Bergparade in Chemnitz abgesagt

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Der aktuell laufende Aufbau der Weihnachtsmärkte wird durch die Absage nicht beeinflusst.

Die für den 27. November geplante Bergparade ist wegen der sich zuspitzenden Corona-Lage abgesagt. Wie die Stadt am Freitagmittag mitteilte, habe die Entscheidung aber keinen Einfluss auf den aktuellen Aufbau der Weihnachtsmärkte. "Anders als bei den publikumsstarken Einzelevents verteilen sich die Gästeströme bei den Weihnachtsmärkten besser und sind so einfacher beherrschbar. Gleichwohl treffen wir aktuell auch hier zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen, um Konzentrationen zu vermeiden", äußert sich Oberbürgermeister Sven Schulze.

Auch in Dresden wird die Bergparade abgesagt. Die beiden Städte hatten am Donnerstag eine gemeinsame Erklärung zu den Weihnachtsmärkten abgegeben, in der sie sich gegen eine Absage der Weihnachtsmärkte aussprachen. Als Grund nennen die Städte die aktuelle Corona-Verordnung, die den Weihnachtsmärkten sogar eine Sonderrolle zukommen lasse. Sollte der Freistaat eine Absage für nötig halten, dann müsse er dafür die rechtlichen Rahmenbedingungen schaffen. (el)

66 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 2
    6
    MuellerF
    12.11.2021

    @Interessierte: Ihr letzter Kommentar zeigt übrigens ein Problem auf, dass ich bei der üblichen kleinstaaterischen Auslegung und Umsetzung von Regeln & Maßnahmen in der Pandemie sehe: wenn einer was darf, will's der andere auch - auch wenn es maximal unvernünftig ist, einfach aus Prinzip oder Gewohnheit.
    Man muss kein Hellseher sein um zu wissen, was dabei heraus kommt.

  • 5
    2
    Hinterfragt
    12.11.2021

    Wenn man die Bilder aus Köln sieht, zeichnet sich klar ab, wer die Pandemietreiber sind.
    Mit solchen Aktionen werden die Zahlen noch höher gehen.

    Es gibt nur eine einzige Lösung und die ist 1G!
    Nur mit Test, egal ob mit oder ohne Impfung, bzw. genesen ...

  • 11
    2
    Bautzemann
    12.11.2021

    Vielleicht sind einige Sächsische Bürgermeister und Landräte ein wenig verantwortungsbewusster als die Kölner Oberbürgermeisterin. Das was sich an Fernsehbildern gestern abgespielt hat ist an Verantwortungslosigkeit nicht zu überbieten. Wann wird für Politiker endlich mal eine Messlatte für ihre Verantwortung angelegt und bei Überschreitung der Summe ihrer Fehlleistungen diese aus dem Amt entfernt? Zeit wäre es langsam, wenn ich an die vielen politischen Großtaten zum Schaden der Steuerzahler denke.

  • 5
    11
    MuellerF
    12.11.2021

    @Interessierte: Bei Demos gilt momentan eine Begrenzung der Teilnehmerzahl auf 1.000, außerdem müssen sie ortsfest als Kundgebung abgehalten werden.

    Beide Einschränkungen kann man bei einer Bergparade nicht einhalten, es sei denn, man lässt die Bergmanns-Vereine ohne Publikum in einem abgesperrten Bereich im Kreis laufen. Das will ja auch keiner, also lieber ganz absagen.

  • 7
    8
    Interessierte
    12.11.2021

    Also wenn man auf Demos gehen kann ( darf ) und wie in Köln zum Karneval ´rumtollen und lachen und sich umarmen kann und in überfüllten Bussen Bauch an Bauch stehen kann , dann kann man sich auch einen Umzug ansehen , zumal die meißten dann ´eh nach Hause gehen , und dann kann man auch auf einen Weihnachtsmarkt gehen ...
    ( aber die Bergparademänner werden bestimmt dafür finanziell entschädigt ...

  • 5
    10
    KTreppil
    12.11.2021

    War doch klar und ist auch eine nachvollziehbare Entscheidung. Wie auch immer die derzeitige Situation richtig zu bewerten ist, wenn volle ITS, dann nicht noch volle Straßen und Gedränge wegen Berparaden u.ä. Veranstaltungen. Bevor über Lockdown, Schließung wichtiger Einrichtungen, gar wieder Schulen und Kitas debattiert wird, erstmal Absage von, sorry, den unwichtigeren Dingen. Schade, vielleicht wäre es anders gelaufen, wenn...