Im SRH Wald-Klinikum Gera treffen jahrzehntelange Erfahrung und modernste Medizin auf ein Arbeitsumfeld, das nicht nur heilt, sondern verbindet.
Fast 2.200 Menschen arbeiten Seite an Seite in einem Haus, das mit seinen knapp 1.000 Betten zu den größten Arbeitgebern Thüringens gehört und dennoch familiär geblieben ist.
Auf Stationen, die Namen großer Persönlichkeiten tragen, wird Wissen geteilt, gelacht und auch mal gefeiert - ob beim Sommerfest, auf dem Weihnachtsmarkt im Foyer oder beim gemeinsamen Paddeln nach Feierabend.
So entstehen Geschichten von ersten Tagen voller Aufregung, von Momenten, die prägen, und von Teams, die wie eine zweite Familie werden. Geschichten von Menschen, die hier ihren Weg gefunden haben - und manchmal auch die Liebe.
Anika & Udo Tischendorf: Ein Arbeitsplatz fürs Leben
Manchmal schreibt das Leben Geschichten, die kein Drehbuch schöner erfinden könnte. Vor 24 Jahren begegneten sich Anika und Udo Tischendorf auf dem Gelände des SRH Wald-Klinikums Gera - sie als FSJlerin, er im internen Krankentransport. Aus einer Begegnung wurde eine Liebesgeschichte. Und aus einem Arbeitsplatz wurde eine gemeinsame berufliche Heimat.
"Das Klinikum ist für uns wie eine zweite Familie", sagt Anika.
Sie kennt die Wege des Hauses in- und auswendig: 2003 begann sie hier ihre Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin, 2010 wechselte sie auf die Martin-Luther-Station in der Kardiologie, seit 2021 hält sie dort als stellvertretende Bereichsleiterin die Fäden zusammen.
Ehemann Udo wagte vor gut einem Jahr noch einmal einen beruflichen Neuanfang und ließ sich zum Krankenpflegehelfer ausbilden.
Doch auf derselben Station arbeiten? Da winken beide ab: "Dann wäre sie ja nicht nur zu Hause meine Vorgesetzte", lacht Udo Tischendorf, der seit einem Jahr in der Unfallchirurgie seine Bestimmung gefunden hat.
Was für die Beiden die Arbeit im Wald-Klinikum ausmacht? "Wir fühlen uns angekommen und gefestigt. Das ist auch wichtig, schließlich arbeitet man in der Regel täglich acht Stunden mit den Kolleginnen und Kollegen zusammen. Da sollte die Chemie schon passen."
Udo ergänzt: "Außerdem ist die Hilfsbereitschaft hier enorm. In meiner Einarbeitungszeit konnte ich jederzeit nachfragen - bei Ärzten genauso wie bei den Kolleginnen in der Pflege. Das war großartig."
Drei Worte, mit denen die Tischendorfs ihre Arbeit beschreiben?
Spannend. Abwechslungsreich. Kollegial.
Kira Schmutzler: Die nächste Generation Pflege
Spannend und abwechslungsreich - so hatte auch Kira Schmutzler ihren Start vor Augen, als sie vor zwei Jahren ihre Ausbildung zur Pflegefachkraft am SRH Wald-Klinikum beendete.
Dass sie direkt auf der Martin-Luther-Station landete, wo auch Anika Tischendorf arbeitet, war für die heute 23-Jährige ein Glücksgriff.
"Als ich das erste Mal durch die Eingangshalle kam, dachte ich: Wow, das ist groß und beeindruckend", erinnert sie sich. Schon in den ersten Wochen fühlte sie sich willkommen - und das, obwohl man als Berufseinsteigerin oft Respekt vor den Abläufen in einem so großen Haus hat.
"Die Ausbildung hat mich auf fast jede Station geführt. Das war spannend und mir wurde schnell klar: Nur in einem eingeschworenen Team kann man nah an der Perfektion arbeiten."
Fürs Zusammenschweißen der Gemeinschaft gebe es zahlreiche Aktivitäten außerhalb den Klinik-Alltags. Da werden Kolleginnen und Kollegen nicht selten zu Freunden.
Besonders prägend war für Kira ein Moment, der zeigt, wie ernst Teamgeist hier genommen wird: "Nach meiner ersten Reanimation haben wir uns zusammengesetzt und alles besprochen. Ich konnte meine Gefühle loswerden - das hat mir unglaublich geholfen."
Ihr Tipp für künftige Pflegekräfte: Interesse zeigen, aufgeschlossen bleiben und Selbstbewusstsein mitbringen - schließlich arbeitet man hier jeden Tag ganz nah am Menschen.
Yasmin Aziz: Vom ersten Herzklopfen zur sicheren Hand
Yasmin Aziz bringt mit ihren jungen Jahren bereits eine spannende Biografie mit: Die gebürtige Bulgarien-Türkin war 5 Jahre alt, als sie ihrem Vater nach Deutschland folgte.
Obwohl sie den Großteil ihres Lebens hier lebt, zieht ihr Herz sie regelmäßig nach Bulgarien. "Irgendwann möchte ich in meine Heimat zurück", erzählt die 20-Jährige. Doch zunächst spielt sich ein Großteil ihres Lebens im Wald-Klinikum ab - und das ist auch gut so.
Denn Yasmins ruhige und optimistische Art wird überall geschätzt. "Mir wurde sogar ans Herz gelegt, die Weiterbildung zur Praxisanleiterin zu absolvieren", erzählt sie stolz. Damit wäre sie irgendwann für das "Klassenzimmer auf Arbeit" verantwortlich, beschreibt sie die Aufgabe. Heißt: Die Prüflinge von morgen bei der Arbeit an den Patienten auf die Praxis vorbereiten.
Der Vorteil: Sie weiß noch ganz genau, wie es ist, mit 16 Jahren in so einem großen Unternehmen anzufangen. "Ich war total aufgeregt, unsicher, aber auch voller Vorfreude", erinnert sich Yasmin.
Vier Jahre später ist von Unsicherheit keine Spur mehr. Sie fühlt sich wohl in ihrer kleinen Familie, wie sie ihr Team in der Kardiologie liebevoll bezeichnet - auch wenn sie ursprünglich lieber bei den kleinsten Menschen auf der Neonatologie Fuß gefasst hätte.
Ihre drei Worte für die Arbeit im Wald-Klinikum:
erfüllend, schön, (manchmal auch ein wenig) chaotisch.
Philipp Schulz: Neustart mit 30
Manchmal braucht es Mut, um neue Wege zu gehen. Und manchmal genau den richtigen Moment. Für Philipp Schulz war dieser gekommen, als die letzte Krankenhausreform ihm die Chance bot, beruflich noch einmal ganz von vorn anzufangen.
Der gelernte Orthopädietechniker arbeitete immer gerne mit Menschen und entschied sich deshalb mit Anfang 30 für einen Neuanfang. Im SRH Wald-Klinikum, wo er eine Ausbildung zum Krankenpflegehelfer absolvierte, habe er endlich den perfekten Ort für sich gefunden.
Heute ist er Teil des Teams der Unfallchirurgie und fühlt sich angekommen.
Sein nächstes Ziel ist schon gesteckt: Im kommenden Jahr möchte er die Ausbildung zur Pflegefachkraft anschließen, um noch mehr Verantwortung zu übernehmen. "Natürlich fühlt sich das erstmal seltsam an. Mit über 30 steht man eigentlich fest im Berufsleben. Aber dieser Schritt war genau richtig."
Für Philipp ist es vor allem das Umfeld, das den Unterschied macht: ein Team, das ihn herzlich aufgenommen hat, Kolleginnen und Kollegen, auf die er sich verlassen kann.
"Ich gehe heute ganz anders zur Arbeit als noch vor fünf Jahren - motiviert, voller Vorfreude. Jeder Tag bringt etwas Neues, und das macht es so spannend."
Seva Freund: Nie stehen bleiben
Seva Freund wechselte 2020, kurz vor der Corona-Pandemie, von Altenburg nach Gera. Zunächst aus praktischen Gründen, denn mit ihrem kleinen "Nachzügler" und langem Arbeitsweg wäre der alte Job für die gelernte MTA kaum machbar gewesen.
Heute ist sie dankbar für diesen Schritt: "Ich mag keine immergleichen Abläufe und hier habe ich alles, nur keine Routine", lacht die Mama, die bereits zwei erwachsene Kinder hat.
In der großen Abteilung der Funktionsdiagnostik rotiert sie zwischen Kardiologie, Pneumologie, Kinder-EEG und Herzkatheterlabor. "Von Kleinkindern bis Senioren ist alles dabei - das ist unglaublich bereichernd."
Wie Yasmin hat auch Seva eine Leidenschaft fürs Anleiten entdeckt. Als Praxisanleiterin begleitet sie Auszubildende und lernt dabei selbst immer wieder Neues, wie sie sagt.
Seit zwei Jahren ist sie stellvertretende Leiterin der Funktionsabteilung - doch sie will weitergehen. Bis 2026 möchte sie ihre Weiterbildung zur Gesundheitsbetriebswirtin und Qualitätsmanagerin abschließen. "Ich könnte das alles auch von meiner Leiterin lernen - aber ich will selbst sehen, hören und mich austauschen", erklärt sie.
Für die Seminare fährt sie regelmäßig nach Berlin, finanziell unterstützt vom Klinikum. "Hier wird gefördert, wer sich entwickeln will. Und es wird nie langweilig."
Melanie Klotz: Mit Herz und Köpfchen im Einsatz
Seit 2021 gehört auch Melanie Klotz zum Team des SRH Wald-Klinikums Gera.
Die ausgebildete MTA für Funktionsdiagnostik wechselte damals von der Universitätsklinik Jena nach Gera - und fühlte sich vom ersten Moment an gut aufgenommen: "Nette Kolleginnen und Kollegen, offene Türen - das hat mir den Einstieg sehr leicht gemacht."
Heute gehört die unter anderem zum Team, dass eine 24/7-Rufbereitschaft für akute Herzinfarktpatienten absichert.
"Ich schätze es, unterschiedliche Aufgabengebiete abzudecken und dabei immer wieder gefordert zu sein", sagt sie.
Doch bei aller Erfahrung verliert Melanie Klotz nie den Blick für das Menschliche. Herzlichkeit ist für sie kein Extra, sondern Teil des Berufs. Ein Mädchen, das sie vor einiger Zeit im Kinder-EEG diagnostiziert hat, ist ihr so ans Herz gewachsen, dass sie bis heute Kontakt hält.
Ihr Tipp an alle, die im Wald-Klinikum arbeiten wollen, klingt deshalb einfach und ist doch entscheidend: "Bringt Herzlichkeit mit. Sie öffnet viele Türen."
Neugierig geworden?
Wer im SRH Wald-Klinikum Gera arbeitet, weiß: Pflege ist kein Job, sondern Berufung. Es ist die Sicherheit, dass man in einem starken Team Verantwortung übernehmen und wachsen kann.
So wird das Klinikum zu einem Ort, an dem man bleibt, weil man angekommen ist - egal ob als Berufseinsteigerin, Quereinsteiger oder erfahrene Fachkraft.
Was wir Dir bieten
- Sicherheit & Fairness: Vergütung nach SRH-Tarifvertrag, 39h/Woche, Anerkennung Deiner Vordienstzeiten, Jahresprämie bis 2.200 €, Einspringprämie
- Work-Life-Balance: flexible Arbeitszeitmodelle, SRH-Zeitkonto für längere Auszeiten, mindestens 30 Tage Urlaub (bis zu 40 Tage)
- Familienfreundlich: Schichtmodelle für junge Eltern, Kindergarten direkt am Klinikum, Ferienbetreuung
- Entwicklung & Karriere: maßgeschneiderte Einarbeitung, Mentor:in auf Wunsch, geförderte Fort- und Weiterbildungen, Zugang zu Thieme E-Learning und Nachlass an der SRH Fernhochschule
- Gesundheit & Wohlbefinden: Kurse im Rehazentrum, Ernährungsberatung, Job-Bike, Mitarbeiterevents
- Extras obendrauf: Shopping-Rabatte, Präsente im Jahresverlauf, Apothekenrabatt im Haus
Dein Arbeitsumfeld
41 Kliniken, Institute und Zentren bieten Dir eine medizinische Vielfalt, wie sie nur ein Maximalversorger hat.
Bei uns arbeiten Pflegekräfte, Mediziner:innen und Therapeut:innen auf Augenhöhe - respektvoll, kollegial und mit Platz für neue Ideen.
Dein Beitrag zählt
Ob im Notfall oder im Alltag: Mit Deinem Einsatz machst Du den Unterschied. Dafür geben wir Dir Rückhalt, Sicherheit und die Chance, Deinen Weg bei uns zu gestalten.
SRH Wald-Klinikum Gera GmbH
Straße des Friedens 122 | 07548 Gera
Telefon +49 365 828-0
E-Mail: [email protected]
Internet: www.waldklinikumgera.de
Autor: Rico Hinkel
Bildquellen: Rico Hinkel & SRH Wald-Klinikum Gera GmbH