Entwarnung nach Bombendrohung in Chemnitz

Nach der dritten Bombendrohung gegen das Chemnitzer Jugendamt hat die Polizei am Dienstagabend Entwarnung gegeben. Bei der Durchsuchung des Amtsgebäudes im Moritzhof fanden die Beamten keinen verdächtigen Gegenstand. Der Einsatz war 21.30 Uhr beendet.

Die Drohung war am Nachmittag bei der Polizei eingegangen. Daraufhin wurde das Jugendamt evakuiert. Anders als bei den bisherigen zwei Drohungen gegen das Amt rollte der Verkehr einschließlich Linienbussen und -bahnen auf der Bahnhof-, Annaberger und Reitbahnstraße weiter. Auch in der ebenfalls im Moritzhof befindlichen Sparkassenfiliale herrschte bis zur regulären Schließung um 18 Uhr normaler Betrieb. Ein Sprengstoffsuchhunde suchte am Abend nach verdächtigen Objekten.

Bereits vergangene Woche und eine Woche zuvor hatte es eine Drohung gegen das Jugendamt gegeben. In beiden Fällen fand man keinen Sprengsatz oder Ähnliches. (mib/fp)

 

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7Kommentare
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  • 2
    0
    DTRFC2005
    08.11.2018

    @612115:Na dann würde ich doch vorschlagen, sie melden sich beim nächsten Mal als freiwilliger Helfer beim absuchen des Gebäudes.

  • 3
    2
    Distelblüte
    07.11.2018

    Ich frage mich grade: Wem nützt es? Wer profitiert am meisten davon, die Sicherheitslage in Chemnitz gefühlt oder echt zu verschlechtern? Denken wir mal nach...

  • 8
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    Hankman
    06.11.2018

    Das Blöde ist, man muss jede Drohung erst einmal ernst nehmen. Denn es könnte ja sein, dass der Täter beim dritten oder vierten Mal tatsächlich ernst macht. Wer wollte die Verantwortung übernehmen und entscheiden: Wird schon nichts passieren? Es ist ja zu beobachten, dass die Polizei gegenüber dem ersten Fall den Aufwand schon spürbar reduziert hat. Man kann nur hoffen, dass es bald gelingt, den Schwachkopf, der für den Mist verantwortlich ist, zu fassen und einzusperren.

  • 20
    0
    ChWtr
    06.11.2018

    Das ist ein unglaublicher Vorgang, der auch noch dümmlich kommentiert wird.

    Ich hoffe sehr, dass man dem Verursacher auf die Schliche kommt und dieser entsprechend hart bestraft wird.

    Vielleicht gibt es ja irgendwelche Zusammenhänge, wo man dem / die Täter auf die Spur kommt.

    Zu wünschen ist es, schon um Nachahmer und Trittbrettfahrer abzuschrecken.

    In welcher Zeit leben wir eigentlich (...) ?

  • 25
    2
    cn3boj00
    06.11.2018

    @0815 oder so, was für einen Unsinn würden Sie erst schreiben, wenn tatsächlich irgendwo eine Bombe hochgeht und man hinterher zugeben muss, eine Drohung nicht ernst genommen zu haben?
    Die interessante Frage in diesem Fall ist aber nicht so sehr, ob man einen Geegenstand gefunden hat, sondern ob man den Verursacher gefunden hat.

  • 30
    4
    Distelblüte
    06.11.2018

    @Irgendeine Nummer: Sie würden es also lieber riskieren, Menschen in Gefahr zu bringen, da sowieso keiner ernst macht mit einer solchen Drohung?
    Ich würde stattdessen vermuten, dass jemand gezielt Terror verbreitet.

  • 2
    43
    612115
    06.11.2018

    Wie dumm muss man denn eigentlich sein, auch nach der dritten Bombendrohung immer noch eine Räumung zu veranlassen? Gab es denn in den letzten 20 Jahren irgendwo in Deutschland schon mal einen Fall, wo nach einer Bombendrohung auch tatsächlich ein Sprengsatz gefunden wurde?



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