500-Tonnen-Kran nimmt Brückenteile an den Haken

Chemnitz.

Unter Beobachtung von gut 40 Schaulustigen wurde am Samstagabend die stadtauswärtige Seite der Eisenbahnüberführung an der Augustusburger Straße zurückgebaut. Im Einsatz war ein 500-Tonnen-Kran, der zwei Brückenteile von je 15 Metern, die vorher durch ein thermisches Brennschweißverfahren abgetrennt wurden, an den Haken nahm. Nach nur wenigen Minuten in der Luft, lagen die gut 30 Tonnen schweren Segmente zum Zerlegen auf der Uferstraße. Verantwortlich für die Arbeiten war die Firma Hoch- und Tiefbau Reichenbach, die dafür von der Deutschen Bahn beauftragt wurde.

"Wir liegen gut im Zeitplan. Die Arbeiten heute Abend sind früher fertig, als erwartet. Die Anwohner können also ruhig schlafen", sagte Projektleiter Matthias Sieber, als die lärmbringenden arbeiten bereits kurz vor 22 Uhr abgeschlossen waren. "Jetzt müssen die Mitarbeiter der CVAG nur noch die Oberleitungen der Straßenbahn wieder herstellen", so Sieber weiter. Dem Plan der CVAG zufolge, sollen die Bahnen der Linie 5 ab Montagmorgen, 4.15 Uhr, wieder fahren.

Die Bauarbeiten an der Brücke sind Teil des Vorhabens "Chemnitzer Bahnbogen". 2021 sollen die Züge über die Augustusburger Straße wieder ohne Einschränkungen rollen. Bis dahin ist die Überführung nur einseitig auf einem Gleis möglich.

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