CFC noch nicht gerettet: Insolvenzverwalter reicht Abschlussbericht ein

Das Amtsgericht entscheidet jetzt über das weitere Verfahren. Das Aus des Vereins ist trotz der großen Spendensumme noch immer nicht vom Tisch.

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1111 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 1
    1
    Pitzi
    15.08.2020

    @Kaßberger85, wieso hat Siemon dem Verein bereits mehrere Millionen an Schulden eingespart?

    Er hat keinen bestätigten Insolvenzplan eingereicht und es gibt somit bis dato keinen Gläubigerverzicht.

    Abgesehen davon hatte er für die finanziellen Belastungen im Zusammenhang mit dem Regionalliga-Kader 2018/19, den bezahlten Freistellungen des Sportdirektors Thomas Sobotzik und des Trainers David Bergner sowie der Suspendierung des Spielers Daniel Frahn die Alleinverfügung.

    Dass Klaus Siemon im Abschlussbericht dem letzten Trainer Patrick Glöckner die Schuld am Abstieg aus der 3. Liga gibt, ist zwar kein finanzielles Moment. Es überrascht allerdings auch nicht sonderlich, wenn man die Historie seiner Aktivitäten von Anfang an verfolgt hat.

  • 1
    2
    Lesemuffel
    14.08.2020

    Am Anfang dachte ich, Hr. Siemon will den CFC retten, nun demaskiert er sich als Vernichter. Es kommt eben leider nicht nur Gutes aus dem Westen.

  • 16
    0
    Kaßberger85
    14.08.2020

    @Steuerzahler, dass Siemon die Spendenzahlung aussen vor lässt liegt daran, dass das Geld für ihn nicht existiert. Das Geld wurde auf einem anonymen Treuhandkonto gesammelt, worauf der Insolvenzverwalter keinerlei Zugriff hat.

    Viele scheinen hier immer noch nicht begriffen zu haben, dass ein IV nicht dazu da ist den Verein per se zu retten, sondern den Gläubigern ihr Geld zurückzubringen. Schuld an dieser Situation hat also nicht Siemon, der dem Verein übrigens bereits mehrere Millionen an Schulden eingespart hat, sondern die Verantwortlichen des Vereins, die es überhaupt zu dieser extremen Verschuldung kommen ließen.

  • 12
    1
    TWe
    14.08.2020

    Kann denn jemand sagen, ob der Insolvenzverwalter im Rahmen des von ihm aufzustellenden Plans überhaupt über die Spendensumme verfügen kann? Meines Wissens sind die Spenden ja erst einmal auf ein Treuhandkonto eingezahlt worden. Und die Spendensammlung wurde vom Verein initiiert.

    Möglicherweise führt ja der beschriebene Schritt des Insolvenzverwalters auch gerade erst dazu, dass der Vereinsvorstand mit den Spenden im Rahmen des Verfahrens überhaupt "handlungsfähig" wird.

    Mitleidsbekundungen dahingehend, dass für den vom Verein aufzustellenden Insolvenzplan nur wenige Tage Zeit sind, erachte ich jedoch für unpassend. Die Verantwortlichen hatten genügend Zeit, um sich auf diese Aufgabe vorzubereiten. Außerdem sind sie es den Spendern schuldig, im Zweifel für den Insolvenzplan 24 Std. durchzuarbeiten.

  • 5
    4
    Zeitungss
    14.08.2020

    @KMS1983: Ich würde mich auch gerne beteiligen, es wird garantiert ein Kassenschlager.

  • 30
    24
    thelittlegreen
    14.08.2020

    Akte zumachen, Stadion abschließen und den Schlüssel wegwerfen.

    Vielleicht läßt sich die Überdachung aus dem Stadion ja noch im Außenbereich des Eisstadion verwenden.

  • 21
    4
    Pitzi
    13.08.2020

    Wieso hat "der CFC nun nur wenige Tage Zeit, um den eigenen Insolvenzplan aufzustellen"?

    Der fundierten (und selten so Klaus-Siemon-kritisch erlebten) Berichterstattung des MDR hängt die Freie Presse mit ihrer Verknappung im Informationsgehalt weit hinterher.

  • 36
    8
    Haus9
    13.08.2020

    Seinbar hat der Herr Simonnoch nicht genug verdient. Bekannt ist ja, dass der Insolvenzverwalter als erster seine Ansprüche anmeldet. Ich habe das Gefühl dass er unbedingt den CFC vernichten will.
    Man sollte ihn öffentlich fragen.

  • 41
    1
    KMS1983
    13.08.2020

    Also wenn die Filmrechte dazu noch zur Verfügung stehen, würde ich die gern nehmen.

  • 40
    6
    Steuerzahler
    13.08.2020

    Das klingt so, als hätte der IV von vorn herein darauf gewartet, dass die Spendensanmlung nicht einbringt und sie deshalb aus der Rechnung gelassen.

  • 50
    14
    jeverfanchemnitz
    13.08.2020

    Der Insovenzverwalter ist sicher Herr des Verfahrens. Aber das Amtsgericht hat die Oberhoheit. Bis hin zur Abberufung des Insolvenzverwalters. Ich hoffe, das Amtsgericht tut nun seine regionale "Pflicht"