Corona-News aus Chemnitz: Ruhe an der Infektionsfront

202 Menschen sind in Chemnitz an Corona infiziert. Im Krankenhaus werden derzeit zwei Patienten behandelt.

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77 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 15
    1
    OlafF
    17.05.2020

    @Distelblüte&cn3boj00: Nach all dem Dauerfeuer unserer Medien in den letzten Wochen hielt ich die Zeit, für einen kleinen Schuss Ironie, für angebracht und durchaus von der Meinungsfreiheit gedeckt. Kein Grund die Sache persönlich zu nehmen und zu denken, als ob ich über mangelnde Neuinfektionen traurig wäre.
    Wir, meine Kolleg*innen und ich haben selbst unter Bedingungen der Gefährdung durch mangelnde Schutzkleidung, niemals ihre Stimmer erhoben und über die aufgeschobenen Behandlungen, verzögerte Reha-Maßnahmen und über minimierte Pflegemaßnahmen gejammert. Im Gegenteil, die Maßnahmen waren in Anbetracht der drohenden Gefahr anfänglich durchaus angebracht, einige wie die Grenzkontrolle der Einreisenden, waren nicht nur aus meiner Sicht zu spät und zu halbherzig. Aber umso mehr wir alle über die Krankheit wissen, um so mehr weicht die Angst dem Bedürfnis, die Dinge etwas pragmatischer zu sehen. Nur so sinkt die Gefahr, dass sich Menschen nicht melden, die aus Angst vor der Ansteckung dringende Maßnahmen versäumt haben.Schließlich müssen wir nun auch an die wirtschaftlich und sozialen Folgen denken. Und damit stehe ich voll auf der Seite des Verantwortungs-Ethikers Wolfgang Schäuble.

  • 3
    6
    Wasserfass
    17.05.2020

    Hallo zusammen ,
    mit welcher Begründung bleibt die Schwimmhalle im Sportforum geschlossen ??

  • 15
    11
    cn3boj00
    17.05.2020

    @Olaf, schön für Sie, dass sie keine Angst haben. Ich denke, die meisten Menschen haben keine Angst. Trotzdem halten Sie sich an Beschränkungen. Der eine oder andere hat vielleicht auch Angehörige mit Krebs, chronischer Bronchitis oder anderen Risikofaktoren. Denn dass die Beschränkungen unbegründet sind, hat noch niemand bewiesen. Es gibt nur ein paar Zahlen, aus denen hervorgeht, dass die Länder, welche schnell und effizient Schutzmaßnahmen eingeführt haben, heute besser dastehen als die, welche dies nicht taten. Wie die Pandemie verlaufen wäre, hätte man so getan als wäre nichts weiß natürlich niemand. Dass es heute nicht schlimm aussieht, ist kein Beweis für die Harmlosigkeit. Es ist einfach nur das Präventionsparadoxon: Wenn man vorbeugt, sieht man die Schäden nicht, die dadurch ausgeblieben sind.
    Und während die einen "Angst vor der Krankheit" schüren, schüren andere andere Ängste, indem sie provozierende Wortwahl verwenden (wie Lockdown, den es in Deutschland nie gegeben hat), oder Zwangsimpfung, von der an keiner Stelle die Rede ist. Man kann das so oder so sehen.

  • 10
    24
    gelöschter Nutzer
    17.05.2020

    @Olaf: Sie schreiben "Es ist ein Jammer, das keine Zahlen steigen."
    Es ist also schlimm für Sie, dass sich nicht mehr Menschen mit COVID-19 infizieren.
    Ich nehme an, Ihre Eltern und Schwiegereltern sind Ihnen keine Sorge wert? Oder der Kollege, der seit Jahren Blutdrucksenker nehmen muss? Die Bekannte, die ihre Krebserkrankung überstanden hat und mit einem angegriffenen Immunsystem lebt?
    Oder sind nur Sie selbst relevant?

  • 22
    17
    OlafF
    17.05.2020

    Es ist ein Jammer, das keine Zahlen steigen. Wochenlang konnten unsere Frontberichterstatter (siehe oben) steigende Infektionen verkünden (obwohl diese Zahl gar nicht weniger werden konnte, wie immer, wenn etwas dazu kommt) Aber nun ja, es werden sich neue Zahlen finden z.B. die steigende Zahl derer , welche sich gegen die Verbreitung von Angst einsetzen.

  • 22
    9
    Hinterfragt
    17.05.2020

    "...sollte man da nicht stattdessen schreiben:..."
    Das würde doch zu POSITIV klingen ...

  • 27
    6
    1371270
    17.05.2020

    "Die Zahl der Neuinfektionen blieb zuletzt unverändert" - sollte man da nicht stattdessen schreiben: Es gibt keine Neuinfektionen mehr!