Ulrich Plenzdorfs Stück wird am 7. Februar ein weiteres Mal im Spinnbau gezeigt.
Wie will man leben? Lang oder doch lieber kurz und intensiv? Um diese Fragen geht es am Samstag, 7. Februar, in einer Aufführung des Stücks „Die neuen Leiden des jungen W.“ von Ulrich Plenzdorf im Spinnbau an der Altchemnitzer Straße. Edgar ist tot und sein Vater erfährt dies nur durch Zufall. Seit der Sohn fünf Jahre alt war, hat er ihn nicht mehr gesehen. Jetzt bleiben nur noch die Menschen, mit denen Edgar seine letzten Monate verbrachte, um herauszufinden, wer dieser war. Und dann sind da noch diese merkwürdigen Tonbandaufnahmen, die Edgar seinem besten Freund Willi schickte und die niemand verstand. Vielleicht hätten die etwas erklärt. Doch dann gab es eine Explosion. Angelehnt an Goethes Briefroman erzählt Plenzdorf eine Geschichte über Liebe und Sehnsucht – angesiedelt in der DDR der 1970er-Jahre. Auf der Suche nach seinem Platz in dieser Welt findet Edgar Liebe und Ablehnung, will sich beweisen und scheitert an sich selbst. Und die ganze Zeit begleitet ihn ein altes Reclamheft. Was dieser Werther darin schreibt – Edgar versteht es von Tag zu Tag besser. Im Bild eine Szene mit Clemens Kersten (Edgar Wibeau) und Alida Bohnen (Charlie Schmidt). Karten für die Vorstellung gibt es ab 21,80 Euro in den „Freie Presse“-Shops. (gp)





