Chemnitz
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Wie es ist, blind durchs Leben zu gehen, lässt sich im Sinn-Reich teilweise nachempfinden. Doch da die Chemnitzer Einrichtung, die sich eigentlich selbst trägt, mit Corona an den Start ging, ist sie nun auf Hilfe angewiesen.
Alles was leuchten kann, bleibt an der Garderobe. Kein Handy, keine Uhr mit fluoreszierendem Display. Die Besucherin setzt sich auf einen der Hocker und das Licht geht aus. Es ist stockfinster, eine Stimme vom Band gibt eine Einführung. Dann geht Yvonne Jurentschk voran. Sie öffnet eine Tür und bittet, man möge nachkommen. Das ist leichter...
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