Bild: AXEL HEIMKEN / AFP
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Bundesliga-Saison 2025/26:

Ausgangslage und Transfersituation

Am 22. August 2025 fällt der Startschuss für die 63. Bundesliga-Saison, die bis zum 16. Mai 2026 andauern wird. Nach dem Titelgewinn im Vorjahr geht der FC Bayern München mit Trainer Vincent Kompany erneut als Titelanwärter ins Rennen.

Ausgangslage

Die vergangene Saison in der Bundesliga wurde maßgeblich von Bayern München, Vizemeister Bayer Leverkusen, Borussia Dortmund und Eintracht Frankfurt geprägt. Leverkusen steht nun allerdings vor einem Umbruch: Mit Florian Wirtz, Jonathan Tah und Jeremie Frimpong verließen gleich mehrere Leistungsträger den Klub, was dem Verein Einnahmen in Höhe von rund 176 Millionen Euro bescherte, aber große Lücken im Kader hinterlässt. Dortmund investierte gezielt in junge Talente wie Jobe Bellingham, Yan Couto und Daniel Svensson, was auf eine offensive Ausrichtung unter Trainer Niko Kovač schließen lässt. Der VfB Stuttgart geht mit einem eingespielten Team rund um Deniz Undav in die neue Saison. Auch Eintracht Frankfurt unter Dino Topmöller bleibt ein ambitionierter Mitbewerber. Und nicht zuletzt könnte Mainz 05 nach einer starken Rückrunde eine Überraschung darstellen.

Rückblick auf die Vorsaison

Die Saison 2024/25 entschied der FC Bayern bereits zwei Spieltage vor Schluss für sich, nachdem die Partie Leverkusen gegen den SC Freiburg mit einem 2:2 endete. Trotzdem verlief das Jahr aus Münchner Sicht nicht vollständig zufriedenstellend: Im DFB-Pokal war früh Schluss und international blieb der Erfolg aus. Präsident Herbert Hainer betonte daher, dass der Meistertitel in der Bundesliga Pflicht ist. Leverkusen hatte im Jahr davor ungeschlagen die Meisterschaft geholt und das Finale der Europa League erreicht.

Transfers im Sommer 2025

Die Transferperiode war erneut von großen Bewegungen geprägt:
Leverkusen reinvestierte nach den prominenten Abgängen rund 101 Millionen Euro in Neuzugänge wie Malik Tillman, Axel Tape, Jarell Quansah, Faye, Oermann und Christian Kofane. Es bleibt jedoch fraglich, wie schnell die neu formierte Mannschaft zusammenfindet.
Dortmund holte mit (Jobe) Bellingham (31 Mio. €), Couto (20 Mio. €) und Svensson (6,5 Mio. €) gezielt Verstärkung für das Mittelfeld und die Außenbahnen. Die Ambitionen auf den Titel sind klar erkennbar.
Der FC Bayern verpflichtete mit Luis Díaz (ca. 70 Mio. €) einen international erfahrenen Flügelspieler vom FC Liverpool und Innenverteidiger Jonathan Tah kommt direkt aus Leverkusen. Ob diese Verstärkungen für einen internationalen Durchbruch reichen, bleibt offen.
Auch RB Leipzig, Stuttgart, Frankfurt und Freiburg handelten solide. Leipzig überzeugte mit den Transfers von Bakayoko, Vermeeren und Diomandé. Stuttgart sicherte sich unter anderem Lorenz Assignon. Mainz stärkte sich mit Stürmer Benedict Hollerbach.

Favoriten und Mitstreiter

  •  Bayern München bleibt mit dem teuersten Kader das Maß der Dinge.
  • Dortmund hat das Potenzial zum Titelanwärter, sofern die Neuzugänge schnell zünden.
  • Leverkusen steht vor einem Umbruch und muss seine Konkurrenzfähigkeit erst wieder beweisen.
  • Frankfurt, Mainz und Stuttgart könnten in der erweiterten Spitze für Druck sorgen.

Auch Außenseiter wie Wolfsburg oder Freiburg könnten sich in den vorderen Tabellenregionen festsetzen.

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