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Auf dem Programm des Konzerts am 16. April in der Chemnitzer Stadthalle stehen Werke von Ravel, Mozart und Mussorgski.
„Klanggemälde“ lautet der Titel des Sinfoniekonzertes der Robert-Schumann-Philharmonie am Donnerstag, 16. April. Es findet in der Stadthalle statt und beginnt um 19 Uhr. Ein Gnom, ein altes Schloss, tanzende Küken in ihren Eierschalen, die Hexe Baba Jaga und das große Tor von Kiew – all das kommt in Modest Mussorgskis Komposition „Bilder einer Ausstellung“ vor, die er 1874, inspiriert durch zeitgenössische Gemälde, für Klavier schrieb. In der Orchesterversion von Maurice Ravel trat das Werk 1922 seinen Siegeszug um die Welt an, ein Erfolg auch für Ravel, der die Qualität seiner eigenen Kompositionen gern mit einer gewissen Koketterie herunterspielte: „Ich habe nur ein Meisterwerk gemacht, das ist der Boléro, leider enthält er keine Musik.“ Mit der Suite „Le Tombeau de Couperin“ wollte er der französischen Barockmusik und einem ihrer bekanntesten Vertreter, François Couperin, ein Denkmal setzen. Weltruhm sicherte sich auch Wolfgang Amadeus Mozart mit dem Klavierkonzert Nr. 21. In Chemnitz wird es interpretiert von der armenischen Pianistin Marianna Shirinyan (im Bild). (gp)





