200 Menschen bei stillem Spaziergang in Chemnitzer Innenstadt

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Nach Angaben der Polizei war es keine Versammlung, weil keine Anmeldung vorlag.

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4141 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 5
    3
    gelöschter Nutzer
    11.05.2020

    Man wünschte sich, dass auf alle Fakten so differenziert geschaut bzw. darüber berichtet würde.
    Wie sieht es denn mit dem Durchschnittsalter in Norditalien, mit Ballungszentren wie Paris oder den unterschiedlichen Niveau in Gesundheitssystemen aus?
    Ich denke schon, dass unsere Regierung gemerkt hat, mit "Kanonen auf Spatzen geschossen" zu haben. Oder man hatte panische Angst davor sich mit unserem derzeitigen Gesundheitswesen genau so zu blamieren wie die Italiener oder die Amerikaner.
    Sollte es einigen Mitbürgern immer noch nicht bewusst sein, dieser Shutdown wird uns Steuerzahlern (wen sonst) ganz viele Jahre, ganz viel Geld kosten. Und dieses wird dann garantiert auch an sehr vielen anderen Stellen fehlen, zum Beispiel im Gesundheitswesen.

  • 6
    3
    SimpleMan
    11.05.2020

    @GCIP Sie haben Schweden und Belgien verglichen. Es ist richtig, dass beide Länder
    ungefähr gleichviel Einwohner besitzen, aber Belgien ist viel kleiner und ist viel dichter besiedelt, wie Schweden (Belgien: 374 Menschen pro km2, Schweden 23 Menschen pro km2). Dann vergleichen Sie die Mortalität (Sterberate in Bezug auf die durchschnittliche Einwohnerzahl). Dass diese Rate so gering ist, könnte aber auch mit den Maßnahmen der deutschen Regierung zu tun haben...? Interessant in diesem Zusammenhang, ist aber auch die Letalität, also die Sterberate auf eine Krankheit bezogen. Schwierig ist hier die Zahl der Infizierten zu ermitteln, aber selbst mit einer wahrscheinlichen Dunkelziffer, die 10 - 15 mal höher als die nachgewiesen Fälle an Infizierten, ist die Letalität von Covid-19 sehr viel höher, als bei der Grippe. Vor dem Hintergrund, dass noch sehr vieles im Zusammenhang mit Covid-19 nicht ausreichend untersucht und verifiziert ist, finde ich eine eher vorsichtige Strategie richtig, um die Pandemie einzudämmen. Es gibt weder ein Medikament gegen Covid-19 noch eine Impfung. Es ist noch nicht ausreichend untersucht, welche Spätfolgen nach einer Covid-19 Infektion auftreten können und wie lange die Immunität nach einer überstandenen Infektion Bestand hat.

  • 7
    4
    Malleo
    11.05.2020

    GCIP
    Kleine Ergänzung zu Ihren Zahlen im Vergleich Belgien zu Schweden.
    Auf welcher Fläche verteilen sich die Einwohner beider Länder und wie groß ist deshalb die Wahrscheinlichkeit der "Kontaktpflege", gewollt wie ungewollt?

  • 6
    5
    gelöschter Nutzer
    11.05.2020

    @GCIP: Danke für den sachlichen Beitrag!
    Mit meinen Worten. Die Unverhältnismäßigkeit der Mittel befeuert den Vertrauensverlust in unsere Regierenden und schürt die verschiedensten Theorien!

  • 7
    3
    GCIP
    10.05.2020

    @d0m1ng024: Um auf Ihre Frage zu antworten, ich habe Schweden deshalb genommen weil hier die Regierung zu keinen Restriktionen gegriffen hat und offensichtlich seinen Bürgern mehr zutraut (also auf Vernunft und Freiwilligkeit setzt, anstatt zu Verboten) und wegen der besseren Vergleichbarkeit habe ich Belgien genommen, da Belgien ziemlich genauso viele Einwohner wie Schweden aufweist (also ca. um die 10-11Mio) und sowie Deutschland auf Restriktionen baut (Reiseverbote, Besuchsverbot, etc.). Wenn man dann die aktuellen Zahlen der Corona-Toten vergleicht (Schweden: 3220 / Belgien: 8581), stellt man fest, dass in Belgien trotz Restriktionen die Sterblichkeit sogar ca. 3x so hoch ist wie in Schweden ohne Restriktionen. Das bedeutet um in %-Zahlen zu sprechen, eine Mortalitätsrate (Gesamtzahl der an Corona Gestorbenen geteilt durch die mittlere Einwohneranzahl) für:
    Schweden von: 0,0315%
    Belgien von: 0,0749%
    Sachsen von: 0,0046%
    (rein informativ die Mortalität bei der Grippewelle in Deutschland 2017/18 gemäß Schätzung des RKI lag bei: 0,03%)
    Bei genauer Betrachtung eröffnet sich hier auch unser aktuelles Dilemma, sehen Sie sich die Zahlen an: Belgien extrem hoch, Schweden sozusagen im Mittelfeld und Sachsen extrem niedrig. Alle Zahlen welche wir bekommen egal ob von RKI... sind in der Regel Schätzungen und beruhen auf Annahmen (selbst die aus der Dunkelziffer „eigentlich Infizierter“ aus der Heinzberg-Studie publizierten 1,8Mio können auch ganz andere sein). Weiteres Dilemma, die Wissenschaft bräuchte für die Hypothesenerstellung &-Prüfung als erstes verbindliche Daten und Zeit (beides ist nicht vorhanden). Daher muss ich hier auch dem ein oder anderen wiedersprechen der der Meinung ist, es ist egal ob die Verstorbenen an oder mit Corona ursächlich gestorben sind (wenn die Grundlagen am besten Weltweit für eine Zählung nicht vorhanden sind, wird es auch keine Vergleichbarkeit geben).
    Gehen wir weiter in unseren Betrachtungen, der Altersdurchschnitt der im Zusammenhang von Corona verstorbenen liegt bei 82Jahren und hat mehrheitlich Vorerkrankungen (siehe auch https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1104173/umfrage/todesfaelle-aufgrund-des-coronavirus-in-deutschland-nach-geschlecht/). Da verwundern mich auch die Aussagen des Oberbürgermeisters von Tübingen Herrn Palmer überhaupt nicht und es zeigt, dass das Thema auch in anderen Schichten welche noch nicht spazieren gehen angekommen ist.
    Daher muss es meiner Meinung andere Möglichkeiten wie Shutdowns geben und Lockerungen bzw. die Rückkehr zur Normalität für die Mehrheit der Beteiligten sind/ist mehr als überfällig. Es sollte wieder mehr Rationalität einkehren und die Emotionalität ablösen. Leere Krankenhäuser und auch die Zahlen in unserer Region stimmen mich hier positiv und optimistisch, gleiches gilt für die Heinzberg-Studie (20% der Fälle verlaufen asymptomatisch also werden von den Betroffenen gar nicht bemerkt, dann die hohe Anzahl an Genesenen oder der hohe Altersdurchschnitt im Falle der schweren Verläufe (sicherlich kein Trost für die Betroffenen -> daher muss hier ein Konzept her, was diese Risiko-Gruppen schützt, aber anderen nicht schadet).
    @BuboBubo: Greiz zeigt einmal mehr dass das Festlegen von willkürlichen Grenzwerten in Kombination mit überflüssigen Regeln und Verboten nichts als Probleme bereitet (siehe auch Unterschiede Stickoxidgrenzwerte bei Autos oder am Arbeitsplatz, die kann auch keiner plausibel erklären) und es stellt sich die Frage nach dem Sinn bzw. Unsinn!
    Zu Guter Letzt wünsche ich allen Beste Gesundheit, bleibt Maßhaltig und taxiert mit gesundem Menschenverstand. Denn es gibt noch andere Themen außer Corona die auch nicht unwichtig sind, wie z. B. „Hungertote, Malariatote, Kriegstote, Krebstote oder verseuchtes Grundwasser durch Überdüngung/Pestizide…“ Da erscheint einem der kleine Covid doch fast nebensächlich, wären die Auswirkungen bedingt durch die Maßnahmen nicht so unverhältnismäßig negativ für viele in unserer Bevölkerung?

  • 2
    5
    Interessierte
    10.05.2020

    Die Verdummung hat doch eigentlich schon mit den Friedensgebeten und mit dem Blues stattgefunden , und die Menschen sind in Scharen dahin gelaufen , damals 19 und heute 49 , und die gehen heute nun wieder in Scharen , wegen ihrer Existenz !

  • 6
    8
    mops0106
    09.05.2020

    @Interessierte: "... nach den Jahren der Verdummung , früher war die 1. Mai - Demo schon zu viel … mir auch :-)."

    Die Verdummung, wie Sie es nennen, hat schon lange wieder eingesetzt; war eigentlich nie weg. Deshalb gehen viele Menschen auf die Straße.

  • 1
    11
    Interessierte
    09.05.2020

    Mich wundert es immer wieder , wie man die Leute so auf die Straße holen kann , die müssen doch gar keine privaten Interessen mehr haben nach den Jahren der Verdummung , früher war die 1. Mai - Demo schon zu viel … mir auch :-)

  • 5
    4
    gelöschter Nutzer
    07.05.2020

    "und wenn Sie von Zahlen reden und diese für Sachsen heranziehen, sind Lockerung nicht nur legitim sondern überfällig. Und wenn Sie von New York oder oder reden, ich hoffe Sie waren schon einmal dort?"

    Kleine Änderung der Lesart: "Und wenn Sie von Zahlen reden und diese für Sachsen heranziehen, sind Lockerung nicht nur legitim sondern überfällig. Und wenn Sie von Greiz oder oder reden, ich hoffe Sie waren schon einmal dort?"

    Ja, ich war schon mal dort.

    Wir werden sehen. Die Verantwortung "der Politik" wurde nun auf die Ebene der Länder delegiert. Wirkliche Demokratie kann nur vor Ort stattfinden - also werden die Landräte und Bürgermeister zu entscheidenn haben. Letztlich - und das zeichnet sich bereits deutlich ab - verbleibt die Verantwortung beim Demokraten, dem einzelnen Bürger.

    Man darf gespannt sein, wann dieser erstmals wieder nach der Hilfe des verhassten Staates schreit, weil sein Lebensentwurf dann doch nicht so funktioniert hat, wie eigentlich gedacht.

  • 5
    5
    gelöschter Nutzer
    07.05.2020

    Wir sollten aufhören von Sterblichkeit bzw. Letalitätsrate zu philosophieren.
    Wenn selbst die Heinsberg Studie von Prof. Streeck "unbrauchbar" sein soll, dann können sich alle anderen Statistiken, voran das RKI, ihre Zahlen in die Haare...
    Denn niemand weiß die Zahl der tatsächlich Infizierten und die wird nun mal als Divisor bzw. Faktor benötigt!
    Das Einzige was man weiß ist, dass Vorerkrankte und ältere Infizierte eine sehr hohe Letalität aufweisen.

  • 9
    2
    d0m1ng024
    07.05.2020

    @GCIP
    Warum sollen die Zahlen ausgerechnet mit Belgien und Schweden verglichen werden...? Die Länder wo der Anteil der Toten von den Infizierten 16 bzw. 12% hoch ist.
    Die beiden Ländern wo ich als Bürger auf keinen Fall infiziert werden möchte, weil hier das Risiko daran zu sterben viel höher ist. In Belgien stirbt einer von 6 Infizierten, was eine erschütternd hohe Zahl ist.

  • 15
    10
    GCIP
    05.05.2020

    @Distelblüte/ cmi/ Bubobubo: Ich möchte Sie mal diskret auf den Ursprung der Diskussion zurückzuführen, in Sachsen (Chemnitz) gehen Menschen spazieren und das halte ich für durchaus legitim und wenn Sie von Zahlen reden und diese für Sachsen heranziehen, sind Lockerung nicht nur legitim sondern überfällig. Und wenn Sie von New York oder oder reden, ich hoffe Sie waren schon einmal dort? Dann frage ich mich was dass mit der hiesigen Situation und dem Thema zu tun hat? Wenn Sie Länder und Zahlen vergleichen wollen, nehmen Sie doch mal Belgien und Schweden (mit und ohne Zwangsrestriktionen) die hätten sogar ähnliche Einwohnerzahlen (auf welches Ergebnis kommen Sie dann?). Weiter verbitte ich mir diese subtilen Politik Verortungen zum Schluss kommen Sie mir noch mit plumpen Nazikeulen-Sloagens. Deshalb muss ich Ihnen hier gleich mal den Wind aus den Segeln nehmen und möchte Sie soweit aufklären, dass ich mich in kein Farbspektrum pressen lasse, weder zu DDR Zeiten noch Heute, was mich aber überhaupt nicht abhält eine eigene Meinung zu vertreten! Wenn Ihnen nichts an den kleinen Existenzen hier in Sachsen liegt und die nicht der Rede Wert sind lassen Sie sich doch einmal pro Woche testen oder besser täglich und gleich mehrfach impfen, dann unterstützen Sie so richtig (siehe auch Arte Doku "die Profiteure der Angst") ich denke das sollte Ihnen mal neue Blickwinkel eröffnen. Weiter Frage ich können wir auf dieser Welt besser Gutes tun mit einer wirtschaftlich intakten Gesellschaft oder mit einer kaputten. Versperren Sie nicht i
    Ihr Blick mit Geschwafel und reden Sie mit den Betroffenen Gastromen, Hoteliers, Frieseuren, Messebauern etc. wie real deren Probleme sind.

  • 13
    9
    gelöschter Nutzer
    05.05.2020

    Wenn Selbständige und Unternehmer ihre Altersvorsorge und Ersparnisse aufbrauchen, um nicht pleite zu gehen, dann ist das kein "zuendeln mit realen Sorgen". Der Zynismus der mit Staatsgeld Alimentierten ist unerträglich.
    Warum zieht denen keiner den Stecker im Sinne der sauer verdienten Steuergroschen?

  • 13
    19
    gelöschter Nutzer
    05.05.2020

    @GCIP: Das sind sie nicht. Zum Glück. Sie orakeln vom drohenden Untergang kleiner Existenzen und zündeln so mit realen Sorgen, als wären diese bereits eingetroffen. Noch dazu unterstellen Sie der (Bundes? Landes?)Regierung mit den notwendig gewordenen Beschränkungen letzten Endes wirtschaftliche Zerstörungswut. Wie sehr müssen Sie solche Schreckensbilder politisch brauchen! Steht es politisch derart schlecht um Sie, dass Sie einen teuflischen Blick auf die Realität versuchen zu verbreiten?

  • 11
    8
    cmi
    05.05.2020

    @mops

    "Der RA Martin Treeck hat recht. Nur weil in Foren Meinungen zugelassen werden, die sich kritisch bis ablehnend mit den Maßnahmen auseinandersetzen, wird noch lange keine richtige öffentliche Diskussion zugelassen."

    Nicht? Wann wird eine öffentliche Diskussion denn zugelassen? Wenn man diese Behauptungen in Zeitungen veröffentlich kann? Wenn man (siehe Lindner) seine Meinung in jeder zweiten Talkshow verbreiten darf?

    Zu Treeck:

    "Wir wollen ein demokratischer Rechtsstaat sein und leben plötzlich in quasi totalitären Verhältnissen."

    Schreibt er unwidersprochen in einem Interview in einer überregionalen Zeitung. Und er bereitet eine Klage gegen den Staat vor. Das sind wahrlich totalitäre Verhältnisse in denen wir hier leben.

  • 11
    9
    cmi
    05.05.2020

    @GCIP:

    "Fakt ist, die Mortalität/Auswirkungen des NEUEN-Virus liegen offensichtlich nicht über denen einer Grippewelle (siehe auch Hotspot Gemeinde Gangelt in NRW der IFR dort laut aktuellen Ergebnissen der „Heinsberg Studie“ 0,37 Prozent, kann auch nachgelesen werden unter https://www.uni-bonn.de/neues/111-2020 und damit weit unter den Erwartungen der Panikmacher."

    Die Studienersteller sagen selbst, dass die Studie für Gangelt gilt und _nicht_ übertragbar ist. Und wenn übertragbar, dann _nur_ in Gebieten mit ähnlichen demografischen Merkmalen.

    Viele der "Panikmacher" schauen halt auch mal über den (Grenz-)zaun und sorgen sich darum, hier ähnliche Verhältnisse wie anderenorts. Quasi auch um Sie.

    Deutschland hatte (bisher) Glück und vermutlich durch frühzeitige Maßnahmen eine schlimmere Entwicklung verhindert. Ja, die Krankenhäuser sind leerer als man zunächst befürchtet hat. Ja, man kann ein stückweit lockern. Aber ist das nicht GUT? Muss man Verhältnisse wie in Norditalien, Großbritanien, New York, ... haben damit man schimpfen kann "Ja, hätten die da oben mal was gemacht. Aber typisch: DENEN sind WIR (DAS VOLK!) doch vollkommen egal"?

    Ein Blick auf andere, stärker betroffene, Länder zeigt das Covid-19 NICHT mit einer (saisonalen) Grippe vergleichbar ist, sondern diese Länder nachweisbar eine deutlichst höhere Sterblichkeitsrate haben. Und tut mir leid, eine Diskussion darüber, ob jemand nun AN oder MIT Covid-19 stirbt, halte ich in diesem Kontext für zynisch. Gerade wo doch erst im Dezember soviele ihre Oma gegen den Kinderchor des WDR verteidigt haben.

  • 13
    7
    gelöschter Nutzer
    05.05.2020

    @GCIP: „Fakt ist, die Mortalität/Auswirkungen des NEUEN-Virus liegen offensichtlich nicht über denen einer Grippewelle…“

    Sie hätten besser so beginnen sollen: Fake ist, …

    Wirklich Fakt ist: Die nackten Statistiken, die einfach nur Gestorbene zählen, weisen Stand KW 16 für einige Länder Europas (Belgien, Frankreich, Italien, Niederlande, Spanien, Schweden) eine Übersterblichkeit aus, die weit (tatsächlich: weit!) über den Spitzenwerten der schweren Grippe von 2017/2108 in diesen Ländern liegt. Das kann jeder nachprüfen, der sich dafür interessiert: www.euromomo.eu.

    Deutschland – nur mit Berlin und Hessen teilnehmend – fällt nicht in diese Kategorie.
    Warum wohl? Doch nicht, weil die Germanen lebenszäher sind als Normannen, Wikinger und Gallier, oder?

  • 11
    10
    GCIP
    05.05.2020

    @Distelblüte: Nennen Sie es wie Sie wollen, die Auswirkungen der Maßnahmen sind leider Realität oder bezweifelt das jemand?

  • 13
    16
    mops0106
    05.05.2020

    cn3boj00:
    "Das Geschrei nach dem Ende des "Lockdowns" (Unwort des Jahres?) dient aber ganz klar politischen Zielen, auch wenn es schweigend vorgetragen wird."

    Auch die Einführung/ Aufrechterhaltung des Lockdowns dienen nur politischen Zielen.

  • 15
    14
    gelöschter Nutzer
    05.05.2020

    @GCIP: Sie schwurbeln. Wie hier zum Beispiel - ich zitiere aus Ihrem Text: "Naja vielleicht hält man ja so die Zahl der Neuinfektionen weiter hoch, um den von der Exekutive verhängten wirtschaftlichen kollektiven Suizid der Klein- und Mittelständler zu rechtfertigen?"
    Das nennt man einen klassischen Vetschwörungsmythos.

  • 11
    11
    ChWtr
    05.05.2020

    Die Beiträge vom @cn3boj kann ich zu 95% unterschreiben, @saxon1965. Wichtig(er) dabei ist - man kann klassisch, weil sachlich miteinander diskutieren. Das ist schon mal eine gute Voraussetzung bzw. Grundlage für eine anständige Unterhaltung ohne Demagogie und Polemik.

    Für mich sind diese Proteste ebenfalls Nonsens. Wurde ja bereits von einigen hier ausführlich beschrieben. Dafür kann ich mich kürzer fassen und den mittelscharfen Senf im Becher lassen.

    Eins jedoch ist schon verrückt: man setzt einen Mundschutz auf und textet darauf, dass das Merkels Maulkorb wäre. Was Bitteschön haben diese Männixen nur für ein Selbstwertgefühl? Wenn die Kanzlerin für alles Elend in Sachsen und anderswo verantwortlich gemacht wird, zweifele ich an deren Verstand. Sorry, musste mal sein. Es dürfen sich gern die angesprochen fühlen, die sich angesprochen fühlen. Es gibt eine ganz simple Methode der Missbilligung - auf geht's Jungs!

  • 12
    15
    GCIP
    05.05.2020

    Hallo in die Runde. Die Sachlage ist doch folgende mit so ziemlich allen Maßnahmen laufen wir hinterher, ob Maskenpflicht oder jetzt bei den Lockerungen… Fakt ist, die Mortalität/Auswirkungen des NEUEN-Virus liegen offensichtlich nicht über denen einer Grippewelle (siehe auch Hotspot Gemeinde Gangelt in NRW der IFR dort laut aktuellen Ergebnissen der „Heinsberg Studie“ 0,37 Prozent, kann auch nachgelesen werden unter https://www.uni-bonn.de/neues/111-2020 und damit weit unter den Erwartungen der Panikmacher. Auch unter dem Aspekt der nicht abgestimmten bzw. unterschiedlichen Zählweisen der Länder bzw. Gelehrten ist ersichtlich, dass ob mit oder ohne Restriktionen/Verboten (siehe Schweden) das Virus sich ausbreitet, wie jedes andere auch. Man kennt die Risikogruppen, diese müssen natürlich geschützt werden (Konzept unserer Exekutive ausgenommen Shutdown?). Leider beschleicht einen der Eindruck, dass sich in der Exekutive das Münchhausen-Stellvertreter-Syndrom ausgebreitet hat? Bei einer derartig erdrückenden neuentdeckten Bürgerfürsorge, muss man sich zu Recht Sorgen um das Wohl der noch Gesunden machen, dass diese nicht noch wirklich krank werden oder gar sterben? Bitte jetzt nur nicht in die üblichen Marktschreier Phrasen verfallen „Biergarten sitzen etc.“ denn es geht hier um mehr als „DAS“ es geht um Existenzen (die offizielle Vorschau hunderttausender Insolvenzen und damit verbundener Schicksale) scheint vollkommen aus dem Fokus. Und falls es noch keiner gemerkt hat, Geschichte scheint sich zu wiederholen, mit hoher Wahrscheinlichkeit werden wieder Impfstoffe zu Verfügung stehen, wenn Sie keiner mehr braucht (siehe auch andere Pandemien und Milliarden werden verbrannt)! Da kann auch das Promoten von jetzt zur Verfügung stehenden besseren Test’s durch Herrn Söder… welche uns vollkommen selbstlose Konzerne zur Verfügung stellen nichts ändern. Naja vielleicht hält man ja so die Zahl der Neuinfektionen weiter hoch, um den von der Exekutive verhängten wirtschaftlichen kollektiven Suizid der Klein- und Mittelständler zu rechtfertigen? Insofern kann man sehr wohl verstehen, dass Bürger egal aus welchem politischen Spektrum sich Sorgen machen und spazieren gehen! Außerdem, wo soll das Problem sein, wenn Masken getragen werden? (auf der Arbeit insofern noch vorhanden geht das ja auch)! Nur Mut zu Meinungsfreiheit und zum Demonstrationsrecht, um das schnelle und kuragierte Handel der Exekutive wie zu Beginn der Pandemie zu beschleunigen und um den erzeugten Schaden zu begrenzen! In diesem Sinne bleibt gesund und kritisch!

  • 8
    6
    mathausmike
    05.05.2020

    @Bubo ,danke!

  • 7
    4
    gelöschter Nutzer
    05.05.2020

    @cn3boj00: Es ist schön, wenn man sachlich diskutieren bzw. kommentieren kann. Deshalb einen grünen Daumen, nicht weil ich in allem ihrer Meinung bin. Aber genau darum geht es ja letztlich in einer Demokratie, dass man auch andere Meinungen a) zulässt und b) akzeptiert. Und weil a) mir etwas zu kurz gekommen ist, bei der Orientierung wie man mit Corona umgehen sollte, jetzt plötzlich Kritiker zu Wort kommen "dürfen" und anders wie im März, diese jedoch gleich mit kritischen Gegenstatements bedacht werden, erlaube ich mir Argwohn gegenüber den Entscheidern. Dazu kommt natürlich, dass man bei unsere Regierung noch nie Selbstkritik erlebt oder gar Fehler eingestanden hat. Da fehlt mir dann einfach das Vertrauen.
    "Das Recht auf Leben ist gemeinsam mit dem Recht auf persönliche Freiheit … verankert. Wobei das Recht auf Leben uneingeschränkt gilt, dass der persönlichen Freiheit aber unter der Einschränkung, dass man damit nicht anderen schaden darf." Gebe ich ihnen Recht! Ganz so eindeutig handelt unsere Politik aber eben nicht danach. Man könnte auch sagen: Ganz wie es ihnen gefällt!
    Beispiele: Droge Alkohol, Tempolimit auf Autobahnen, Waffenexporte, Export von Umweltlasten u. ä. Sobald Interessen der Wirtschaft oder der Steuereinnahmen betroffen sind, hört die Rücksicht auf Andere schnell auf.

    Auch wenn es ein selbstständiges Thema ist, so will ich dennoch in diesem Zusammenhang die Frage aufwerfen: Kann ich einen Menschen und wenn es "nur" durch Aberkennung gewisser Menschenrechte wäre, dazu zwingen sich gegen XY impfen zu lassen? Wir erleben gerade, wie uneins selbst die Wissenschaft ist, was Covid-19 betrifft. Ganze Staaten (Schweden) gehen verschiedene Wege. Dazu kommt, dass man wohl vorhat Zulassungsrichtlinien "anzupassen", damit schnellstmöglich Massenimpfungen stattfinden können. Alles Verschwörungstheorien, wenn man so will, aber wenn einem selbst das Recht über seinen eigenen Körper bestimmen zu können, genommen würde, was bleiben uns dann noch für Rechte? Ein Ungeimpfter kann einen Geimpften nicht anstecken.

  • 15
    20
    Progress
    05.05.2020

    Für fast alle Kommentatoren trifft Albert Einsteins Erkenntnis zu: "In einer Herde von Schafen kommt man am besten zurecht, wenn man ein Schaf ist."
    Nicht aus der Reihe tanzen, nichts kritisch hinterfragen, die oben machen ohnehin alles richtig, wer das nicht begreift, wird gnadenlos diffamiert und in eine politische Ecke platziert. So gesehen hat die Epidemie viele Menschen in ihren Haltungen, Ansichten, Respekt vor Mitmenschen nicht geläutert.

  • 17
    9
    cn3boj00
    05.05.2020

    @saxon, Sie haben Recht, mein Vergleich mit dem Biergarten war etwas flach:) Das war aber Absicht! Jeder mag individuell sehr unterschiedliche Gründe haben, sich eingeschränkt zu fühlen, und daraus dem absichtlich platzierten Gedanken von der Beschneidung der Grundrechte zu folgen. Mir geht es aber um 2 Dinge: Das Recht auf Leben ist gemeinsam mit dem Recht auf persönliche Freiheit in Art.2 verankert. Wobei das Recht auf Leben uneingeschränkt gilt, dass der persönlichen Freiheit aber unter der Einschränkung, dass man damit nicht anderen schaden darf. Damit ist eigentlich alles gesagt. Wer aber die Grundrechte nun in den Vordergrund eine Kampagne stellt, handelt aus eigentlich leicht zu durchschauenden Motiven, entweder politischen oder der Selbstprofilierung. Dass Corona dazu genutzt wird, dauerhaft Grundrechte zu beschneiden, die unser Grundgesetz garantiert, ist nun mal wirklich eine Verschwörungstheorie. Aber die passen ja nur zu gut ins Weltbild der gegen alles seienden.
    Und nur nebenbei: auch ich schüttele bei manchen Maßnahmen den Kopf, etwa der 800qm-Regel, oder dem zu langsamen Vorgehen, was Lockerungen für Kinder betrifft. Das Geschrei nach dem Ende des "Lockdowns" (Unwort des Jahres?) dient aber ganz klar politischen Zielen, auch wenn es schweigend vorgetragen wird.

  • 22
    9
    872889
    05.05.2020

    @cn3boj00: Ihren Ausführungen ist nichts hinzuzufügen. Natürlich muss man bei den derzeitigen Maßnahmen nicht Hurra rufen. Das tun die, die sie beschließen, schließlich auch nicht. Sehr bedenklich ist nur, wie sich manche Leute von bestimmten Gruppen, die es sonst nicht so sehr mit dem Grundgesetz haben, vereinnahmen lassen.

    Und noch etwas:

    Zu Beginn der Pandemie schimpften die Leute mit Blick auf Österreich, dass hier zu zaghaft reagiert werde. Nun ist das Gegenteil der Fall. Und auch ein Blick nach Großbritannien lohnt, wo ein populistischer Regierungschef die Pandemie lange Zeit herunterspielte. Das Ergebnis: Großbritannien hat sich mittlerweile in Europa an die Spitze der Zahlen von Todesopfern gesetzt. Ich bin froh, dass hier so besonnen reagiert wurde. Darüber beneiden uns viele Länder. Nur Teile des eigenen Volkes scheinen das nicht zu verstehen bzw. sie wollen es nicht verstehen. Und eine Ausgangssperre gab es hier nie.

  • 8
    19
    mops0106
    05.05.2020

    @Saxon1965: Ich stimme jedem Ihrer 3 Kommentare uneingeschränkt zu.

    @BuboBubo:
    Der RA Martin Treeck hat recht. Nur weil in Foren Meinungen zugelassen werden, die sich kritisch bis ablehnend mit den Maßnahmen auseinandersetzen, wird noch lange keine richtige öffentliche Diskussion zugelassen. Der Staat hat das durch die wochenlang andauernde Aussetzung der Versammlungsfreiheit dem Bürger sehr "schön" klargemacht.

  • 26
    12
    gelöschter Nutzer
    05.05.2020

    Wenn ein politisch exponierter Rechtsanwalt im Interview erklärt:

    „Jede öffentliche Diskussion zum Sinn und zur Rechtmäßigkeit der gewählten Maßnahmen, so ist es mein Eindruck, wird unterdrückt. Wir wollen ein demokratischer Rechtsstaat sein und leben plötzlich in quasi totalitären Verhältnissen.“
    (RA Martin Treek, FDP, in „Freie Presse“ v. 04.05.2020)

    … und schon allein mit der Veröffentlichung dieser These dieselbe ad absurdum führt, so muss man sich doch fragen, was damit bezweckt werden soll.

    Noch fragwürdiger ist die Behauptung der Rechtsanwältin Beate Bahner (Heidelberg), dass

    „… nahezu die gesamte Justiz seit zwei Wochen in ganzer Hinsicht versagt und damit zur Abschaffung des Rechtsstaats und zur blitzschnellen Etablierung des monströsesten und ungeheuerlichsten Unrechtsregimes beigetragen haben, das die Welt je gesehen hat.“ *)

    Hier wird die Bundesrepublik Deutschland ganz offen in die Nähe einer faschistischen Diktatur gerückt. Dass man damit „Spaziergänger“ auf die Straße lockt, dürfte den Protagonisten wohl klar sein.

    Man bedenke jedoch die Folgen. Im Landkreis Tirschenreuth (ca. 72.500 EW) hatte offenbar ein einziges Starkbierfest ausgereicht, um mehr als 1100 Corona-Infektionen mit bislang 119 Todesfällen zu provozieren.
    Wenn „Spaziergänger“ entgegen aller bisher gesammelten medizinischen Erfahrungen der Meinung sind, Infektionsschutz sei unnötig, so bringen sie nicht nur sich selbst in Gefahr – was ja durchaus vom Recht auf Selbstbestimmung gedeckt wäre – sondern auch alle anderen in ihrem Umfeld.
    Muss man sich das bieten lassen? Was werden Ärzte, Pfleger und Krankenschwestern, denen man gestern noch so herzlich applaudierte, dazu sagen?

    Was ist eigentlich die Logik hinter einer derartigen Weltsicht? Demonstriert ein Fallschirmspringer, der nach seinem ersten Sprung meint „Ach, das war ja gar nicht so schlimm!“ und auf Grund dieser Erkenntnis den lästigen Fallschirm beim nächsten Sprung einfach weglässt, auf diese Weise für freiheitliche Grundrechte?



    *) Mein Kommentar mit diesem Zitat wurde gestern von der Redaktion nicht veröffentlicht, obwohl die Quelle öffentlich zugänglich ist: http://beatebahner.de/lib.medien/Bahner%20wieder%20auf%20freiem%20Fuss.pdf

  • 7
    27
    gelöschter Nutzer
    05.05.2020

    @cn3boj00: Prinzipiell haben sie Recht, dass man nicht per se richtig liegt, nur weil man gegen etwas ist.
    Nur ihr Vergleich mit dem Biergarten ist etwas flach, denn darum geht es nur sehr bedingt. Ich glaube, den meisten dieser Menschen geht es darum, dass sie befürchten, dass Grundrechte (GG) im Schatten von Corona nachhaltig beschnitten werden sollen. Dazu gehört der Versuch eine allgemeine Impfpflicht bzw. einen Impfnachweis einführen zu wollen. Momentan, auf Grund massiver Einwende, erst mal wieder vom Tisch.
    Natürlich darf sich jeder Mensch gegen alles was es gibt und was er will impfen lassen. Nur liegt die Betonung eben auf KANN und nicht auf MUSS. Wenn freiheitliche Rechte jedoch bei Nichtgeimpften eingeschränkt würden, dann hat dies nichts mehr mit unserem GG zu tun.

  • 27
    7
    Ramomba
    05.05.2020

    Kurze Meldung, viel Diskussionsbedarf. Wie kommt das? Liegt es an der übergroßen Anzahl von Informationen zum Thema Erkrankung/Infizierung mit dem neuartigen Corona-Virus? Ist es einfach so, dass sich aus den Zahlen, Einschränkungen, Lockerungen, Krankheitsverläufen etc. jeder sein eigenes Corona-Süppchen kocht? Und dass die verschiedenen Geschmacksrichtungen natürlich auch sehr unterschiedlich ankommen? Dabei ist eines ganz klar und fraglos offensichtlich: Dieser Virus hat einen bitteren Beigeschmack. Den des Todes und der sehr schweren und folgenreichen Erkrankung. Da kann ich persönlich alle jene sehr verstehen, die mit der jetzigen eingeschränkten Situation keine Probleme haben und denen der Verzicht auf Teile des gesellschaftlichen Lebens wie Besuche von Restaurants, Konzerten, Tanzveranstaltungen etc. leichter fällt – weil ihnen der Schutz vor und die weitere unkontrollierte Ausbreitung der Erkrankung wichtiger ist. Ich versuche aber auch, ein durchaus angebrachtes Verständnis für diejenigen aufzubringen, die mehr Lockerungen herbeisehnen. Sei es, weil die jetzige Situation aus wirtschaftlicher Sicht für viele Menschen ein Fiasko ist, sei es, weil manche meinen, sie könnten sich durchaus selbst genügend schützen und benötigen dazu keine staatlich verordneten Vorschriften und Verbote. Null Verständnis habe ich für Verschwörungstheoretiker, die meinen, Corona sei eine Lüge und einzig dazu da Bürgerrechte auszuhebeln. Denn wer meint, dass sich Regierungen (auch noch unterschiedlicher Ausrichtungen) weltweit dazu absprechen, ihr Volk zu „veräppeln“ - dem ist nicht zu helfen. Außerdem bitte ich bei allen Aktionen, die sich gegen staatliche Maßnahmen richten, genau darauf zu achten, aus welcher Ecke heraus sie organisiert wurden/werden und wer daran teilnimmt. Zu schnell wird die eigene Meinung von politischen Gruppen instrumentalisiert, die ganz andere Ziele verfolgen, als Lockerungen von Corona-Einschränkungen.

  • 32
    10
    cn3boj00
    05.05.2020

    Es ist interessant was hier für seltsame Vergleiche kommen. Aber man sieht ja, dass auch sehr wenige der Meinung sein können sie seien das Volk. Das eigentliche Problem ist doch aber, einerseits eine Meinung zu haben, andererseits der Anspruch, damit "recht" zu haben. Es gibt aber bei Meinungen keine per se richtigen oder falschen, sondern das kann man nur an der Mehrheit messen, zu der auch die schweigende gehört.
    Offenbar hat sich die Wende gerade im Osten bei so manchem Mitbürger so in die Gene eingenistet, dass er glaubt, gegen etwas zu sein ist immer richtig. Aber manchmal ist es eben auch einfach falsch.
    Mir ist jedenfalls das Grundrecht auf Leben wichtiger als das Recht, im Biergarten zu sitzen und vielleicht andere (oder sich selbst) zu infizieren. Ist aber nur so eine Meinung.

  • 18
    19
    gelöschter Nutzer
    05.05.2020

    @FromtheWastelands:
    Sie wissen ja Bescheid! Lesen sie doch bitte...
    https://www.freiepresse.de/auf-der-jagd-nach-der-dunkelziffer-artikel10787618
    Es soll durchaus auch eine andere Sicht auf die Dinge geben und zusammengerechnet wird zum Schluss. Fest steht jedoch schon jetzt, dass man im "Fall Corona" längst nicht alles weiß und auch nicht alles publiziert hat.
    Ganz nebenbei waren es 1989 auch nicht gleich 100.000 Menschen und @Distelblüte es stimmt zwar woher der Protest kam, aber auch die heutigen Kritiker, die ihre demokratischen Rechte einfordern und protestieren, kommen aus sehr verschiedenen Schichten der Gesellschaft und haben bei Leibe nicht die gleiche politische Ausrichtung, außer dass sie vielleicht etwas kritischer sind als Andere.

  • 33
    18
    FromtheWastelands
    05.05.2020

    @Hinterfragt Ist das Ihr Ernst? Sie wollen den Protest Hunderttausender gegen eine Diktatur mit diesem ignoranten "Ichbindagegenweilichdagegenbin"-Gelatsche gleichsetzen?
    Nebenbei, würde statt einer Lungenkrankheit eine Seuche wie Ebola umgehen, bei der die Erkrankten aus allen Körperöffnungen bluten und ihre zersetzten Organe auskotzen, wären die Menschen sich der Situation eher bewusst statt sich einzureden das das alles nicht so schlimm wäre.

  • 16
    22
    gelöschter Nutzer
    05.05.2020

    Erstaunlich welche Probleme manche Mitbürger so mit gelebter Demokratie haben. Demokratie heißt nicht, dass die offizielle Meinung automatisch die richtige sein muss.
    Ich denke, dass ganz besonders Jene, die schon mal miterlebt haben, welche Diskrepanz zwischen Anspruch, Publikationen, Regierungsmeinung und der Wirklichkeit (Realität) bestehen kann, vieles in diesem Land wachsamer und kritischer sehen. Das Wunschdenken vieler Menschen, dass doch nicht sein kann, was nicht sein darf, wird wohl sehr bald enttäuscht werden.

  • 22
    13
    gelöschter Nutzer
    05.05.2020

    @Hinterfragt: Sie denken an so etwas wie hier beschrieben - https://www.deutschlandfunkkultur.de/rechte-umtriebe-zur-wendezeit-von-der-friedlichen-zur.2165.de.html?dram:article_id=332499 ?
    Das mag sein. Aber der Impuls zur Friedlichen Revolution kam von Friedensgebeten, aus der Umweltbewegung und von Menschen, die echte Demokratie wollten. Und die waren und sind mehr.

  • 13
    21
    gelöschter Nutzer
    05.05.2020

    Stasi in die Produktion. Oder einfach mal schweigen. Wer das negativ kommentiert, will wahrscheinlich einfach nur gegen etwas sein. Kreislaufstoerungen sind meist ein Zeichen, dass etwas nicht rundlaeuft. Was könnte das sein???

  • 27
    32
    Hinterfragt
    05.05.2020

    Nun @FromtheWastelands,@DS91,@Distelblüte

    Wenn einige Leute vor Jahren nichts getan hätten hätten Sie noch heute die Mauer und der Vorsitzende des ZK der SED würde seine Reden schmettern ...

  • 12
    25
    gelöschter Nutzer
    05.05.2020

    Wie las ich bei Twitter? Chemnitz hat Kreislaufprobleme.

  • 47
    20
    DS91
    05.05.2020

    Ich glaube diese Leute wollen einfach nur gegen etwas sein. Anstatt konstruktive Lösungen vorzulegen wie diese kriese überstanden werden kann, befassen sich die Organisatoren lieber damit eine Show abzuziehen und gutgläubigen Leute zu mobilisieren. Mich würde einmal interessieren ob diese Leute ebenfalls noch mitlaufen würden wenn Sie ein schweren Krankheitsverlauf in der Familie haben.

    Das sogar Kinder in dieser Sache mit reingezogen werden und mit solchen absurden Gedanken aufwachsen tut besonders weh.

  • 25
    30
    FromtheWastelands
    04.05.2020

    Haben wohl zuviel Freizeit. Wird tatsächlich Zeit das die Beschränkungen aufgehoben werden, damit die besorgten Bürger etwas anderes finden über das sie besorgt sein können.