In 16 Tagen um die Ostsee: Wo sind die vier Chemnitzer aktuell?

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7500 Kilometer in zwei Wochen möchte ein Quartett aus Chemnitz zurücklegen. Von Hamburg bis zum Nordkap und zurück führt die Tour bei der Rallye "Baltic Sea Circle".

Seit Samstag sind vier Chemnitzer als Team "Straßenräuber" bei der "Baltic Sea Circle"-Rallye unterwegs. 7500 Kilometer gilt es mit einem 30 Jahre alten Mitsubishi abzuspulen. "Es ist weniger eine Erholungsreise - eigentlich ist es harte Arbeit", sagt Enrico Kufs, der gemeinsam mit André Dobrig sowie Riccardo Kufs und Axel Frommhold unterwegs ist. Zweck der Reise ist, Spenden für ein Notarztwagensystem für Frühgeborene zu sammeln.

"Ein gutes Drittel der Strecke ist ohne Zwischenfälle absolviert", meldete sich André Dobrig am Donnerstagvormittag. Man habe gerade die Lofoten verlassen. 

Konnte sich das Quartett anfangs an grüner Natur mit sanften Hügeln, gelben Feldern und seichten Stränden in Südschweden erfreuen, war der spätere Weg in Richtung Norden von vielen Seen und endlosen Wäldern geprägt. "Nachdem wir am 21. Juni pünktlich zur Sommersonnenwende den nördlichen Polarkreis zwischen schroffen Felsen und Eis und Schnee passiert hatten, ging es in Bodø auf die Fähre zur Inselgruppe der Lofoten", schildert André Dobrig.

Wetterwechsel sind bei dem Trip übrigens inklusive. Während in Norwegen auf dem Weg in Richtung Nordkap Temperaturen um etwa 8 Grad Celsius, starker Wind und Dauerregen herrschen, hatte man in Schweden lediglich mit Mücken zu kämpfen. "Dafür gab es dort Sonnenschein und knapp 23 Grad", so Dobrig.

Am Samstag, zur Halbzeit der Reise, soll das Nordkap erreicht werden, schätzt Dobrig. Die Reisegeschwindigkeit selbst sei gemütlich. Die kurvigen Gebirgsstraßen und örtlichen Verkehrsregeln lassen lediglich Geschwindigkeiten mit überwiegend 60 bis 70 Stundenkilometern zu, abschnittsweise auch bis zu 90 Stundenkilometer. (tka/joro)

 

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