Wer gut zuhört, erfährt oft die schönsten Geschichten. Die Geschichte von Hörgeräteakustik Volkmer ist eine davon. Zehn Jahre nach der Gründung wird das Unternehmen aus Scheibenberg mit dem Deutschen Hörgeräte Award 2026 ausgezeichnet - und feiert gleichzeitig sein zehnjähriges Bestehen. Für Gründerin und Teamleiterin Nadine Volkmer sind beide Ereignisse eng miteinander verbunden. "Diese Auszeichnung bedeutet uns sehr viel. Der Deutsche Hörgeräte Award bestätigt, dass wir mit unserem Anspruch an Qualität und persönliche Beratung genau auf dem richtigen Weg sind", sagt sie. "Mein besonderer Dank gilt meinem großartigen Team, das jeden Tag mit Leidenschaft und Fachwissen für unsere Kunden da ist." Hier gibt's echtes Handwerk mit Herz!
Anspruchsvolles Bewertungsverfahren
Dass die Auszeichnung keineswegs leichtfertig vergeben wird, macht ein Blick auf das anspruchsvolle Bewertungsverfahren deutlich. Eine unabhängige Jury aus erfahrenen Branchenkennern prüfte die Teilnehmer in mehreren Stufen. Bewertet wurden unter anderem Kundenansprache, Terminqualität, digitale Serviceangebote und die Präsenz in sozialen Medien. Sogar anonyme Testkunden wurden eingesetzt. Nur Betriebe, die die hohen Mindeststandards deutlich übertrafen, erreichten die Finalrunde vor der endgültigen Entscheidung. Hörgeräteakustik Volkmer überzeugte in allen Bereichen - ein Beleg dafür, dass moderne Technik, fachliche Kompetenz und persönliche Betreuung hier Hand in Hand gehen.
Zehn Jahre Leidenschaft für gutes Hören
Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 2016. Anfangs war Hörgeräteakustik Volkmer in der Kirchgasse zuhause, bevor 2021 der Umzug an den heutigen Standort in der Silberstraße erfolgte. Was als mutiger Schritt in die Selbstständigkeit begann, hat sich in den vergangenen zehn Jahren zu einer festen Adresse für gutes Hören in der Region entwickelt. Heute gehören insgesamt fünf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Team, darunter auch ein Auszubildender, der den Beruf des Hörakustikers erlernt. Dass die Kunden dabei nahezu durchgängig einen Ansprechpartner vorfinden, ist für Nadine Volkmer selbstverständlich. Selbst in der Urlaubszeit bleibt das Geschäft dank gegenseitiger Vertretung geöffnet.
Vom Lötkolben zum 3D-Drucker
Wer glaubt, Hörakustik sei ein traditionelles Handwerk ohne große Veränderungen, wird überrascht sein. Gerade in den vergangenen Jahren hat die Branche einen enormen Wandel erlebt. "Als ich Ende der 90er Jahre meine Ausbildung gemacht habe, bestand unser Alltag zu großen Teilen aus fräsen, löten und messen", erinnert sich Nadine Volkmer. "Heute wird zwar noch handwerklich nachgearbeitet, aber vieles läuft digital."
Moderne Messsysteme erfassen heute präzise Daten, die innerhalb kürzester Zeit an Speziallabore übermittelt werden. Dort entstehen mit modernster Technik individuelle Ohrpassstücke, häufig im 3D-Druckverfahren. Das Ergebnis sind Hörlösungen, die präziser, komfortabler und unauffälliger sind als je zuvor.
Dabei arbeitet Hörgeräteakustik Volkmer mit namhaften Herstellern zusammen. Im Bereich der In-Ear-Systeme für Musiker beispielsweise mit dem Unternehmen Hörluchs. Die Spezialisten entwickeln neben professionellen Musikerlösungen auch Gehörschutzsysteme für Jäger, Polizei oder Sicherheitsdienste. Für diese anspruchsvollen Versorgungen benötigen Hörakustiker spezielle Zulassungen und zusätzliche Qualifikationen.
Persönliche Beratung statt Standardlösung
Trotz aller Technik bleibt eines bei Hörgeräteakustik Volkmer unverändert: Der Mensch steht im Mittelpunkt: "Wir nehmen uns die Zeit, die notwendig ist. Ein erster Termin dauert oft eineinhalb bis zwei Stunden", erklärt Nadine Volkmer. In dieser Zeit werden verschiedene Messungen und Hörtests durchgeführt. Gemeinsam wird analysiert, welche Einschränkungen bestehen und welche Anforderungen das zukünftige Hörgerät erfüllen muss. Später können verschiedene Hörsysteme im Alltag getestet werden. "Die Kunden nehmen die Geräte mit nach Hause und probieren sie dort aus, wo gutes Hören wirklich zählt - beim Gespräch mit der Familie, beim Einkaufen oder beim Fernsehen."
Gerade bei älteren Menschen empfiehlt die Hörakustikerin, Angehörige in die Beratung einzubeziehen. "Ein Hörgerät ist oft eine Entscheidung für die ganze Familie. Angehörige erleben die Schwierigkeiten häufig zuerst und können wertvolle Hinweise geben. Außerdem wird die Beratung dadurch lebendiger und die Suche nach der passenden Lösung oft einfacher." Dabei räumt Nadine Volkmer auch mit einem weit verbreiteten Vorurteil auf: "Ein kleiner Fachbetrieb ist nicht automatisch teurer als große Ketten. Im Gegenteil, manchmal sind wir sogar günstiger." Viele moderne Hörgeräte seien zudem vollständig zuzahlungsfrei über die Krankenkassen erhältlich.
Hilfe bei Tinnitus und moderne Hörlösungen
Zum Leistungsspektrum gehört längst mehr als die klassische Hörgeräteversorgung. So bietet Hörgeräteakustik Volkmer unter anderem Tinnitustherapien an. Tinnitus - also Ohrgeräusche wie Pfeifen, Klingeln oder Rauschen - gilt inzwischen als Volkskrankheit. Die Ursachen sind vielfältig und bis heute nicht vollständig erforscht. Wenn andere Auslöser wie Kieferprobleme, Wirbelsäulenbeschwerden oder Erkrankungen des Innenohrs ausgeschlossen wurden, können Hörakustiker jedoch oft dazu beitragen, den Leidensdruck deutlich zu verringern.
"So merkwürdig es klingt: Wer zusätzlich zum Tinnitus eine Hörminderung hat, bringt oft eine gute Voraussetzung mit", erklärt Nadine Volkmer. "Bei der Verstärkung können wir die störenden Frequenzen auslassen und so eine deutliche Besserung erzielen." Für den Alltag hat die Expertin noch einen einfachen Tipp: "Es gibt viele Apps mit Hintergrundgeräuschen wie Regen, Blätterrauschen oder Feuerknistern. Diese können helfen, die Aufmerksamkeit vom Tinnitus wegzulenken."
Darüber hinaus versorgt das Team auch Kinder mit Hörsystemen, betreut Cochlea-Implantat-Träger bei Wartung und Service und bietet moderne Zusatzlösungen für Menschen mit Hörbeeinträchtigungen an. Dazu gehören beispielsweise Türklingeln und Wecker, die per Lichtblitz auf sich aufmerksam machen, oder moderne TV-Kopplung über den neuen Übertragungsstandard Auracast.
Hörgeräte im Abonnement
Eine interessante Alternative bietet das Unternehmen für Menschen, die sich bei der Hörgeräteversorgung mehr Planungssicherheit wünschen. Hörgeräte gibt es inzwischen auch im Abonnement! Bereits ab 20 Euro monatlich erhalten Kunden ein Hörgerät inklusive Vollwartungsvertrag und ohne versteckte Zusatzkosten. Nach drei Jahren erfolgt der Wechsel auf ein neues Modell. Im klassischen Kassensystem wird ein neues Hörgerät in der Regel nach sechs Jahren bezuschusst.
Große Jubiläumsfeier und 10-Prozent-Rabatt im August
Die Freude über den Award und das zehnjährige Bestehen möchte Hörgeräteakustik Volkmer natürlich mit Kunden, Partnern und Interessierten teilen. Deshalb wird am Donnerstag, dem 13. August 2026, von 10 bis 16 Uhr am Standort in Scheibenberg groß gefeiert. Besucher können modernste Hörtechnik erleben, In-Ear-Systeme testen und einen Blick hinter die Kulissen der offenen Werkstatt werfen. Zudem warten eine große Jubiläumsverlosung, ein Glücksrad, Aktionen für Kinder sowie Speisen vom Grill und Getränke auf die Besucher.
Besonders wichtig für Nadine Volkmer: Der gute Zweck kommt dabei nicht zu kurz. "Alle Erlöse dieses Tages kommen dem Tierheim Annaberg-Buchholz zugute", sagt die Unternehmerin, die sich selbst seit Jahren im Tierschutz engagiert. Passend zum Jubiläum gibt es außerdem im gesamten August 10 Prozent Rabatt auf Zubehör und Handelsware bei Hörakustik Volkmer.
Zehn Jahre erfolgreiche Unternehmensgeschichte, eine renommierte Branchenauszeichnung und ein eingespieltes Team, das mit Herzblut arbeitet - für Nadine Volkmer und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist das vor allem Ansporn für die Zukunft. Nadine Volkmer: "Gutes Hören bedeutet mehr Lebensqualität. Menschen auf dem Weg dorthin zu begleiten, ist unser größter Antrieb."
Hörgeräteakustik Volkmer GmbH
Silberstraße 25, 09481 Scheibenberg
Tel.: 037349 132929
E-Mail:[email protected]
Website: www.hoerakustik-volkmer.de