Mehrere Raubstraftaten in den Morgenstunden: Polizei stellt Verdächtige

Die Polizei konnte in den frühen Morgenstunden am Freitag dreier Männer habhaft werden, die unter Verdacht stehen, noch kurz vor ihrer Festnahme mehrere Raubstraftaten begangen zu haben. Folgendes hatte sich zugetragen, wie die Polizei berichtet: 

Gegen 4.30 Uhr wurde ein 44-Jähriger auf der Bernhardstraße im Stadtteil Sonnenberg von drei Unbekannten angesprochen, die Bargeld von ihm verlangten. Der Mann übergab an Ort und Stelle einen zweistelligen Betrag, was dem Trio offenbar nicht ausreichte. Die drei Unbekannten folgten dem 44-Jährigen daraufhin zur Wohnung einer Angehörigen (46) an der Paul-Arnold-Straße und erbeutet einen weiteren dreistelligen Betrag. Erst als die Täter flüchteten, gegen 4.50 Uhr, verständigte der Geschädigte die Polizei. Nur etwa 20 Minuten später ging ein weiterer Notruf ein. Auch an der Sonnenstraße hatten drei Täter zugeschlagen und eine 39-jährige Frau zur Herausgabe von Bargeld gedrängt. Auffällig ähnlich seien die Täterbeschreibungen gewesen, die beide Opfer abgegeben hatten. Die Polizei leitete daraufhin eine sofortige Tatbereichsfahndung ein, bei der mehrere Streifenwagen und Beamte der Bereitschaftspolizei eingebunden waren. Kurze Zeit später konnten die Beamten drei Männer stellen. Bei den drei Tatverdächtigen handelt es sich um  20, 28 und 34 Jahre alte Deutsche. Die Flüchtenden konnten an der Peterstraße, nahe der Gießerstraße und einer von ihnen hinter einer Abfalltonne in einem Hinterhof an der Markusstraße aufgegriffen werden. Das Trio wird noch am Freitag auf Antrag der Staatsanwaltschaft einem Ermittlungsrichter vorgeführt.

Die Polizei teilte am Samstag ergänzend mit, dass das Amtsgericht Chemnitz auf Antrag der Staatsanwaltschaft Haftbefehl gegen den 20- und den 28-Jährigen erlassen hat. Beide wurden in eine Justizvollzugsanstalt eingewiesen. Die vorläufige Festnahme gegen den 34-Jährigen hob das Amtsgericht Chemnitz auf. (fp)                    

 

 

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4Kommentare
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  • 6
    4
    Franziskamarcus
    08.12.2018

    Deutsche krimminelle, deutsche Probleme. Keine Gnade bei der Bestrafung. Wobei "Deutsch" nicht bedeuten muss, keinen Migrationshintergrund zu haben bzw. Ausänder mit deutschem Pass. Würde im übrigen in der PKS unter deutschen Straftaten geführt.

  • 3
    4
    DTRFC2005
    08.12.2018

    Interessant, man liest mit, teilt rote und grüne Daumen aus.Die roten sind offenbar nicht Willens sich zu äußern.Warum wohl?

  • 7
    5
    DTRFC2005
    07.12.2018

    Ich nahm mir vor wenigstens einen Tag abzuwarten, aber cn3boj00 Sie haben Recht, da wird wohl nix passieren.Und wenn doch, dann nur um auszudrücken, das man sich bei Ausländischen Tätern nicht äußern würde,was nur nicht stimmt.

  • 8
    10
    cn3boj00
    07.12.2018

    keine Migranten, keine Kommentare...



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