Strecke ist sehr anspruchsvoll."

Gesamtsieger über zehn Kilometer wurde Lars Wendler (37:10 min) vom LV Megware Chemnitz. "Es ist super gelaufen", fand er. Im weib- lichen Feld lag Maria Tornack vorn. Die 35-jährige Leipzigerin fand ihre Zeit von 45:32 Minuten in Ordnung und sagte: "Es war schon sehr anstrengend, aber die Kälte habe ich kaum gespürt." Hiesige Sportler mischten in der Gesamtwertung nicht vorn mit, machten jedoch in den Altersklassen auf sich aufmerksam. Wolfgang Landgraf (1:03:04 h) vom Team Vital Schneeberg zum Beispiel belegte über zehn Kilometer Platz 2 in der AK 70. "Damit kann ich zufrieden sein." Der Läuferbund Schwarzenberg war mit 18 Leuten vertreten. Vereinschef Jens Lorenz: "Schade, dass der Halbmarathon zu kurz war. Da haben sich einige beschwert, weil es von der Krafteinteilung her nicht gepasst hat." Das hat etwa Heiko Bartsch (1:17:22 h) vom Läuferbund gespürt, der in der AK 50 gewann. "Wenn ich gewusst hätte, dass die Strecke verkürzt ist, hätte ich noch etwas mehr Gas gegeben. Ich habe gedacht, dass zum Schluss noch eine Schleife kommt, aber das war leider nicht so", ärgerte sich der Bockauer. Florian Ballmann (53:29 h) aus Erlabrunn nahm zehn Kilometer unter die Füße und setzte sich in der AK u 18 durch. "Den ersten Berg bin ich zu schnell angegangen, dann war die Luft raus", so der 15-Jährige vom Läuferbund selbstkritisch. Alle Ergebnisse stehen im Internet.www.salz-lauf.de

 
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