GGG raus - Stadt baut selbst: Grünes Licht für Stadion-Projekt

Die Stadtverwaltung muss den Bau nun ganz alleine stemmen und hat plötzlich ein Fachkräfte-Problem

43Kommentare
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    11.09.2012

    Flanke: Moment! Es war nicht meine Idee, Subventionen der Privatwirtschaft komplett abzulehnen, sondern Ihre! Wenn Sie hier differenzieren wollen, sollten Sie das von Anfang an tun. Ihrer Argumentation ist eine Auswahl nach Beliebtheit der Subventionen jedoch nicht zuträglich.
    Wie Sie bereits feststellten, sind auch Fußballvereine Wirtschaftsunternehmen. Und mit ihnen entstehen direkt und indirekt Arbeitsplätze in einer Region. Auch wenn Sie scheinbar kein Freund des Fußballs sind, ist Ihnen vielleicht die Diskussion um den positiven Effekt auf die Region Leipzig durch den Einstieg eines Getränkekonzerns nicht entgangen. Richtig ist: je niedriger die Liga, desto niedriger der Effekt. Im Amateurbereich unterhalb der 3./4. Liga ist er sicherlich zu vernachlässigen.

    Wenn der kommunale Energieerzeuger durch sinnlose und überhöhte Investitionen Verluste aufbaut, hat das größere Effekte als einen höheren Strompreis. Das verringert nämlich letztendlich die Ausschüttungen, die bspw. das kommunale Verkehrsunternehmen quersubventionieren oder aus denen die Kommune ihren Haushalt teilweise bestreitet. Sicher erinnern Sie sich in diesem Zusammenhang an die Diskussionen um geringe Ausschüttungen such die Sparkasse Chemnitz. Die Zusammenhänge waren Ihnen vielleicht bislang nicht so bewusst, ich hoffe ich konnte weiterhelfen.

    Zur Relevanz von Chemnitz in der überregionalen Presse sollten Sie für meinen Geschmack noch ein wenig an Ihrer "Argumentation" feilen. An was denken Sie eigentlich zuerst, wenn jemand die Stadt "Kaiserslautern" nennt?

  • 1
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    gelöschter Nutzer
    11.09.2012

    @gulicoma: Ich glaube nicht, dass ich eine "Stadionneurose" habe. Vielmehr glaube ich, dass Leute wie Sie sich einfach nicht ihre schöne bunte Seifenblase, die da heißt: "Wide, wide, wid - ich mal mir meine Fussballwelt, wie sie mir gefällt", zerstechen lassen wollen. Ähnlich der Reaktion kleiner Kinder, die an der Kasse keinen Marsriegel bekommen sollen und solange quengeln bis Mutti Ludwig das Portemonaie zückt...

  • 2
    2
    gelöschter Nutzer
    11.09.2012

    flanke: Ich glaube, Sie haben eine Stadionneurose. Ihre
    "Argumentation" ist nur Geschwafel. Es fehlt nur noch, Sie bemühen
    "Brot für die Welt". Kommen Sie doch wieder einmal runter auf Nor-
    malniveau. Wenn man sich nun einmal nie und nimmer mit demo-
    kratischen Mehrheitsentscheidungen ( Stadtratsbeschluß) anfreunden kann, dann sollte man die Stadt wechseln.
    Sie beschreiben ein Szenario, was in ganz Deutschland schon immer üblich ist. Ihre Borniertheit ist unerträglich. Lesen Sie doch einmal den
    wohltuenden Beitrag von "Barns" und lernen Sie davon!

  • 2
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    gelöschter Nutzer
    11.09.2012

    @bundesliga: Sotty, aber Sie vergleichen Äpfel mit Birnen!

    Wenn BMW oder DHl mit Steuergeldern angelockt werden, dann schaffen diese Fimen Arbeitsplätze und damit Einkommenssteuerzahler und Konsumenten. Dann werden dadurch weiter Firmen angezogen. Im günstigsten Falle fließen die Investitionen zurück. Aber ein Drittligaverein? Sorry!

    Wenn der kommunale Versorger eine Jugendherberge baut, dann fließen da ein Teil meiner Stromkosten und keine Steuern.

    Wenn in anderen ostdeutschen Städten Stadien mit öffentlichen Geldern hochgezogen werden, ist das genauso Bullshit.

    Ob die Entscheidung für das Stadion auf Profilneurosen von Provinzpolitikern zurückzuführen ist, sei dahingestellt. In jedem Falle ist es aber verantwortungslos.

    Auch die Griechen wollten es nicht wahrhaben, aber: Irgendwann ist mal Schluß mit der Sause und dann ist Zahltag. Und auch wenn Sie es vielleicht nicht mehr erleben, Ihre Kinder und Enkel baden dann diesen Größenwahnsinn von an sich selbst berauschten Politdarstellern aus.

    Und bitte machen Sie sich nicht lächerlich mit Ihrem Verweis auf die Internetrelevanz "Chemnitz=CFC".

  • 3
    0
    11.09.2012

    Der eine Bürger hat halt das Bedürfnis in Theater, Oper, Arena oder Stadthalle zu gehen, bezahlt seinen Eintritt und die Stadt subventioniert den großen Teil der über diese Eintrittseinnahmen weit hinausragenden Kosten für den Gesamtunterhalt. Die Gebäude wurden gebaut, die Gebäude müssen unterhalten werden, es machen sich ständig Investitionen (höhere Brandschutzauflagen z.B.) notwendig. Die auftretenden Künstler sind auch nichts anderes als Profis, eben nur von einer anderen Muse beglückt, orientieren Ihre Gage auch nicht an der finanziellen Lage der Stadt. Erhalten sie woanders besser dotierte Verträge treten sie halt dort auf.

    Nun sollen eben die Balltreter mit Ihrer Kunst auch Rahmenbedingungen erhalten, die in der heutigen Zeit
    als normal angesehen werden.

    Dies sollte man im Rahmen des Gesamtmixes aus Kultur, Sport und anderen Freizeitangeboten nicht verteufeln.

  • 1
    1
    11.09.2012

    @flanke: Sie haben vom Grunde her nicht Unrecht. Privatwirtschaftliche Unternehmen sollen sich auch selbst tragen. Allerdings scheinen Sie vor allem insgesamt kein Fußballfan zu sein, denn sonst hätten Sie sich nicht allein auf das Stadionprojekt eingeschossen.

    - Wenn DHL, BMW in Leipzig oder Chiphersteller in Dresden mit Milliardenhilfen für den Standort geworben werden - wo bleibt Ihr Ruf nach Ihren Steuergeldern? MZ ist zum wievielten Male zahlungsunfähig und nach welchen Fördergeldern?
    - Wenn eine Jugendherberge in Chemnitz für schlappe 12 Millionen vom kommunalen (!) Energieversorger gebaut wird und dann eine von Ihren Steuergeldern hochsubventionierte Konkurrenz zu den Hotels der Region entsteht - wo bleibt dann Ihr Ruf nach Ihren Steuergeldern?
    - Wenn in anderen Städten Stadien mit kommunaler Hilfe, und zwar nicht nur im Osten, entstehen - wo bleibt dann Ihr Ruf nach Ihren Steuergeldern? Es ist keineswegs so, dass "die Großen" ohne subvenionierte Stadien auskommen. Sie sprechen hier von geschätzt 5 Vereinen in Deutschland. Der CFC will aber unter den besten 36 bzw. 56 mitspielen!
    - Wenn in Aue das Stadion aus dem Verkauf der Anteile an kommunalen Unternehmen (Krankenhaus) finanziert werden soll - wo bleibt dann Ihr Ruf nach Ihren Steuergeldern?

    Der Stadionbau in Chemnitz ist keine (oder zumindest nur eingeschränkt eine) Frage der Profilierung von Politikern. Es ist eine politischer Entscheidung, die den Willen der Politiker dokumentiert, diese deutschlandweit gängige Subventionspraxis mitzugehen und damit aufzuzeigen, dass die Stadt Chemnitz wettbewerbsfähig ist. Und es ist die Entscheidung dafür, die Stadt Chemnitz dauerhaft überregional in den Medien zu platzieren. Mit allen positiven (Siege usw.) und negativen (s. DD-Spiel) Begleiterscheinungen. Ich empfehle Ihnen hierzu die Nutzung einer gängigen Suchmaschine und die Suche nach dem Begriff "Chemnitz" in den gelisteten Nachrichten. Sie werden feststellen, dass überregionale Medien zu einem hohen Anteil nur dann über Chemnitz berichten, wenn es um den Fußballverein geht. Und zwar nur ab Liga 3 aufwärts.

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    Ballfreund
    11.09.2012

    @flanke: Schlüssige Argumentation, bei der es nix hinzuzufügen gibt.

    Aber! Sie haben Recht, dass es sich aus RB Leipzig wohl kein Ostverein leisten kann, eine solche Spielstätte selbst zu finanzieren. Viele Vereine aus dem Altbundesgebiet übrigens auch nicht. Bleiben wir im Osten. In Magdeburg und Halle sind mit Landesmitteln neue Arenen entstanden, in Thüringen berät der Freistaat derzeit über den Umbau der Stadien in Erfurt und Jena, auch hier werden Landesmittel fließen, womit die Finanzierung über Stadt und Verein erträglicher wird. Nur in Sachsen hebt man die Hände und weigert sich, die Spielstätten von Fußball-Profivereinen zu fördern. Dafür hilft man lieber der Deutschen Bahn AG, für 1 Milliarde Euro (= 40 Stadien) einen Tunnel zu bauen. Zurück zu ihrer nüchternen Betrachtung gewandt, bliebe die Frage offen, ob man das in Chemnitz alles achselzuckend zur Kenntnis nimmt und sich freiwillig in die Oberliga (die müsste der CFC aus Eigenmitteln gerade packen) zurückzieht, oder die Ärmel hochkrempelt und sich nicht damit abfindet, alte DDR-Konkurrenz wie die aus Thüringen und Sachsen-Anhalt vorbeiziehen zu lassen, nur weil man in diesem Bundesländern anders zur Sportstättenförderung steht. Und nochwas zum Bedenken - in Leipzig und Dresden stehen funkelnagelneue Arenen, ein Grund mehr, in Chemnitz nicht nur hilflos mit den Achseln zu zucken!

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    gelöschter Nutzer
    11.09.2012

    @bundesliga2013: Natürlich haben Sie in Ihren Aufzählungen recht. Die Stadt existiert auch ohne Theater und Museen weiter.

    Dennoch, zwischen der Subventionierung eines Theaters und eines Profifussballvereins besteht für mich ein gehöriger Unterschied.

    Das Theater ist reiner Selbstzweck, ohne jegliche Profitorientierung. Man leistet sich es, um seinen Bürgern ein kulturelles Angebot zu machen, oder eben nicht. Und damit Sie mich nicht falsch verstehen: Ich bin genauso der Auffassung, dass die kulturellen Angebote der Stadt sehr wohl auch unter dem Aspekt der öffentlichen Akzeptanz kritisch zu hinterfragen sind. Dennoch ist das nicht der Punkt.

    Das Subventionskonstrukt rund um das Stadion ist im Kern eine öffentliche Alimentierung des Profifussballs. Denn es ist doch so:

    Der CFC möchte im bezahlten Fussball mitmischen. Dafür braucht er neben einem in Relation hoch bezahlten Kader von festangestellten Berufsfussballern auch eine Spielstätte, die den Anforderungen des DFB genügt. Die besitzt er entweder selbst, oder baut sich eine oder mietet sie. In jedem Falle müsste er diese Kosten in irgendeiner Form aufbringen.
    Leider ist das aber beim CFC nicht der Fall, weil dafür (im Osten) die wirtschaftliche Basis dafür fehlt. Es gibt nicht genügend Großsponsoren, zu geringe Eintrittsgelder und zuwenige Vermarktungschancen, um mit diesen Einnahmen die sich am Gesamtmarkt messenden Ausgaben (Spielergehälter) zu decken. Mit einfachen Worten: Der CFC will bei den Großen mitspielen, hat aber eigentlich nicht das Geld dafür. Das sind einfach die traurigen Realitäten, denen sich im übrigen fast alle Vereine im Osten ausgesetzt sehen!

    Und deswegen ist die mietfreie Benutzung des neuen Stadions durch den CFC im Grunde nichts anderes, als ein Zuschuss der Stadt zu den Spielergehältern und im weiteren eine öffentliche Subventionierung der Deutschen Fussball Liga, die einen gewinnorientierten Spielbetrieb organisiert. Das ist der Unterschied zum Theater und den Museen!

    Ich habe eben einfach etwas dagegen, dass mit meinem Steuergeld die Kosten vergemeinschaftet werden, jedoch die Gewinne privatisiert werden.

    Nur zum Verständnis: Ich gönne es dem CFC, in einem von der Stadt finanzierten Stadion in der Dritten Liga mitzuspielen. Doch dafür sollte er auch die Miete zahlen können!

  • 2
    1
    11.09.2012

    @flanke: natürlich entsteht kein wirklicher Nachteil für die Stadt selbst, d.h. für die Gesamtheit aller Bewohner. Weder die paar Arbeitsplätze, noch die daraus entstehenden Lohnsteuereinnahmen fallen wirklich ins Gewicht. Auch auf ein paar Kinder und Jugendliche mehr oder weniger im Nachwuchsleistungszentrum kommt es, die 240T-Einwohner-Stadt betrachtet, absolut nicht an. Die ~5.000 Zuschauer alle paar Wochen können genauso gut auch zum Fußball nach DD oder Leipzig fahren oder sich sky für die Bundesliga abonieren.

    Aber Sie werden mir zustimmen, wenn ich behaupte, diese Fragestellung wäre höchst polemisch. Denn diese Logik trifft wohl kaum nur auf das Fußballstadion bzw. den Fußballverein zu.

    - Welchen Nachteil hätte die Stadt Chemnitz, wenn man die Kosten der Hartmannhalle über einen realistischen Stundensatz an die Basketballer weitergeleitet werden würden und Profibasketball nicht mehr zu halten wäre? Richtig: keinen, siehe Fußball.
    - Welchen Nachteil hätte die Schließung des Theaters für die Stadt Chemnitz? Richtig: keinen, siehe Fußball.
    - Welchen Nachteil hätte die Schließung eines oder mehrerer Museen für die Stadt Chemnitz?
    Richtig: keinen, siehe Fußball.

    Diese Liste ließe sich noch erheblich erweitern. Selbst die Schließung sozialer Einrichtungen hätte für die Stadt Chemnitz keine oder kaum spürbare Auswirkungen.

    Es ist eben die Gesamtheit von Freizeitangeboten in einer Stadt, die diese liebens- und lebenswert machen. Und zwar auch, wenn man sie nicht alle selbst nutzt.

  • 2
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    gelöschter Nutzer
    11.09.2012

    @bundesliga2013: Ach kommen Sie, jetzt begeben Sie sich schon auf das Niveau der Griechenlanddiskussion: "Wenn Griechenland nicht gerettet wird, wird`s ganz teuer. Aber wenn Griechenland gerettet wird, wird`s auch teuer. Wir wissen in beiden Fällen nur nicht, wie teuer."

    Oder soll ich Ihren Beitrag als Sarkasmus verstehen. Dann wär´s ok!

    Sollten Sie aber ernsthaft meinen, dass es nun sowieso schon egal ist, wofür sich die Stadt Chemnitz noch mehr verschuldet, da sie die Schulden eh´ nicht mehr zurückzahlen können, wäre das weniger ok. Es sei denn, Sie sind kinderlos und bereits in den Achzigern. Dann könnte es Ihnen persönlich natürlich egal sein.

    Trotzdem - wie Sie sehen, gebe ich die Hoffnung auf eine sinnhafte Begründung seitens der Stadionbefürworter nicht auf - sagen Sie mir doch, welcher Nachteil der Stadt (als Finanzier desselbigen) erwächst, wenn es keinen drittklassigen Profifussball in Chemnitz gibt.

    Möglicherweise verfügen Sie ja über mehr Intellekt als die ganzen Dampfplauderer vor Ihnen...

    Viele Grüsse!

  • 1
    3
    Ballfreund
    11.09.2012

    @flanke & @bundesliga2013: Danke für ihre Kommentare. Ich habe es hier aufgegeben, mit den notorischen Stadiongegnern zu diskutieren. Immer wiederkehrende tröge Gegenargumente (der CFC kriegt eh nix gebacken, steigt sowieso ab, spielt für lau im neuen Stadion, hat das alte vergammeln lassen), der stete Verweis auf den Schuldenstand der Stadt (der über Nacht scheinbar vom Baum gefallen ist und rein gar nix mit Großprojekten aus den letzten Jahren zu tun hat) - man ist es nur noch leid, hier mitlesen zu müssen. Eines sticht aber leider pragmatisch hervor: Die ausgeprägte Sucht des Chemnitzers, an allen und jedem herumzunörgeln. Gänge es nach diesen Zeitgenossen, würde noch nicht einmal das neue Rathaus von 1911 in der Stadtmitte stehen.

  • 2
    2
    11.09.2012

    Nun gut, flanke, nur für Sie:

    - Wenn das Stadion gebaut wird, sind die finanziellen Möglichkeiten der Stadt Chemnitz in einem absehbaren Zeitraum erschöpft.
    - Wenn das Stadion nicht gebaut wird, sind die finanziellen Möglichkeiten der Stadt Chemnitz in einem absehbaren Zeitraum erschöpft.

    - Wenn das Stadion gebaut wird, besitzt die Stadt Chemnitz hohe Verbindlichkeiten.
    - Wenn das Stadion nicht gebaut wird, besitzt die Stadt Chemnitz hohe Verbindlichkeiten.

    - Wenn das Stadion gebaut wird, werden gemeinnützige Vereine der Stadt, die tolle Arbeit leisten, erhebliche Mittel durch Eigenleistung und Sponsoren aufbringen müssen.
    - Wenn das Stadion nicht gebaut wird, werden gemeinnützige Vereine der Stadt, die tolle Arbeit leisten, erhebliche Mittel durch Eigenleistung und Sponsoren aufbringen müssen.

    - Wenn das Stadion gebaut wird, hat der CFC gute Chancen, sich in den Ligen 2 und 3 dauerhaft zu etablieren.
    - Wenn das Stadion nicht gebaut wird, sinken, mangels wirtschaftlicher Konkurrenzfähigkeit, die Chancen auf einen dauerhaften Erhalt des Profifußballs in Chemnitz.

    Ich hoffe, Ihnen hiermit, zumindest ein wenig, weitergeholfen zu haben.

  • 3
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    gelöschter Nutzer
    10.09.2012

    @FV1967: Na, nun wischen Sie sich doch erstmal den Schaum vom Mund, lieber FV1967. Baldrian soll da auch Wunder wirken.

    Wenn Sie dann wieder runtergekommen sind, erklären Sie meinen begrenztem Horizont doch mal, WARUM ein "...modernes Stadion nun einmal zu einer modernen Stadtentwicklung dazugehört". Wird ansonsten Chemnitz auf Gemeindestatus zurückgestuft? Läßt dann Dresden die Autobahnabfahrten abreißen und die Deutsche Bahn den Bahnhof sprengen? Und verlassen dann die Menschen in Scharen die Stadt? Wird Chemnitz gar in Limbach-Oberfrohna eingemeindet?

    Also, nur zu, erklären Sie mir die kausalen Zusammenhänge, die zu Ihrer vermeintlichen Tatsache führen und auf die Sie, ohne dass die Öffentlichkeit davon Kenntnis genommen hat, ja schon unlängst vor einem Jahr hingewiesen haben.

    Und bitte schreiben Sie für mich in einfachen, auch mir verständlichen Sätzen. So in der Art:

    "Wenn das Stadion gebaut wird, dann.."
    und
    "Wenn das Stadion nicht gebaut wird, dann..."

    Ich freue mich drauf. Ehrlich!

  • 2
    2
    10.09.2012

    Das kommt immer darauf an, was man als Stichhaltiges Argument in seinem begrenzten Gegnerhorziont zulässt. Klar geht es hier um das Stadion aber die defizitären Stadtfinanzen werden ja auch von Ihnen stets ins Felde geführt, warum soll man dann als Befürworter nicht auf wesentlich schlimmere Millionengräber hinweisen dürfen? Diese Argumentation "Hier geht es ums Stadion." ist einfach Fadenscheinig, was nich verwundert wenn es an Argumenten fehlt. Ich habe unlängst (vor einem Jahr bereits) darauf hingewiesen, dass ein modernes Fussballstadion nun einmal zu einer modernen Stadtentwicklung dazugehört. Glauben Sie eigentlich, diese (endlose und unsägliche) Diskussion gab es in Dresden als seinerzeit beschlossen wurde, dass dort ein Neubau erfolgt...?

    So so der Chemnitzer FC war also die letzten 20 Jahre in der Versenkung? 2. Bundesliga von 1991-1996 und von 1999-2001 (in Summe 7 Jahre bzw. Saisons) 3. Liga von 2001-2006 (5 Saisons) 4. Liga von 2006-2011 (4 Sasions) seit 2011 3. Liga (2 Saisons). Ihrer polemischen "Versenkungsdefinition" können somit von 20 Jahren maximal 4 Jahre 4.Liga tatsächlich zugeordnet werden. Soviel dazu...

  • 2
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    gelöschter Nutzer
    10.09.2012

    @FV1967: Nochmal extra für Sie zum Mitschreiben: Dieser Thread dreht sich um den Stadionneubau, nicht um die Kulturausgaben der Stadt. Sollte sich zu diesem Thema ein Thread eröffnen, können wir darüber gerne diskutieren. Und nur nebenbei: woher wollen Sie denn wissen, welche Meinung ich zu diesem Thema vertrete?

    Ich habe in der ganzen Diskussion über den Stadionneubau noch kein einziges wirklich stichhaltiges Argument der Befürworter vernommen. Ich fasse mal zusammen, was Ihr bisher dazu vorgebracht habt:

    1. In der Kultur wird von der Stadt noch viel mehr Geld zum Fenster rausgeschmissen (mag tw. auch stimmen) und deshalb steht es uns Fussballfans in Folge einer noch zu beweisenden Gesetzmäßigkeit zu, dass die Stadt jetzt auch mal Geld für das uns verbrennt.

    2. Ohne neues Stadion gibt es keinen Profifussball in Chemnitz und deswegen wird Chemnitz im Rest der Republik und der Welt nicht mehr wahrgenommen.

    3. Wenn sich die Abgeordneten dagegen ausgesprochen hätte, wäre die gesamte Bundesrepublik in schallendes Gelächter ob ihrer Provinzialität ausgebrochen.

    4. Der Stadionneubau wird nur deswegen nicht von Dresden gefördert, weil, so wörtlich, "der Profifussball in Sachsen als nicht förderwürdig" reingestuft wird, sondern nur deswegen nicht, weil dort eine Verschwörung im Stile der Bilderberger oder Illuminaten gegen Chemnitz regiert. Beleidigt weist man dann in diesem Zusammenhang noch auf andere Bundesländer hin, die dies doch mit ihren Dritt-, Viert- und Fünftligavereinen auch tun.

    5. Mit einem neuen Stadion wird Chemnitz erst interessant für Zuzügler.

    6. Schließlich gibt der CFC auch 2,0 Mio Euro für den Nachwuchs aus (im Kleingedruckten: abzüglich der Stadionpacht!).

    Habe ich was vergessen? Ich glaube nicht!

    Und nur mal am Rande zu Ihrer letzen Bemerkung: Was geschieht eigentlich, wenn der CFC innerhalb der nächsten 20 Jahre wieder in der sportlichen Versenkung wie in den letzten 20 Jahren versinkt? Wenn dann wieder zwischen 500 und 2.000 Zuschauer zu den Knallern gegen Germania Halberstadt oder ZFC Meuselwitz kommen? Was glauben Sie, wer dann die Betriebskosten zahlt? Jedenfalls bestimmt nicht mehr der CFC...

  • 2
    1
    PeKa
    10.09.2012

    KCer fragt: "Welcher Verein der Stadt ... tut so viel für eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung für Jugendliche in Chemnitz?" Es gibt einen solchen Verein, das ist die Arche im Haus des ehemaligen Kinos "Weltecho" auf der Augustusburger Straße. Der christliche Verein stellt sich vor mit den Worten "In der offenen Kinder- und Jugendarbeit von NEW GENERATION sollen junge Menschen persönliche Annahme erfahren, ein Stück Heimat finden und erleben: Hier bin ich wirklich willkommen!". Siehe dazu

    www.newgeneration.de/ueber-uns/struktur.html

    Viele Chemnitzer denken, wer in die Arche geht, der müsse unbedingt einer Kirche angehören oder zumindest an Gott glauben. Aber genau das ist nicht der Fall. Die Macher von New Generation kümmern sich liebevoll vor allem um Kids, die nicht wissen, wo sie hin sollen, die oftmals zerrüttete Elternhäuser haben, welche sie sich nicht selber ausgesucht haben. Und was das Besondere an der Arche ist, sie kümmert sich auch um behinderte Jugendliche!

    Im Gegensatz zum Stadion hat der Arche-Verein kein neues Bauwerk errichtet, sondern das alte Weltecho-Gebäude als gegeben betrachtet und umgebaut. Unter dem Menüeintrag "Geschichte" lässt sich das Baugeschehen in Kurzform verfolgen. Im Sommer 2008 war das christliche Jugendhaus schließlich fertig gestellt. Dazu lesen wir "Das jahrelange Bauprojekt, das sich fast ausschließlich aus Spenden finanzieren musste und bei dem letztlich mehr als 1,4 Millionen Euro verbaut wurden, ist fertig gestellt." Die Gelder kamen also im wesentlichen von Sponsoren (sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen mit ihrem Sparbuchvermögen) und nur zu einem geringen Anteil von der öffentlichen Hand.

  • 2
    1
    10.09.2012

    @flanke: Wo war Ihr überragendes Faktenwissen um die Finanzlage der Stadt Chemnitz als hier die Ansiedlung des Gunzenhauser Museums und des Landesarcheologiemuseums beschlossen wurde? Geanz zu schweigen davon, dass sich die Stadt ein A-Orchester leistet, 107 Berufsmusiker die sicherlich alle nich schlecht verdienen rechnet man nur mit 45000 ? Jahresbrutto (inkl. Arbeitgeberanteilen und Zuschlägen), was sicher nicht zu hoch gegriffen ist, dann sind wir hier bei jährlichen Kosten von 4.815.000 ? (!). Aber das interessiert Sie ja scheinbar nicht, denn damit lassen sich im gegensatz zum Profifussball ja keine so schönen platten polemischen Diskussionen auf Bildzeitungsniveau führen. Nebenbei bemerkt, die Stadt Chemnitz lässt sich allein ihre Musseen jährlich insgesamt 45 Mio. ? kosten. Und hier wird die Moralische Keule geschwungen wegen einer 25 Mio. Einmalinvestition die noch dazu keine Folgekosten verursachen wird (Betriebskosten) da diese vom Verein gestemmt werden.

  • 5
    4
    gelöschter Nutzer
    09.09.2012

    @KCer: Da hätten Sie genausogut schreiben können: "Von den 4,5 Mio Jahresetat gehen 4,5 Mio in die Nachwuchsarbeit, Stadionpacht, Spielbetrieb und Profikader."

    Aber nachdem Sie nun schon auf das "Seht-was-wir-für-ein-großes-Herz-haben" - Thema Nachwuchsarbeit satteln, klären Sie uns auf: Wieviel von den 2Mio gehen denn nun tatsächlich in die Nachwuchsarbeit?

    Ich glaube mich erinnern zu können, dass geplant ist, dass der CFC die Betriebskosten des neuen Stadions in Höhe von 1,8 Mio pro Jahr übernimmt. Die Stadt sollte ursprünlich die Pacht in Höhe von ca. 2 Mio. zahlen.

    Wie auch immer, da dürften nach Ihren Darlegungen dann ca. 200.000 (2 Mio minus 1,8 Mio) in die Nachwuchsarbeit fließen. Das wären 4,4% für den Nachwuchs und 95,6% für die Profiabteilung und den Spielbetrieb. Klingt dann schon weniger spektakulär als: "2 Mio minus Pacht".

    Ich denke mal, dass die anderen städtischen Vereine mindestens die selbe, wenn nicht noch eine höhere Quote für ihren Nachwuchs ausgeben....

  • 4
    6
    gelöschter Nutzer
    08.09.2012

    Immer wieder Brüssel, weil das irgendein Rechtsverdreher mal in den Raum geworfen hat.

    Die Stadt kann mit ihrem Geld bauen, was sie will. Das interessiert in Brüssel niemanden, weil von dort ja auch keine Förderung kommt. Die Stadt besitzt dann eine Immobilie. An wen sie diese Immobilie zu welchen Konditionen vermietet ist allein ihre Sache. Das interessiert in Brüssel niemanden. Der CFC wird die kompletten Betriebskosten + Pacht übernehmen (knapp 1 Mio). Etwa 20% des Vereinsumsatzes. Ein wahrlich stolzer Mietpreis. Alle Gras-wachsen-Höhrer sollten sich in D mal umgucken, was andere Vereine von ihren Kommunen alles geschenkt bekommen. Der CFC handelt hier sehr verantwortungsbewußt.

    Zum Thema EU. Dann müsste die städtische GGG ja jeden Mietvertrag einer Gewerbeeinheit von Brüssel daraufhin absegnen lassen, ob sie mit dieser Vermietung dem Mieter einen Wettbewerbsvorteil verschafft. So blöd ist nicht mal Brüssel. Außerdem guckt euch mal in Deutschland um. Hier wurden in den vergangenen Jahren mindestens 30 Stadien durch öffentliche Gelder um- oder neugebaut. Wo ist da der Wettbewerbsvorteil für den CFC mit seinem relativ kleinen 15000-Mann Stadion?

    Die Stadt baut ein Stadion. Und vor dem Bauende wird sowieso kein Miet- oder Pachtvertrag unterzeichnet, weil es ja noch gar kein Mietobjekt gibt. Brüssel könnte also frühestens einschreiten, wenn der Mietvertrag gegen irgendein Recht verstößt. Da steht das Stadion aber schon längst. Aber wie gesagt, der Stadionneubau in Chemnitz interessiert in Brüssel keine Sau.

    Zum Thema Profiverein. Von 4,5 Mio Jahresetat gehen 2 Mio in den jetzigen Stadionbetrieb und in die Nachwuchsarbeit. Welcher Verein der Stadt (von Hasenzüchtern bis Klöppelkünstlern) tut so viel für eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung für Jugendliche in Chemnitz? Da kann man schon mal alle 80 Jahre soviel Geld aufwenden, wie die ganze restliche Kultur in 6 Monaten verbrät, und das jahrzehntelang.

  • 8
    5
    gelöschter Nutzer
    08.09.2012

    @GGD: Ich versuche mal, auf den Kern Ihres überhöhten Geschwurbels zu antworten:

    Zunächst einmal bin ich nicht der Meinung, dass nach dem Beschluss des Stadtrates eine Diskussion oder Kritik an Selbigem nunmehr überflüssig ist. Ganz im Gegenteil, nächstes Jahr sind in Chemnitz Kommunalwahlen und da könnte so eine Diskussion darüber, wie sich eine hoch verschuldete Stadt ohne Not noch weiter zu Lasten zukünftiger Generationen verschuldet, für viele schon hilfreich bei ihrer Wahlentscheidung sein.

    Subjektivismus in der Argumentation habe ich bis hierher nur von den Stadionbefürwortern erlebt. Da ist ein modernes Fussballstadion angeblich alternativlos(!!) für eine größere Stadt oder wäre der Imageschaden bei einer Ablehnung durch die Stadträte mit dem Untergang gleichzusetzen. Und bei Gegenwind vom RP oder Land wird von Verschwörungen geraunt.

    Objektiv ist hingegen, dass Chemnitz einen zu mehr als der Hälfte unterdeckten Haushalt hat, mit hunderten Millionen verschuldet ist und der Stadionbau zuerst einmal nur den Profiverein CFC subventioniert.

    Im Gegensatz zu Ihnen bin ich auch nicht der Auffassung, dass Chemnitz seine Probleme damit in den Griff bekommt, mit "Brot und Spielen" Zuwanderer in die Stadt zu locken. Vielmehr glaube ich, dass Zuwanderung zunächst einmal durch das Angebot an attraktiven Arbeitsplätzen - gerne auch mit öffentlicher Förderung - interessant wird. Keiner wird nach Chemnitz ziehen, nur weil es dort ein neues Stadion gibt.

    Dies war im Übrigen auch am Anfang des letzten Jahrhunderts so: Das Opernhausensemble und das neue Rathaus waren das ERGEBNIS eines beispiellosen wirtschaftlichen Aufschwungs in den Gründerjahren und nicht die URSACHE dafür. Die mutigen Entscheidungen der Gründerväter waren die Schaffung von Bedingungen für die Industrieansiedlungen. Visionen, die Arbeit und Wohlstand schufen.

    Dagegen ist die Entscheidung der heutigen Stadträte "Pro Stadion" nicht mutig, sondern einzig und allein populistisch und provinziell. Populistisch, weil man Angst vor der Stimmungsmache von ein paar hundert Himmelblauen vor dem Rathausbalkon hatte und provinziell, weil man sich einredet, ein neues Stadion und ein Drittligafussballclub würden in den heutigen Zeiten für Modernität, Attraktivität und Prosperität einer Stadt stehen.

  • 1
    6
    gelöschter Nutzer
    08.09.2012

    "aadvalrk leider Note 6....Setzen! Heinrich Mauersberger wurde in Neukirchen/Crimmitschau geboren und war nur Wahl-Limbacher. Der
    Bezug zu Chemnitz war die erstmalige Serienfertigung von Malimo-Maschinen 1957. damit erreichte Mauersberger die weltweite An-
    erkennung. Übrigens, den Besucherdurchschnitt des Industriemuseums
    von ca.50000/Jahr sehe ich im Verhältnis der Kosten als viel zu gering.
    Was den Fußball in den 60er Jahren anging, so waren die von mir ge-
    nannten Zusachauerzahlen aller 14 Tage vorzufinden.
    Das alles nur Nebenbei. Mir geht es nur darum, endlich demokratische
    Mehrheitsentscheidungen anzuerkennen. Die Stadträte wurden
    schließlich von Chemnitzern gewählt. Und wenn die Mehrheit des
    Stadtrates für das neue Stadion stimmt, dann haben sich zwangs-
    läufig die meisten Chemnitzer für das neue Stadion entschieden.
    "Peka" kann deshalb die UNO anrufen. Aber die wird ihm genauso
    wenig helfen, wie Brüssel. Fakt ist, zu Zeiten klammer Kassen,sollten
    Projekte von Minderheiten nicht finanziert werden. Geld muß in vor-
    wärtsweisende Projekte investiert werden, wie das Stadion. Das
    Stadium ist gut für die Wirtschaft, entschärft soziale Brennpunkte
    und macht die Stadt Chemnitz auf Dauer über deren Grenzen be-
    kannt. Alles andere, wie die Unterhaltung der vielen Museen, Ankauf
    von teurer Kunst (ohne Bezug zu Chemnitz) a'la Frau Mössinger,
    muß gestopt bzw. zurück gefahren werden. Auch sollte kein Geld mehr
    für Spinner und Selbstverwirklicher beim Theater ausgegeben werden.
    Die Ausrichtung dieser Kulturszene kann nur über Besucherzahlen
    gehen. Damit sollte kein Platz mehr für Probier-Theater sein.
    Chemnitz war und ist eine moderne Industriestadt. Es gibt genug
    große Industriebrachen um ein CHEMNITZ-MUSEUM zu haben, wo alle
    jetzt vorhandenen Mussen ihren Platz haben. Aber zu einem Bruchteil der Kosten!
    Wir alle freuen uns auf das neue Stadion.

  • 9
    1
    GGD
    08.09.2012

    Liebe Chemnitzer und Zugezogene,

    ich kann beim besten Willen nicht erkennen wieso diese Diskussion seit nunmehr über einem Jahr immer noch mit den selben Argumenten geführt wird und keine der beiden Seiten ist auch nur annährernd bereit, getroffene Entscheidungen zu aktzeptieren und dem Ausspielen von kommunalen Investitionen / Zuwendungen Einhalt zu gebieten. Sie führen sich meines Erachtens allesamt provinziell und zutiefst kurzsichtig auf.

    Auch finde ich es erschreckend wie fortwährend auf der Kultur dieser Stadt herumgetreten wird und mit welch Gleichgültigkeit ein jeder seine subjektive Meinung glaubt veröffentlichen zu müssen. Wenn wir den Agglomeritationsraum der Stadt Chemnitz betrachten, dann sprechen wir von weit mehr als 750.000 Menschen. Wer von ihnen nimmt sich das Recht heraus, auch nur annähernd beurteilen zu können, was diese Menschen im Einzelnen wirklich interessiert und worin für diese Personen die größere Lebensqualität besteht?

    Die Stadt Chemnitz wird ihre Probleme nur dann in den Griff bekommen, wenn sie es schafft, in ihrer städtischen Population wieder zu wachsen. Um die Attraktivität für Zuwandernde zu steigern, ist es wiederum notwendig, in puncto Lebensqualität sehr breit aufgestellt zu sein. Die Potenziale und Ressourcen hierfür sind vorhanden, doch schlussendlich muss sich ein Hauptteil der Bevölkerung dessen auch bewusst werden. So auch bei der Koexistenz von Sport und Kultur. Das eine wird ohne das andere nicht dauerhaft existieren, insofern tut der Chemnitzer Stadtrat bei seinen Investitionsvorhaben gut daran, neben Kunst und Kultur auch den Sport nicht zu vergessen.

    Ich bin mir sicher, vielen von ihnen geht es im Grunde genommen nur darum, dass das Vermächtnis zukünftiger Generationen auf soliden Beinen steht. Würde es um den städtischen Haushalt besser bestellt sein, sollte es diese Diskussion ansich gar nicht geben. Doch eines möchte ich noch erwähnt wissen. Seitdem sich die Stadt Chemnitz innerhalb eines Jahrhunderts zur Großstadt aufschwang, waren und sind mutige Entscheidungen fortwährend unabdingbar gewesen. Das Resultat dieser Entscheidungen, lässt sich heute an stadtbildprägender Architektur wie bspw. dem Opernplatz oder dem neuen Rathaus ablesen.

    Leider, sind jedoch auch heute immer noch schmerzliche Wunden im Stadtbild zu erkennen. Diese haben wir letzten Endes der Eingangs erwähnten provinziellen und kurzsichtigen Denkweise von Menschen zu verdanken, die mit ihrem selbstüberschätzenden und ignoranten Verhalten, Andersdenkenden ihre Ansichten aufzwingen mussten. Damit möchte ich zum einen zum Ausdruck bringen, das Kritik nur dann Sinn macht, wenn sie der Sache in irgend einer Form dient. Was diverse Beiträge der Stadiongegner schon seit geraumer Zeit aber nicht mehr tun. Zum anderen nützt aber auch kein modernes Stadion etwas, wenn sich Menschen darin wie Primaten aufführen und eine schon gescholdene Region nur noch weiterhin in Verruf gebracht wird.

  • 8
    2
    08.09.2012

    mir scheint, diese Diskussion etwas seltsam, denn wenn man mal nachliest, dann scheint es so zu sein: auf der einen Seite kulturlose, verschwöhrungstheoriengläubige Fußballanhänger vs. fußballablehnende Kulturfreunde.
    Ich glaube so ist die Welt auch nicht in Chemnitz, wobei man das manchmal denken könnte, wenn man Berichte über Fußballspiele in Chemnitz liest.
    Ich weiß aber, dass zum Fußball nicht nur kulurlose Dummköpfe gehen. Ich kenne einige Chemnitzer, die Kinder haben und Museen besuchen und trotzdem gelegentlich im Stadion sind.
    Das Problem ist aber scheint mir ein ganz anderes: wieso geht es plötzlich, dass das Stadion von der Kommune selbst gebaut wird? War nicht der Haushalt kürzlich noch ach so problematisch?
    z. B. Anbau der Musikschule - unmöglich?
    Wieso macht man es nicht eigentlich genau so mit den Sportstätten, wie mit den Schulen?
    Investitionsstau gibt es bei den Schulen i. H. v. - wenn ich hier letztlich richtig gelesen habe - mehreren hundert MioEuro. Da soll jetzt der Bürger entscheiden, was zuerst gemacht wird.
    Könnte man bei den Sportstätten ähnlich machen, ich glaube, da wurde nämlich nicht nur im Stadion in den letzten Jahren nichts gemacht....
    Und nur weil es die Stadt jetzt selbst machen will, sind alle Probleme beseitigt? Ich glaube kaum, dass es so ist

  • 7
    5
    PeKa
    08.09.2012

    ... und ich freue mich schon auf den Tag, an dem die Bagger von Brüssel aus gestoppt werden, nachdem sie bereits einige Wochen gerollt sind.
    gulicoma schreibt: "Zu gerne würde ich eine Diskussion über die Schließung von Gunzenhauser lostreten." Warum tun Sie es denn nicht? Wir haben doch Demokratie, wo jeder zur Rede stellen kann, was er will.
    Dass Chemnitz noch nie eine Kunststadt war, heißt noch lange nicht, dass es auch niemals eine werden kann. Solche Entwicklungen werden ganz sicher nicht von paar tapfer durchhaltenden Stadionpatrioten bestimmt.

  • 6
    3
    f1234
    08.09.2012

    @gulicoma: Gerne schliesse ich mich an, wenn Sie über die Chemnitzer Museenlandschaft diskutieren wollen. Sofern sich dazu mal ein Thread eröffnet. Und vielleicht bin ich da in manchen Ansichten bei Ihnen.

    Hier jedoch diskutieren wir über den Stadionneubau (d.h., Sie diskutieren ja nicht wirklich, sondern erschöpfen sich in Plattitüden und drücken sich um konkrete Antworten oder raunen von Verschwörungen) und dessen Sinnhaftigkeit im Angesicht leerer Kassen in Chemnitz. Und übrigens, der Beschluss des Stadtrates darf in einer Demokratie auch dikutiert werden. Das ist nicht mehr so, wie es früher bei Beschlüssen des Politbüros war.

  • 6
    3
    gelöschter Nutzer
    08.09.2012

    @gulicoma: Wenn du etwas über Malimo erfahren willst, musst du nach Limbach ins Esche-Museum fahren. malimo wurde in Limbach erfunden. Nur so nebenbei - viel Ahnung scheinst du ja nicht zu haben, vielleicht zu wenige Museen besucht?

    Das Industriemuseum hat eine durchschnittliche Besucherzahl von 50.000 im jahr - das nenne ich nicht "geringe Akzeptanz" - außerdem ist es Blödsinn immer die Museen gegen den Stadionneubau auszuspielen. Meist geht das nämlich nach hinten los, weil es diejenigen,die so etwas pauschal tun, doch recht "kulturlos" aussehen lässt.
    Dennoch sehe ich den Bau und die Vertragsgestaltung beim Gunzenhauser-Museum auch kritisch - heißt das aber, man muss den selben Fehler beim Stadion nochmal machen?

  • 8
    5
    PeKa
    07.09.2012

    Wenn man sich die alternierenden Meldungen über Stopp und Go beim Stadionbau anschaut, dann wimmelt es nur so von Verschwörungstheorien über Rache und angebliches Parteiengeplänkel, in deren Zentrum natürlich der böse Herr Gökelmann steht. Die Schar der Chemnitzer Stadionpatrioten, welche sich - größenwahnsinnig wie sie nun mal ist - für die Mehrheit hält, hat nun endlich den Feind Nr. 1 aufgespürt, der dem grandiosen Aufstieg des CFC das Rückrat brechen will. Angenehm finde ich die ausgeglichene Reaktion unseres Ex-OB, Dr. Peter Seifert. "Ich sehe darin keine Böswilligkeit der Landesdirektion und möchte auch keine politischen Absichten unterstellen", hatte er gesagt. Das ist anständig. Besonders schmunzeln muss ich über die naive Meinung eines Schreibers "Herr Gökelmann ist erst mal zurechtgestutzt worden.". Ist er nicht! Er wird sich in den Sessel zurücklehnen und abwarten, wie sich Brüssel dazu verhalten wird, denn bei der EU muss angezeigt werden, dass der CFC Nutzer des Stadions werden soll, was ja bedeutet, dass er eine Beihilfe für den Verein darstellt. Im EU-Recht spielt das eine Rolle. Brüssel kann das absegnen oder auch ablehnen. Schau'n wir mal, wie die unendliche Geschichte mit dem Chemnitzer Stadion weiter geht. Fakt ist, über EU-Recht wird sich auch das Chemnitzer Fußballproletariat nicht hinwegsetzen können.

  • 1
    7
    gelöschter Nutzer
    07.09.2012

    ....und die Stadiongegner bellen und bellen ......und bellen! Ich freue
    mich schon, wenn die Bagger rollen. Zu gerne würde ich eine Dis-
    kussion über die Schließung von Gunzenhauser lostreten. Übrigens
    aardvark:"EinMuseeum über die Geschichte von Malimo würde nach
    deiner Überzeugung auch noch fehlen". Die hier Chemnitzer Ge- schichte erklären wollen, waren zu diesem Zeitpunkt noch nicht auf der
    Welt. Chemnitz war noch nie eine Kunstadt. Der Blödsinn muß endlich aufhören. Öffentliches Geld darf nicht in die Töpfe von Museen und
    Spinner- Projekte fließen. Einrichtungen, die kaum oder wenig auf-
    gesucht und Akzeptanz haben, gehören geschlossen. Und vor allem;
    Demokratische Entscheidungen müssen endlich akzeptiert werden.
    Sollte man sich mit einem Chemnitz demokratischer Mehrheits-
    entscheidungen nicht anfreunden können, bitte, .......Reisende soll man nicht aufhalten.
    Hoch lebe der erste Spatenstich!!!

  • 7
    4
    gelöschter Nutzer
    07.09.2012

    @gulicoma: Mein Gott, in den sechziger Jahren gab es wahrscheinlich auch nur in jedem 4. Haushalt einen Fernseher. Irgendwie mussten die Menschen doch die Zeit totschlagen...

    Und ja, mit "Wiedergeburt" mögen Sie ja recht haben. Leider ist das Frühchen aber derart schwindsüchtig, dass es für die nächsten zwanzig Jahre einen "Brutkasten" von 2 Mio. öffentlichen Subventionen pro Jahr zum Überleben braucht...

  • 7
    3
    gelöschter Nutzer
    07.09.2012

    Zitat von gulicoma: "Ein auf die Geschichte
    der Stadt Chemnitz hinweisendes Musseum dagegen, würde jeder akzeptieren." - Falls du ein solches Haus in Chemnitz suchen solltest, empfehle ich Dir das Industriemuseum, das Schlossbergmuseum und das Fahrzeugmuseum an der Zwickauer Straße. Anscheinend warst du noch in keinem der genannten.

  • 3
    8
    gelöschter Nutzer
    07.09.2012

    Die lieben Stadiongegner sind Gott sei gedankt nur eine kleine Minder-
    heit. Sie sollen sich auf dieser Plattform mit ihrem krämerischen Pro-
    vinzdenken nur ausheulen..... und sie dreht sich doch!!!
    Übrigens, für die 50 Millionen die jährlich in die Chemnitzer Kultur ge-
    steckt werden, kann man alle Gelüste dieser Aussenseiter befriedigen
    und ein neues Stadion dazu bauen. Chemnitz hatte noch nie eine und braucht keine Museenlandschaft. Öffentliche Gelder sollten für die
    Belange und Projekte der Mehrheit der Menschen der Stadt Chemnitz ausgegeben werden. Man kann ja wie in früheren Jahren auch, nach
    Dresden fahren.Dort gibt es Musseen genug. Ein auf die Geschichte
    der Stadt Chemnitz hinweisendes Musseum dagegen, würde jeder akzeptieren.
    Der Chemnitzer Fußball hatte in Chemnitz schon immer eine Ge-
    schichte. In den 60er Jahren waren 35-40 000 Zuschauer normal.
    Aus dem Chemnitzer Fußball sind Nationalspieler und Persönlich-
    keiten hervorgegangen. Jetzt ist zum ersten Mal nach der Wende
    das Pflänzchen einer Wiedergeburt gewachsen. Das künftige neue
    Stadion ist eine Notwendigkeit dazu.
    Wir lassen uns nicht von Hinzugezogenen und denen , die nie eine
    Beziehung zum Chemnitzer Fußball hatten, dieses streitig machen.
    Die Chemnitzer Stadträte, die für dieses Projekt schon mehrfach
    abstimmten, vertreten die Mehrheit der Chemnitzer Bevölkerung.
    Erkennt demokratische Entscheidungen an und benutzt dieses Forum
    nicht weiter, um immer wieder Müll abzuladen.

  • 7
    4
    gelöschter Nutzer
    07.09.2012

    Wer gibt den Kredit ?
    Nun frage ich zum tausendstenmal- wo kommt das Geld her ?
    Anfragen im Rathaus -Schweigen. Die Stadt hat bereits 268
    Mill. Schulden (Quelle MoPo Chemnitz). Mir ist es auch egal, wenn die CFC Fans darauf verweisen, das doch auch andere Projekte( Kultur und Bildung) sehr viel Geld kosten.
    Meine Vorredner haben dazu bereits genügend Stellung bezogen. Ich kann den anderen Sportvereinen nur raten,
    ähnliche Bauprojekte zu beantragen. Da die Frau OB immer betont, dass kein Verein bevorzugt wird, wäre eine
    solche Situation schon sehr interessant. Frau OB sagen Sie den Chemnitzer (Nicht- Fans des CFC) woher Sie das Geld nehmen !!

  • 8
    3
    gelöschter Nutzer
    07.09.2012

    @fuxx: Sorry, Ihr Fanatismus und das Beleidigte-Leberwurst-Spielen in Sachen Stadion kann einen schon gehörig auf den Zeiger gehen.

    Um mich meinem Vorredner anzuschliessen: Erklären Sie uns bornierten Stadiongegner doch endlich einmal an Hand von überprüfbaren Fakten, worin für die Stadt ein tatsächlicher MEHRWERT besteht, wenn der örtliche Profiverein (der nicht mal in der Lage ist, eine Miete zu erwirtschaften) in der dritten, vierten oder vielleicht auch mal temporär in der zweiten Liga rumkickt? Was bringt es der Stadt ganz konkret, wenn jährlich zwei Millionen Subventionen an den CFC fließen? Außer dem Werbeeffekt eines Drei-Minuten-Einspielers aller vier Wochen in der Sportschau.

    Überzeugen Sie uns mit Argumenten und nicht mit Ihrer Bunkermentalität!!!

  • 3
    8
    Ballfreund
    07.09.2012

    @schnuffelduffel: Jaja, das böse Stadion. Vielleicht hätten Sie auch mal die FP-News lesen sollen, dass in Chemnitz für knapp 40 Mio Schulen saniert werden. Auf der Homepage der Stadt kann man derzeit sogar abstimmen, welche zuerst saniert werden sollen. Hat zwar nur indirekt mit den Honoraren der Musiklehrer zu tun, aber wie Sie sehen, gibt die Stadt sehr wohl auch Geld für Bildung - und nicht nur für das olle Stadion - aus.

  • 10
    3
    schnuffelduffel
    07.09.2012

    "Danke" Frau Ludwig:

    Bildung wir in den Keller gefahren und hier dreschen Sie ein Projekt durch. Von Ihnen, als ehemalige Lehrerin und Ministerin erwarte ich, dass Sie das Thema aktive Bildung/Erziehung/Kultur ebenfalls mit derartiger Energie vorantreiben. Stattdessen liest man dies:
    http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/TOP-THEMA/So-brotlos-kann-Kunst-sein-Honorare-freier-Musiklehrer-auf-Tiefpunkt-artikel8088543.php

  • 7
    6
    ramon
    07.09.2012

    OB Ludwig "versucht" jetzt, "Fachkräfte" einzustellen, welche ein Stadion planen, ausschreiben und bauen können. Vielleicht macht sie das auch gleich selber, weil sie die Einzige in der Verwaltung ist, die Mangels selbst erkannter Aufgaben nicht überlastet ist und sich alles zutraut. Der CFC wird noch sein hellblaues Wunder mit dieser Partnerin erleben. Das Vertrauen der Fans in die OB gleicht dem Glauben an den Aufstieg in die 1. Liga. Vielleicht sollte man besser Lotto spielen und mit dem sicher zu 100% eintretenden Hauptgewinn das Stadion finanzieren.

  • 9
    4
    HorrorBeetle
    07.09.2012

    @fuxx:
    Nochmal: 50 Mio für Kultur sind Verwaltungshaushalt, also laufende Kosten, 25 Mio für Stadion sind Investitionen. Das sind zwei völlig verschiedene Paar Schuhe.

    btw: wie lächerlich wäre eine Stadt wie Chemnitz ohne Museen, Oper und Theater? Sportlich gibt es viele Städte in der Bedeutungslosigkeit!

    Welch hervorragende sportliche Infrastruktur könnte man für 25 Mio bauen? Schulen sanieren? Wie viele Menschen könnten das nutzen? Zusätzlich zu den 10 T CFC-Anhängern?

    Ich habe (mittlerweile) nichts mehr gegen euer Stadion aber hör bitte auf so arrogant zu behaupten, dass für diese Stadt wirklich NOTWENDIG ist! Notwendiger als alle anderen Investitionen?

  • 5
    13
    06.09.2012

    Mitmenschen wie ramon werden niemals ein positives Wort über einen Stadionbau verlieren, vollkommen egal in welcher Konstellation, weil sie selbige als vollkommen überflüssig ansehen. Vielleicht sogar Fußball insgesamt.

    Die Versuche, das Stadionprojekt in einen Zusammenhang mit der Euro Krise zu bringen, sind mehr als amüsant.

    Wem es wirklich um die finanzielle Situation der Stadt Chemnitz geht, der würde auch mal andere Vorschläge bringen, als ständig das Stadion zu dissen. Voraussichtliche jährliche Kosten 2 Mio. I
    Im Vergleich Kultur 50 Mio, Gesamthaushalt 800 Mio...

    Das Stadion als Wurzel der finanziellen Schwierigkeiten? Diese Argument wurde bereits entlarvt.

  • 8
    6
    gelöschter Nutzer
    06.09.2012

    EZB-Präsident Draghi hat heute mal eben unser Staatsvermögen in den ClubMed überwiesen und was sagt die Stadt Chemnitz dazu:

    "Krise? Welche Krise?"

    Übrigens: Danke für den Link zum "Panorama"-Report. Da kann man nur noch fassungslos den Kopf über diese Provinzpolitgrößen schütteln. Frau Ludwig reiht sich da passend ein...

  • 5
    2
    gelöschter Nutzer
    06.09.2012

    @ramon: Das Stadion ist jetzt auch bei der Landesregierung zur Chefsache geworden. Dein Herr Gökelmann ist erst mal zurechtgestutzt worden. Aber reg dich nicht zusehr auf. Nicht das du bei den ganzen Mrd.-Subventionen für die Banken noch einen Ohnmachtsanfall kriegst.
    @freie presse: Danke für den Kommentar gegen Gökelmann. Die Medienschelte hat bei der Landesregierung für Bewegung gesorgt. Einem Gökelmann ist die Verhinderung des Stadionbaus wurscht, die Landesregierung will bestimmt nicht als Spielverderber dastehen.

  • 7
    10
    06.09.2012

    Ach ramon, immer fleißig weiter stänkern. Wer weiß wofür es nochmal gut ist, oder?

  • 6
    11
    gelöschter Nutzer
    06.09.2012

    Warum gehr es auf einmal? Es ist wirklich beschämend, wie sich
    Landesdirektion und Land verhalten hatten. Wäre es nicht möglich ge-
    wesen, den Stadionbau mit Auflagen und Fristen zu genehmigen. Nein,
    man geht bewußt erst zur Presse. Vielleicht sind den Heren in Dresden
    die Kommunalwahlen 2014 eingefallen. Besonders freut mich, daß
    Geisterseher und Hetzer wie "ramon", "Peka" und Co. umsonst den Mond angebellt haben. Die Fan-Gemeinde und die vielen Unterstützer
    des neuen Stadions können sich freuen.

  • 10
    8
    ramon
    06.09.2012

    Das OB Ludwig jetzt selbst ausschreibt, klärt immer noch nicht die Frage, warum 243.000 Chemnitzer Bürger einen privaten Verein mit 1.000 Mitgliedern subventionieren müssen. Herr Gökelmann macht sich einen Riesenspaß daraus, dass er bald die Neu-Kreditaufnahme der Stadt für das Stadion ablehnt oder die EU die Subventionierung untersagt. Der Stadion-Bauwahn grassiert übrigens auch in anderen Städten, siehe hier http://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2012/stadionneubau101.html

    Vielleicht ist der eine oder andere Stadtrat mittlerweile zu Bewusstsein gekommen.



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