Chemnitzer Kämmerer verhängt Bewirtschaftungssperre

Chemnitz.

Der Kämmerer der Stadt Chemnitz, Sven Schulze, hat als Reaktion auf die Coronakrise und erwarteter Einnahmeausfälle eine Bewirtschaftungssperre verhängt. Das hat er am Dienstagabend in der Stadtratssitzung mitgeteilt. Auf Nachfrage erklärt die Kämmerei der "Freien Presse", dass nun Ausgaben für bestimmte Bereiche, beispielsweise Veranstaltungen, die Anschaffung von Möbeln, Dienstreisen und Fortbildungen gesperrt sind. Sie könnten aber in dringenden Fällen freigegeben werden, heißt es.

Der Kämmerer betonte indes, dass es keine generelle Haushaltssperre gebe. Bei einer Haushaltssperre würden alle Ausgaben für freiwillige Aufgaben der Stadt - beispielsweise die Förderung von Sport und Kultur - gestoppt und müssten einzeln freigegeben werden. (lumm)

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2Kommentare
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  • 9
    2
    mops0106
    21.05.2020

    @Lesemuffel:
    "Die Geldverteilung der Bundesregierung scheint ungerecht zu sein und die eigenen Bürger/Bevölkerung müssen sich ganz hinten anstellen."

    Das scheint nicht nur so. Aber viele Bürger unseres Landes scheinen das ja zu wollen?

  • 15
    3
    Lesemuffel
    21.05.2020

    Interessant. Die Kommunen müssen schon sparen, die Lufthansa bekommt einen Milliardenkredit und einige EU -Staaten sollen hunderte Milliarden geschenkt bekommen. Die Geldverteilung der Bundesregierung scheint ungerecht zu sein und die eigenen Bürger/Bevölkerung müssen sich ganz hinten anstellen.