Rund 230 Menschen Erinnern an Opfer von Hanau

Am Freitagnachmittag wurde eine Kundgebung auf dem Chemnitzer Neumarkt abgehalten.

"Say their names", also auf Deutsch "Sag ihre Namen", stand auf mehreren Plakaten, die Menschen am Freitagnachmittag auf eine Kundgebung auf dem Chemnitzer Neumarkt mitbrachten. Anlass der Veranstaltung war das Gedenken an die Opfer des Attentats von Hanau, ein Jahr nach der Tat. Aufgerufen zur Veranstaltung hatte die Gruppe "Aufstehen gegen Rassismus". Ab 17 Uhr wurde mit Redebeiträgen mehrerer Chemnitzer vor allem an die Opfer des Attentats und deren Geschichten erinnert. Sie hielten zudem Bilder der Opfer in den Händen. Im Anschluss wurden Aufnahmen von Angehörigen eingespielt, die Lücken in der Aufklärung des Verbrechens bemängelten sowie den Umgang von Behörden mit Angehörigen. Laut Veranstalterin Gabi Engelhardt von "Aufstehen gegen Rassismus" besuchten 230 Personen die Veranstaltung. Zudem waren am Freitag im Stadtgebiet an prominenten Orten, etwa dem Brühl und dem Viadukt an der Annaberger Straße, Plakate und Transparente aufgetaucht, die ebenfalls an die Opfer des Attentats erinnerten.

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22 Kommentare
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  • 3
    4
    DS91
    20.02.2021

    @ArndtBremen

    Sie vermischen mehrere Kontexte.

    Gedenken ist wichtig, da gebe ich Ihnen Recht... richtig gedenken und auch den Kontext verstehen ist dabei aber die große Notwendigkeit!

    Und daran scheitert es oft...

    Ich finde die Aktion "Say their names" richtig und wichtig.

  • 18
    26
    ArndtBremen
    19.02.2021

    Bleibt die Hoffnung auf das Gedenken an alle Opfer von Krieg, Gewalt und Verbrechen. Dazu gehören auch die Opfer der sinnlosen Bombardierung unserer Stadt, die Opfer vom Berliner Breitscheidplatz und und und. Gedenken ist eine Tugend.