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Die bei ihrer Premiere heftig kritisierte Puccini-Oper wird am 14. März noch einmal aufgeführt.
Giacomo Puccinis „La Bohème“ ist am Samstag, 14. März zum letzten Mal im Chemnitzer Opernhaus zu sehen. Die Vorstellung beginnt um 19.30 Uhr. Als die Oper am 1. Februar 1896 in Turin Premiere feierte, war das Urteil der Kritik vernichtend. Der Stoff, dem äußersten Rand der Gesellschaft entnommen, galt als unerhört und war gekleidet in eine Musik, die „keine bedeutende Spur in der Operngeschichte hinterlassen“ würde. Zu unmittelbar und schonungslos war wohl die Lebensnähe der Handlung. Zu fern schien die Möglichkeit eines kleinen Glücks für jene sozial Außenstehenden rund um Rodolfo und Mimi sowie für ihre große wie tragische Liebe, die zusammen mit Puccinis Musik bis heute eine ungebrochene Faszination ausübt. Regisseurin Magdalena Fuchsberger blickt gemeinsam mit Kostümbildnerin Julia Rösler und Bühnenbildner Valentin Köhler in der Neuinszenierung von La Bohème auf jene Individuen, die sich in einer rasant und unumkehrbar verändernden Gesellschaft nicht zurechtfinden. Das Team begreift das Werk als ein zeitloses Stück über soziale Wärme und die Kraft des Träumens vor dem Hintergrund von Ausgrenzung und Entfremdung. (gp)
Informationen über den Ticketkauf stehen im Internet. www.theater-chemnitz.de





