So wurde im Wahlkreis 161 abgestimmt
Mehr als 3 Millionen Menschen in Sachsen waren am Sonntag zur Bundestagswahl aufgerufen. Nach Angaben des sächsischen Landeswahlleiters Martin Richter beteiligten sich fast 2,6 Millionen Menschen an der Abstimmung. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von 81,2 Prozent.
Das sind die Ergebnisse aus dem Wahlkreis 161 - Chemnitz:
Suchen Sie nach den Daten aus einem Wahlkreis? Nutzen Sie das Suchfeld in der folgenden Karte oder wählen Sie ihn in der Karte per Klick aufs betreffende Gebiet aus. Sie können zwischen Angaben für die Erststimmen (Direktmandat) und Zweitstimmen (Landesliste) wählen und sich die Hochburgen der antretenden Parteien im Wahlkreis anzeigen lassen.
Alle Daten rund um die Bundestagswahl mit Gewinnern, Verlierern, Sitzverteilung und vielen weiteren Details finden Sie in unserer Wahlpräsentation unter www.freiepresse.de/wahlergebnisse
Fragen und Antworten zu den Karten
- Was sind Erststimmen?
Mit der Erststimme wird ein Kandidat aus dem jeweiligen Wahlkreis direkt gewählt. Wer die meisten Erststimmen im Wahlkreis gewinnt, holt das Direktmandat und zieht direkt in den Bundestag ein. Voraussetzungen: Die Partei muss genügend Sitze durch die Zweitstimmen erhalten haben. Neu ist dies: Gewinnt eine Partei mehr Direktmandate, als ihr durch Zweitstimmen zustehen, entfallen Direktmandate mit den niedrigsten Stimmenanteilen. Eine Ausnahme gilt für parteiunabhängige Bewerber im Wahlkreis: Sie holen den Sitz im Bundestag aufgrund einer relativen Mehrheit der Erststimmen im Wahlkreis.
- Was sind Zweitstimmen?
Mit ihrer Zweitstimmen entscheiden Wähler über die Landesliste einer Partei. Sie enthält Kandidaten, die eine Partei in einem Bundesland in den Bundestag schicken will. Zweitstimmen allein definieren, wie viele Sitze jede Partei im Bundestag erhält. Wichtig ist in diesem Zusammenhang die Fünf-Prozent-Hürde: Parteien müssen bundesweit mindestens fünf Prozent der Zweitstimmen erzielt haben oder in mindestens drei Wahlkreisen die Mehrheit der Erststimmen, um in den Bundestag zu kommen. Für Parteien nationaler Minderheiten wie den Südschleswigschen Wählerverband (SSW) gilt die Fünf-Prozent-Hürde nicht.
- Was sind Hochburgen?
Hochburgen zeigen, wie stark eine der antretenden Parteien in einem bestimmten Gebiet (einer Gemeinde, einem Wahlkreis usw.) gewesen ist. Wählen Sie dazu über die beiden Aufklappmenüs die Partei bzw. den Stimmtyp (Erststimmen/Zweistimmen) aus. Je intensiver die Karte eingefärbt ist, umso stärker hat die ausgewählte Partei im betreffenden Gebiet abgeschnitten.