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Das Konzert findet am 11. Juni statt und beginnt um 19 Uhr.
Sebastian Fritsch (im Bild) ist Solist des Sinfoniekonzerts mit dem Titel „Himmlische Klänge“, das die Robert-Schumann-Philharmonie am Donnerstag, 11. Juni um 19 Uhr in der Stadthalle gibt. Auf dem Programm stehen Werke zweier Komponisten: das Konzert für Violoncello und Orchester h-Moll op. 104 von Antonín Dvořák und Franz Schuberts Sinfonie Nr. 8 C-Dur D 944 „Die Große“. Dvořáks zu Herzen gehendes Cellokonzert zählt heute zu den schönsten und berühmtesten Solokonzerten für dieses Instrument. Der Legende nach gaben die Niagarafälle Dvořák dazu den entscheidenden Anstoß, deren Anblick den Komponisten während seines Amerika-Aufenthaltes zwischen 1892 und 1895 überwältigte. Außerdem verarbeitet er vor allem in den kantablen Passagen den schmerzlichen Verlust seiner Jugendliebe Josefine.
Die 8. Sinfonie von Franz Schubert erhielt ihren Beinamen „Die Große“ aufgrund ihrer ungewöhnlichen Länge von fast einer Stunde, die Robert Schumann darum auch als „Roman in vier Bänden“ bezeichnete. Nach seinen Jugendsinfonien hob die Achte Schubert auf die Ebene des großen Sinfonikers Ludwig van Beethoven. Schubert selbst hat sie allerdings nie zu Gehör bekommen – uraufgeführt wurde sie erst zehn Jahre nach seinem Tod. (gp)
Eintrittskarten für das Konzert gibt es in den Shops der „Freien Presse“ ab 27,10 Euro.





