Chemnitz
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Etwa 70.000 Menschen mit geistiger oder körperlicher Behinderung wurden von den Nationalsozialisten im Rahmen der „Aktion T4“ ermordet. Auch eine Chemnitzer Einrichtung, in der diese Menschen eigentlich ausgebildet werden sollten, machte dabei mit.
Als Günter Neubauer zwei Jahre alt wurde, zeigten sich erstmals schwerwiegendere gesundheitliche Probleme. Er hatte regelmäßig Krampfanfälle, das Lernen fiel ihm schwerer als anderen Kindern. Dennoch wuchs er bei seiner Familie auf – vorerst. Nachdem er 1936 als „nicht schulfähig“ eingeschätzt wurde, sollte er in der...
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