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Chemnitz 2018: Juristische Aufarbeitung wirft Fragen auf

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Über fünf Jahre mussten Geschädigte eines mutmaßlich rechten Mobs, der am 1. September 2018 offenbar gezielt Jagd auf politische Gegner gemacht hat, auf einen ersten Prozess warten. Der Auftakt wirkte auf Beobachter unprofessionell.

Der Beginn der Verhandlung war auf 9 Uhr am Montag angesetzt, als die Vernehmung der ersten Zeugin begann, war es 13 Uhr. Sie sollte unter anderem den Weg skizzieren, den die mutmaßlichen Täter am Tattag zu den Tatorten genommen hatten. Vier Angeklagte mit je einem Vertreter auf der einen Seite, Staatsanwalt und drei Nebenkläger-Vertreter auf...
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