Neue Mini-Rinder für den Tierpark Chemnitz

Zwei neue Tieflandanoas leben seit vergangener Woche in Chemnitz.

Chemnitz.

Im Chemnitzer Tierpark gibt es neue Bewohner zu bestaunen. Wie die Stadt jetzt mitteilte, sind bereits in der vergangenen Woche zwei Tieflandanoas nach Chemnitz gezogen. Die Wildrinder lebten zuvor im Zoo Gdansk.

Bei Anoas handelt es sich um die kleinste noch leben Art von Wildrindern. Eigentlich kommen sie in der Natur nur auf der Insel Sulawesi vor und zeichnen sich durch ihre nach hinten gerichteten Hörner aus. Weil der Lebensraum durch den Menschen immer kleiner wird und die Art auch bejagt wird, gibt es heute nur noch etwa 2500 Tiere in freier Natur. In Chemnitz lebte bisher nur die Anoa-Kuh Natascha. Die beiden Bullen Belik und Darek werden in dem Gehege jetzt für mehr Leben sorgen.

Für immer werden die Rinder aber wohl nicht in Chemnitz bleiben. Denn zum einen ist dort keine Aufzucht geplant, zum anderen ist im Masterplan Tierpark Chemnitz 2030+ keine Haltung der Mini-Rinder mehr vorgesehen.

Derweil wird darauf hingewiesen, dass in den Ferien aufgrund der Corona-Beschränkungen nicht alle Angebote wie gewohnt stattfinden können. So wird es keine Kurzführungen und keine Schaufütterungen geben. Maximal dürfen 500 Personen gleichzeitig in den Tierpark und das Wildgatter. (luka)

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