Bombendrohung am Chemnitzer Amtsgericht - Polizei gibt Entwarnung

Nach einer verdächtigen E-Mail am Dienstagmorgen war ein Spürhund im Einsatz und konnte keinen Sprengstoff finden. Auch in anderen Städten gab es am Dienstag Bombendrohungen.

Chemnitz.

Beim Amtsgericht auf dem Chemnitzer Kaßberg ist am Dienstagfrüh eine Bombendrohung eingegangen. Das bestätigte die Polizei der "Freien Presse". Ein Sprengstoffpürhund durchstreifte am Vormittag das Gebäude, sagte Polizeisprecher Andrzej Rydzik. Der Betrieb am Gericht sei eingeschränkt weitergelaufen. Evakuiert wurde das Gebäude nicht, es hätten lediglich keine weiteren Personen Zutritt erhalten. Zudem sperrten die Beamten die Gerichtsstraße ab.

Update: Gegen 10.30 Uhr konnte die Einsatzleiterin der Polizei Entwarnung geben. Es wurden demnach keine verdächtigen Gegenstände gefunden, sodass der Regelbetrieb am Amtsgericht wieder uneingeschränkt aufgenommen werden konnte. 

Auch in anderen deutschen Städten gingen am Dienstag Bombendrohungen ein. So wurden das Erfurter Justizzentrum sowie die Amtsgerichte in Lübeck und Wolfsburg nach Drohungen evakuiert. Ob es einen Zusammenhang zwischen den Fällen gibt, werde noch geprüft.

Erst vor einer Woche hatte eine Bombendrohung am Amtsgericht Marienberg einen Großeinsatz ausgelöst. Der Brief enthielt neben der Drohung eine verdächtige weiße Substanz. Entwarnung gaben schließlich Spezialisten des Landeskriminalamtes. (samü)

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