Chemnitz: Polizei blitzt 300 Raser - einer der Fahrer war 70 km/h zu schnell

Bei Tempokontrollen auf der B 174 sowie auf der A4 zwischen den Anschlussstellen Chemnitz-Mitte und Chemnitz-Glösa hat die Polizei am Montag 300 Fahrzeuge geblitzt, die schneller als erlaubt unterwegs waren.

Auf der B 174 hielten sich 151 Fahrer nicht an die vorgeschriebenen 70 km/h. Am schnellsten fuhr ein Pkw, der mit 111 km/h gemessen wurde. Folge: ein Bußgeld von 120 Euro, ein Punkt sowie ein Monat Fahrverbot.

Auf der A4 wurden 149 Fahrer geblitzt. Am schnellsten fuhr dort ein Pkw mit Tempo 170 - erlaubt sind auf dem Abschnitt 100 km/h. Den Fahrer erwarten ein Bußgeld von 440 Euro, zwei Punkte sowie zwei Monate Fahrverbot. (roy)

 

 

4Kommentare
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  • 8
    2
    Andy2020
    01.07.2020

    Ich denke Geldstrafen bringen gar nichts, besonders für die Fahrer von größeren Autos ist da die abschreckende Wirkung gering. Fahrverbote und Beschlagnahmung des Fahrzeuges wären gute Mittel.
    Aber gerade diese Klientel hat starke Lobbyisten, deshalb knickt Scheuer nun ein.
    Erhöhte Geldstrafen sind für die kleinen Leute schmerzlich, Reiche stört das eher nicht.
    Also wird weiter gerast - koste es was es wolle, zum Schluss auch Menschenleben - diese vornehmlich in einfacheren Fahrzeugen.

  • 43
    11
    cn3boj00
    30.06.2020

    Mit 170 bei erlaubten 100? In der Schweiz käme der Mann ins Gefängnis und wäre nicht nur den Führerschein sondern auch das Auto los.

  • 47
    12
    Lesemuffel
    30.06.2020

    Dieser irre Raser kommt mit zwei Monaten Fahrverbot viel zu gut weg. Der hat ja vorsätzlich andere Verkehrsteilnehmer gefährdet und bedroht.

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    13
    Lexisdark
    30.06.2020

    Ich warte jetzt nur noch auf die ewigen Meckerer, die wieder Abzocke, Wegelagerei usw. rufen. Anstatt sich einfach mal ans Tempolimit zu halten, was auf der B174 sowieso ein großes Problem ist.